Universität Wien

010018 UE Ostkirchliche Spiritualität und gesellschaftliche Herausforderungen: Das Jesusgebet in der Moderne (2025W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 20.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Freitag 21.11. 13:15 - 18:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Freitag 12.12. 13:15 - 18:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Samstag 13.12. 11:00 - 15:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Freitag 09.01. 13:15 - 18:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Freitag 23.01. 13:15 - 18:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Jesus-Gebet gilt als eines der wichtigsten Elemente orthodoxer Frömmigkeits- und Gebetspraxis. Dabei erlangte dieses Gebet erst im 19. Jh. eine Verbreitung außerhalb des monastischen Kontextes. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jh. ist es auch im Westen bekannt und wird in allen möglichen Formen praktiziert und und dementsprechend auch unterschiedlich verstanden – weit über den ursprünglichen orthodox-kirchlichen Kontext hinaus.
Die Übung bietet eine Auseinandersetzung mit der Entwicklung des Jesus-Gebets und dessen spirituell-theologischen Verständnisses im 19. und 20. Jh., vor allem im ostkirchlichen Kontext. Dabei werden die verschiedenen text- und spiritualitätsgeschichtlichen Komponente des sog. Neohesychasmus beleuchtet, die wichtigsten Repräsentanten dieser "Demokratisierung der Mystik" präsentiert (u.a. Theophan der Klausner, Dumitru Staniloae, Kallistos Ware, Sophroni Sacharow, athonitische Mönchgestalten usw.), aber auch die verschiedenen sozio-politischen bzw. ökumenischen Implikationen einer auf das Jesus-Gebet zentrierte Spiritualität behandelt.
Die LV ist im Bereich der Theologie und Geschichte der Spiritualität situiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Regelmäßige und aktive Teilnahme
Verpflichtende Lektüre der auf moodle hochgeladenen Texte oder Materialien für die jeweilige Seminarsitzung;
Hausübungen (in Form von schriftlichen Aufgaben);
Kurzreferat(e)

Im Fall des Verdachts der nicht transparent gemachten Nutzung von KI (z.B. durch Zitation oder Angabe der Art der Nutzung) behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein „notenrelevantes Gespräch“/“Plausibilisierungsgespräch“ vor.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung sind erforderlich:
- regelmäßige Teilnahme an den Übungssitzungen (75% Anwesenheit),
- Erledigen der verpflichtenden Vorbereitungsaufgaben (Lektüre);
- kleine schriftliche Hausübung(en) und Kurzreferat(e).

Im Fall des Verdachts der nicht transparent gemachten Nutzung von KI (z.B. durch Zitation oder Angabe der Art der Nutzung) behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein „notenrelevantes Gespräch“/“Plausibilisierungsgespräch“ vor.

Prüfungsstoff

Themen der Übung; Schwerpunkt auf dem jeweils gewählten Thema.

Literatur

wird in der ersten Seminarsitzung bekanntgegeben

Einstiegslektüre:
Emmanuel Jungclaussen (Hg.), Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers, Wien u.a. 1994 (oder frühere Ausgaben)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

033 195 BRP 16orp

Letzte Änderung: Mi 03.09.2025 13:05