Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

010012 SE Sichtbare Zeichen einer unsichtbaren Wirklichkeit: Liturgische Symbole heute noch zeitgemäß? (2026S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG, Termin Freitag 22.5.2026, 15:00 - 17:15 ist nicht digital, sondern ein verpflichtender Auswärtstermin in der Domsakristei.

  • Mittwoch 11.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum i1 (islam), Schenkenstraße 8-10, EG005
  • Donnerstag 16.04. 16:45 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Donnerstag 30.04. 16:45 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Donnerstag 07.05. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Donnerstag 21.05. 16:45 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Freitag 22.05. 15:00 - 17:15 Digital
  • Donnerstag 28.05. 16:45 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Disclaimer: Die Unterrichtssprache dieses Kurses ist Deutsch (Englisch on demand).

Ziel: In diesem Seminar soll es darum gehen, gemeinsam die grundlegenden und für die Feier der Liturgie wesentlichen Symbole (Gebetsgebärden, natürliche Elemente, liturgische Geräte und Insignien/Gewänder sowie räumliche Bedingungen etc.) im Wandel der Zeit darzustellen und besonders für das heutige Verständnis "aufzuschließen" und fruchtbar zu machen sowie im religionswissenschaftlichen und kulturellen Umfeld zu verorten.
Das Seminar soll zudem grundlegende Informationen für Nicht-Theologiestudierende (Religionswissenschaft, Ethnologie, Kulturwissenschaft) bieten.
Inhalt: Riten und Rituale spielen in den meisten Religionen und auch im säkularen Bereich eine elementare Rolle. Das gilt besonders auch für die christliche Liturgie. So vielfältig wie die theologisch-anthropologischen Aspekte der Liturgie sind auch die Ausdrucksformen und Zeichen, in denen Liturgie "geschieht" und Gestalt gewinnt. Wirklich und wirksam ist der Gottesdienst nur als lebendiges Tun, als leibhafter Kommunikationsvorgang in der Gemeinde und mit Gott, denn "durch sinnenfällige Zeichen wird in ihr die Heiligung des Menschen" und die Verherrlichung Gottes bezeichnet und bewirkt (Liturgiekonstitution Art. 7). In diesem dialogischen Zeichenprozess zwischen Gott und seinem Volk sowie innerhalb der feiernden Gemeinde ist der Mensch seit alters her mit allen seinen geistig-seelischen Kräften und leiblichen Ausdrucksmöglichkeiten (Gebetsgebärden wie Stehen, Sitzen, Knien, Schreiten) wesentlich und konstitutiv eingebunden. Ins Spiel kommt aber auch die gesamte ihn umgebende Welt mit ihren natürlichen Elementen (Wasser, Brot, Wein, Licht, Weihrauch) sowie den geschaffenen Elementen (Kerzen, liturgische Gerätschaften und Gewänder/Insignien, Altar, räumliche Bedingungen etc.) und technischen Hilfsmitteln.
Methode: Vortrag, Präsentation, Diskussion, Seminararbeit.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Präsentation
schriftliche Seminararbeit
aktive Teilnahme an den Diskussionen
Mit der Anmeldung für die Lehrveranstaltung erklären sich die Teilnehmer*innen damit einverstanden, dass etwaige Studienleistungen auf das Vorhandensein von Plagiaten elektronisch überprüft werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige aktive Teilnahme, Präsentation und Seminararbeit; weitere Informationen werden auf Moodle bereitgestellt; Mindestanforderungen sind eine erfolgreiche Präsentation sowie eine Seminararbeit nach wissenschaftlichen Standards. Mindestanwesenheit: 80 %.
Um positiv beurteilt zu werden, müssen Sie Ihre Seminararbeit nach den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleitung abfassen, ein Referat halten und aktiv mitarbeiten. Prüfungsleistungen: 50 % Seminararbeit, 25 % Präsentation, 25 % aktive Teilnahme an Diskussionen.
Um Ihre Leistung angemessen und fair beurteilen zu können, werden vorab sowohl das Bewertungsschema für Seminararbeiten als auch die bereits in der Vorbesprechung des Seminars definierten Studienziele als Bezugspunkte festgelegt und für Sie zugänglich gemacht. Der Grad, zu dem diese definierten Anforderungen erfüllt werden, bestimmt die Endnote.
Die Teilleistung Seminararbeit muss bis zum in der ersten Sitzung vereinbarten Datum über Moodle eingereicht werden. Wenn diese Teilleistung negativ beurteilt wird und damit die Beurteilung der gesamten Lehrveranstaltung negativ ist, wird Ihnen eine Verbesserungsmöglichkeit eingeräumt. Sie erhalten ein Feedback mit Kriterien, die Sie erfüllen müssen, damit die Teilleistung noch positiv beurteilt werden kann. Diese Kriterien müssen Sie bis spätestens 15.12.2026 erfüllen, in dem Sie die verbesserte Teilleistung über Moodle erneut einreichen. Sollten Sie die Fristen versäumen oder die Kriterien nicht erfüllen, werden Sie negativ beurteilt.

Prüfungsstoff

(siehe auch Punkt "Mindestanforderungen")

Für die Plagiatsprüfung eingegangener Seminararbeiten wird das Programm Turnitin verwendet.

Hinweis zur KI-Nutzung:

Im Falle des Verdachts der nicht transparent gemachten Nutzung von KI (z.B. durch Zitation oder Angabe der Art der Nutzung) behält sich die Lehrveranstaltungs-Leitung das Recht auf ein "notenrelevantes Gespräch" bzw. "Plausibilisierungsgespräch" vor.

Literatur

Materialien und weiterführende Literaturhinweise werden im Lauf der Lehrveranstaltungen über den entsprechenden Moodle-Kurs zur Verfügung gestellt.

Grundlegende Literatur :

* J. BRAUN, Die Liturgische Gewandung, Freiburg 1907 (NDr. 1964)
* DERS., Das Christliche Altargerät, München 1932
* A. KIRCHGÄSSNER, Heilige Zeichen der Kirche, Aschaffenburg 2. Aufl. 1961
* R. GUARDINI, Von heiligen Zeichen, Mainz 17. Aufl. 1961
* H. REIFENBERG, Bemühungen um Zeichen in der Liturgie, in: Th.MAAS-EWERD (Hg.), Lebt unser Gottesdienst?, Freiburg 1988, 63–74
* Liturgisches Jahrbuch 31/1 (1981) 1–64
* M. LURKER, Die Botschaft der Symbole, München 1990
* Gestalt des Gottesdienstes (Gottesdienst der Kirche. Handbuch der Liturgiewissenschaft 3), Regensburg 2. Aufl. 1990

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 198 418 BA UF RK 16, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, 033 195 (17W) BRP 18krp, BRP 18ktb, 066 800 M21

Letzte Änderung: Di 03.02.2026 16:25