Universität Wien
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010079 SE Orthodoxe Theologie in der Moderne (2026W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Donnerstag 01.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 29.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 05.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 12.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 19.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 26.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 03.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 10.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 17.12. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 07.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 14.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 21.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
  • Donnerstag 28.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar bietet eine systematisch-theologische Auseinandersetzung mit ausgewählten Gestalten und Werken orthodoxer Theologie des 20. Jahrhunderts.

Prägende Persönlichkeiten wie G. Florovsky, N. Lossky, N. Afanassieff, D. Staniloae, N. Nissiotis, I. Zizioulas oder J. Popovic haben die orthodoxe Dogmatik nachhaltig beeinflusst. Daneben gehören auch weniger rezipierte, aber theologiegeschichtlich relevante Autoren wie J. Romanides, N. Matsoukas, P. Nellas, T. M. Popescu, O. Clément, I. Bria oder B. Bobrinskoy sowie wichtige orthodoxe Theologinnen (u. a. E. Behr-Sigel, M. Lot-Borodine) zu einer umfassenden Darstellung der orthodoxen Theologie im 20. Jahrhundert.
Aus dem breiten Spektrum dieser und weiterer Persönlichkeiten wird je nach Teilnehmerzahl eine repräsentative Auswahl getroffen, um deren Werk auf die Auseinandersetzung mit typischen Fragen der Moderne zu untersuchen.

Das Seminar geht davon aus, dass das theologische Werk nicht unabhängig von der Lebensgeschichte eines Theologen und dessen kulturellem und ideengeschichtlichen Kontext verstanden werden kann. Vielmehr wird die Verbindung zwischen biographischen Erfahrungen, Bildungs- und Einflusssphären und theologischer Argumentation als hermeneutischer Zugang genutzt. Die Verschränkung von Leben und Werk dient dabei als theologiegeschichtlicher Lektüreschlüssel. Auf diese Weise soll nachvollziehbar werden, wie sich theologische Einsichten im Kontext konkreter existentiellen und kulturellen Situationen entfalten und entwickeln. Im Zentrum steht die Frage, welche Relevanz zeitgenössische Denkströmungen und gesellschaftliche Entwicklungen für den theologischen Diskurs dieser Denker hatten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen:
• Regelmäßige Anwesenheit, Mitarbeit und Beteiligung an den Diskussionen (15%)
• Lektürereflexionen und Debatten zu ausgewählten Texten (Pflichtlektüre) (20%)
• Vorbereitung eines Referats einschließlich der Erstellung eines Handouts und einer kurzen wissenschaftlichen Seminararbeit im Umfang von 12.000-15.000 Zeichen (35%)
• handschriftliche, systematisch-theologische Reflexion anhand eines ausgewählten Textes (innerhalb der letzten Seminar-Sitzung) (30%) [Dauer: 60 Min]

Erlaubte Hilfsmittel pro Teilleistung: Primärtexte und beliebige Werke der Sekundärliteratur

Im Fall des Verdachts der nicht transparent gemachten Nutzung von KI (z.B. durch Zitation oder Angabe der Art der Nutzung) behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein „notenrelevantes Gespräch“/“Plausibilisierungsgespräch“ vor.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

1. Anwesenheit, Mitarbeit und Diskussion (15 %)
Mindestanforderungen: Regelmäßige Teilnahme (zu 80%) sowie aktive Beteiligung an den Diskussionen.
Beurteilungsmaßstab: Kontinuität der Teilnahme, Qualität und Relevanz der Beiträge sowie diskursive Mitarbeit.

2. Lektürereflexionen und Debatten (20 %)
Mindestanforderungen: Fristgerechte Abgabe der Reflexionen und aktive Beteiligung an den Textdiskussionen.
Beurteilungsmaßstab: Textverständnis, argumentative Klarheit und eigenständige Reflexion.

3. Referat, Handout und Seminararbeit (35 %)
Mindestanforderungen: Durchführung eines Referats mit Handout (oder Power Point) sowie Abgabe einer kurzen, ca. 13.000 - 15.000 Zeichen umfassenden schriftlichen Arbeit
Beurteilungsmaßstab: Wissenschaftliche Fundierung, Struktur, Beachtung der wiss. Formalia, Argumentationslogik und formale Korrektheit.

4. Schriftliche Reflexion (60 Min) (30%)
Mindestanforderungen: Bearbeitung einer systematisch-theologischen Fragestellung auf Basis eines Textes innerhalb von 60 Min.
Beurteilungsmaßstab: Textverständnis und argumentative Kohärenz.

Alle 4 müssen positiv abgeschlossen werden.

Prüfungsstoff

Literatur

Andrew Louth, Modern Orthodox thinkers: from the Philokalia to the present, Downer Grove 2015.
Paul Ladouceur, Modern Orthodox theology, London 2019.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 29.09.2026 16:05