Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
010077 VO Aufbaukurs Geschichte der Orthodoxen Kirche(n) (2026W)
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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
Details
Sprache: Deutsch
Prüfungstermine
- N Samstag 30.01.2027 11:30 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 06.03.2027
- Samstag 08.05.2027
- Samstag 26.06.2027
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- N Samstag 17.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 31.10. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 14.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 28.11. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 12.12. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 09.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
- Samstag 23.01. 09:45 - 13:00 Seminarraum 4 (Kath) Schenkenstraße EG
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Schriftliche Abschlussprüfung im Umfang von 90 Minuten.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Notenschlüssel: 100-90: Sehr gut (1); 89-76: Gut (2); 75-63: Befriedigend (3); 62-50: Genügend (4); 49-0: Nicht genügend (5).
Prüfungsstoff
Prüfungsgegenstand sind die Inhalte der Vorlesung sowie die im Verlauf der Lehrveranstaltung ausgegebenen Texte. Die Prüfung besteht aus Wissens- und Verständnisfragen sowie essayartigen Aufgaben.
Literatur
Auswahlbibliographie: Ostrogorsky, Georg: Geschichte des byzantinischen Staates (Handbuch der Altertumswissenschaft XII/1.2), München ³1963; Runciman, Steven: The Great Church in Captivity, Cambridge 1968;
Obolensky, Dimitri: The Byzantine Commonwealth. Eastern Europe, 500–1453, London 1971;
Maximos von Sardes: Das Ökumenische Patriarchat in der orthodoxen Kirche, Freiburg i. Br. 1980;
Schreiner, Peter, Byzanz 565–1453, München ⁴2011;
Papademetriou, Tom, Render unto the Sultan. Power, Authority, and the Greek Orthodox Church in the Early Ottoman Centuries, Oxford University Press 2015.
Eine ausführlichere Literaturliste wird zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten die Studierenden am Ende jeder Sitzung eine themenspezifische Bibliographie zur Vertiefung der jeweils behandelten Inhalte.
Obolensky, Dimitri: The Byzantine Commonwealth. Eastern Europe, 500–1453, London 1971;
Maximos von Sardes: Das Ökumenische Patriarchat in der orthodoxen Kirche, Freiburg i. Br. 1980;
Schreiner, Peter, Byzanz 565–1453, München ⁴2011;
Papademetriou, Tom, Render unto the Sultan. Power, Authority, and the Greek Orthodox Church in the Early Ottoman Centuries, Oxford University Press 2015.
Eine ausführlichere Literaturliste wird zu Beginn der Lehrveranstaltung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten die Studierenden am Ende jeder Sitzung eine themenspezifische Bibliographie zur Vertiefung der jeweils behandelten Inhalte.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Fr 02.10.2026 18:05
Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über die historische Entwicklung der orthodoxen Kirche von der Spätantike bis in die Gegenwart mit besonderem Schwerpunkt auf der Geschichte des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel. Als geistliches Zentrum der orthodoxen Welt und als Bezugspunkt für die kirchliche Ordnung des christlichen Ostens kam dem Patriarchat über die Jahrhunderte hinweg eine prägende Rolle zu, die weit über den byzantinischen Raum hinausreichte. Ausgehend von seiner Entstehung und seiner Stellung innerhalb der Pentarchie richtet sich der Blick auf seine Entwicklung im zweiten Jahrtausend, das durch tiefgreifende Umbrüche im Verhältnis zwischen dem christlichen Osten und Westen, durch den Wandel der politischen Rahmenbedingungen sowie durch die allmähliche Herausbildung eigenständiger kirchlicher Strukturen geprägt war. Behandelt werden in diesem Zusammenhang die Entfremdung zwischen Konstantinopel und Rom und die Versuche ihrer Überwindung, die einschneidenden Folgen des Falls von Konstantinopel und der osmanischen Herrschaft für die Stellung der Kirche sowie die Entstehung der autokephalen orthodoxen Nationalkirchen. Den Abschluss bildet ein Blick auf die Lage des Ökumenischen Patriarchats in der Moderne und auf seine Beziehungen zu den übrigen autokephalen orthodoxen KirchenMethode:
Die Lehrveranstaltung wird in Form eines Vortrags der Lehrperson durchgeführt, der durch die kontinuierliche Einbeziehung ausgewählter Quellentexte – darunter Konzilsakten, Kanones, Patriarchatsurkunden, Unionsdekrete sowie historiographische Zeugnisse – ergänzt wird. Im Rahmen gemeinsamer Lektüre und Analyse werden die Quellen in ihrem historischen Kontext erschlossen und interpretiert. Begleitende Diskussionen fördern die Einordnung der behandelten Entwicklungen in ihre jeweiligen historischen, theologischen und kirchenpolitischen Zusammenhänge.Ziele:
Nach erfolgreichem Abschluss der Lehrveranstaltung sind die Studierenden in der Lage, die kanonische und ekklesiologische Stellung des Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel in unterschiedlichen historischen Kontexten zu analysieren und zu beurteilen; zentrale Entwicklungen der byzantinischen Kirchengeschichte sowie die Entstehungsbedingungen autokephaler orthodoxer Kirchen zu beschreiben und systematisch zu erklären; kirchenhistorische Primärquellen im jeweiligen historischen Kontext zu erschließen, kritisch zu lesen und in wissenschaftliche Interpretationszusammenhänge einzuordnen; Zusammenhänge zwischen kirchenhistorischen Entwicklungen, politisch-historischen Rahmenbedingungen und theologischen Transformationsprozessen im ostkirchlichen Raum eigenständig darzustellen und zu reflektieren.