Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

010057 SE Eucharistie im Mittelalter: Theologie, Kult, Frömmigkeit (2026S)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 09.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 16.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 23.03. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 13.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 20.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 27.04. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 04.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 11.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 18.05. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 01.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 08.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 15.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 22.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Montag 29.06. 16:45 - 18:15 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Verehrung der Eucharistie erreichte im hohen Mittelalter einen Höhepunkt, der sich am sichtbarsten in der Einführung des Fronleichnamsfestes ablesen lässt. Diese Entwicklung wurde von theologischen Kontroversen begleitet, die zu einer Ausformulierung und Präzisierung sowohl er Sakramentstheologie als auch der Deutung der Eucharistiefeier und der Theologie des "Corpus Christi" führte. Die theologische Auseinandersetzung ging mit neuen Formen der Verehrung, aber auch mit einer Häufung von eucharistischen Wundern und Wallfahrten einher.
In dem Seminar sollen sowohl die wichtigeren theologischen Kontroversen um die Eucharistie vorgestellt und analysiert werden, die zu der klassischen Sakramentenlehre etwa bei Thomas von Aquin führten, als auch die sich daran entzündende Verehrung, in Gebeten, Ritualen, Legenden und Kunst.
Die Themen werden anhand von Überblicksdarstellungen erarbeitet und mit Quellentexten vertieft. Die Teilnehmer erarbeiten dazu einführende Kurzreferate.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es werden mündliche und schriftliche Leistungen erhoben.
Der mündliche Anteil besteht in aktiver Mitarbeit, reflektierten Redebeiträgen basierend auf der vorbereitenden Lektüre für jede Sitzung, sowie einem Referat über ein spezifisches Thema.
Der schriftliche Anteil besteht in einer Seminararbeit (ca. 30.000 Zeichen, bzw. 12-15 Seiten, inkl. Leerzeichen und Literaturverzeichnis).
Mit der Anmeldung für diese Lehrveranstaltung erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass etwaige Studienleistungen auf das Vorhandensein von Plagiaten elektronisch überprüft werden.
Die Nutzung von KI ist erlaubt, um Übersetzungen fremdsprachiger Literatur anzufertigen, persönliche Recherche zu unterstützen und die Arbeit sprachlich zu verbessern. Entwurf und Durchführung der Seminararbeit sowie darin enthaltene Analysen und Interpretationen müssen hingegen eine selbstständige Leistung des oder der Studierenden sein. Im Fall des Verdachts einer unzulässigen und nicht transparent gemachten Nutzung von KI in diesen Arbeitsschritten behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein Plausibilisierungsgespräch vor, dessen Ausgang notenrelevant ist.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzungen für eine positive Bewertung der Lehrveranstaltung sind die regelmäßige (maximal zwei entschuldigte Absenzen) und aktive Teilnahme, die sich in begleitender Lektüre, kontinuierlicher Vorbereitung der Seminarsitzungen und reger Beteiligung an der Diskussion äußert; dazu ein Kurzreferat und eine schriftliche Seminararbeit (ca. 30.000 Zeichen). Die Teilleistungen werden folgendermaßen gewichtet: aktive Teilnahme 20%, Kurzreferat 20%, Seminararbeit 60%.

Prüfungsstoff

Kurzreferat, aktive und informierte Teilnahme an den Diskussionen.
In der schriftlichen Seminararbeit müssen Diskussionen, Problemerörterungen und gemeinsame Einsichten aus den Seminareinheiten aufgegriffen und verarbeitet werden.

Literatur

Peter Browe, Die Verehrung der Eucharistie im Mittelalter, Rom 1967.
Miri Rubin, Corpus Christi. The Eucharist in the Late Medieval Culture, Cambridge 1991.
Gary Macy, Treasures form the Storeroom. Medieval Religion and the Eucharist, Collegeville, MN 1999.

Eine spezielle Literaturliste wird im Rahmen des Seminars zur Verfügung gestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 011 (15W) FTH 17 oder FTH 26, 198 418 BA UF RK 16, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, 033 195 (17W) BRP 18krp, BRP 12ktb oder 18ktb

Letzte Änderung: Do 05.02.2026 15:25