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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

010041 FS Principia - Prologe - Postillen: Biblische Hermeneutik im Spätmittelalter (2019W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 09.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 16.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 23.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 30.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 06.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 13.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 20.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 27.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 04.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 11.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 08.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 15.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 22.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 29.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Schriftauslegung des späten Mittelalters erfreut sich in jüngster Zeit erhöhter Aufmerksamkeit seitens der theologischen und mediävistischen Forschung. Ein umfangreiches Corpus von Bibelkommentaren des 14. und 15. Jahrhunderts bedarf der historischen und theologischen Erschließung. Vor diesem Hintergrund will das Forschungsseminar mit zentralen Texten der spätmittelalterlichen Bibelexegese vertraut machen, um die Eigenart der spätmittelalterlichen Schriftauslegung im Vergleich mit früh- und hochmittelalterlichen Bibelhermeneutiken zu studieren.
Im Seminar werden bibelhermeneutische Texte u.a. von Heinrich von Gent, Nikolaus von Lyra, Heinrich von Langenstein und Heinrich Totting von Oyta gelesen. Dabei soll der Blick sowohl auf die thematischen Schwerpunkte der spätmittelalterlichen Einleitungsliteratur als auch auf die exegetischen und hermeneutischen Methoden gerichtet werden. Da die Texte weithin nicht übersetzt sind, wird von den Teilnehmern Grundkenntnisse des Lateinischen und die Bereitschaft, für die einzelnen Sitzungen lateinische Texte vorzubereiten, erwartet.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Mitarbeit, Vorbereitung der Lektüretexte; Seminararbeit (ca, 30.000 Zeichen, bzw. 15 Seiten, inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis) bzw. eine vergleichbare Übersetzung von lateinischen Primärquellen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzungen für eine positive Bewertung der Lehrveranstaltung sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die sich in begleitender Lektüre, kontinuierlicher Vorbereitung der Seminarsitzungen und reger Beteiligung an der Diskussion äußert. Die Teilleistungen werden folgendermaßen gewichtet: aktive Teilnahme 20%, Kurzreferat 20%, Seminararbeit 60 %.

Prüfungsstoff

Literatur

Oda Wischmeyer (Hg.), Handbuch der Bibelhermeutiken. Von Origenes bis zur Gegenwart, Berlin 2016, v.a. 125-270 (= Bibelhermeneutiken im Mittelalter). – Ian Christopher Levy, Introducing Medieval Biblical Interpretation. The Senses of Scripture in Premodern Exegesis, Grand Rapids (MI), 2018. – Nicolas de Lyre. Franciscain du XIVe siècle, exégète et théologien, sous la direction de Gilbert Dahan, Paris: Institut d'Études Augustiniennes, 2011.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

LV für Doktorat-/PhD-Studium, für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, auslaufende Studienpläne: D31, DAM für 011 (11W), Seminar oder (freies) Wahlfach für 020

Letzte Änderung: Do 04.07.2019 14:47