Universität Wien FIND

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010080 FS Hegels Wissenschaft der Logik. Die Idee des Erkennens (2020W)

6.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Update (3.11.2020): Die Lehrveranstaltung wird ab sofort digital synchron zur Lehrveranstaltungszeit abgehalten, der Link zur jeweiligen digitalen Sitzung ist in moodle ersichtlich.

Mittwoch 14.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 21.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 28.10. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 04.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 11.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 18.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 25.11. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 02.12. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 09.12. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 16.12. 18:30 - 20:00 Digital
Mittwoch 13.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 20.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Mittwoch 27.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Update (3.11.2020): Die Lehrveranstaltung wird ab sofort digital synchron zur Lehrveranstaltungszeit abgehalten, der Link zur jeweiligen digitalen Sitzung ist in moodle ersichtlich.

Mit dem Eintreten in die Logik der Idee geht eine Rekapitulation von Hegels Wissenschaft der Logik einher. Darüber hinaus erschließen sich in der Interpretation des Kapitels „Die Idee des Erkennens“ auf besondere Weise die erkenntnistheoretischen und religionsphilosophischen Konsequenzen von Hegels Philosophie. Im Zentrum des Seminars im WS 2020/2021 steht in besonderer Weise die Interpretation der Kapitel „Das analytische Erkennen“ und „Das synthetische Erkennen“. Die Idee des Erkennens stellt neben der Idee des Guten die erste Voraussetzung für ein Verständnis des Abschlusses von Hegels spekulativer Logik dar. Hegel untersucht darin in Auseinandersetzung mit Kants Erkenntniskritik die Grenzen des Wissens, der Sprache und auch der Repräsentation.

Ziele:
Verständnis und Diskussion des schwierigen Textes; Konfrontation der Hegelschen Logik mit philosophischen und erkenntnistheoretischen Fragestellungen des beginnenden 21. Jahrhunderts; Annäherung an den Begriff des Erkennens.

Methoden:
Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert (Close Reading), der Text wird absatzweise gemeinsam gelesen und interpretiert. Für Neueinsteigerinnen in das Seminar wird es eine Zusammenfassung des bisherigen Ganges der Logik geben, dazu auch die Möglichkeit eines zusätzlichen Sitzungstermines, an dem hinführende Fragen besprochen werden können. Wie weit auf Online-Teaching zurückgegriffen werden muss, hängt von der weiteren Entwicklung der Lehrsituation an der Universität Wien ab.
Gemeinsame Textgrundlage ist Band 6 der gesammelten Werke Hegels aus dem Suhrkamp-Verlag.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungskontrolle erfolgt auf Basis der Seminararbeit, eines Prüfungsgesprächs über dieselbe sowie der Mitarbeit in den Seminarsitzungen.
Die Lehrveranstaltung wird in Deutsch abgehalten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung ist eine Seminararbeit gemäß üblicher wissenschaftlicher Standards im Umfang von ca. 20 Seiten abzugeben, über die ein Prüfungsgespräch erfolgt. Weiters ist eine regelmäßige Anwesenheit erforderlich (dreimaliges entschuldigtes Fehlen ist möglich).

Prüfungsstoff

Die Benotung setzt sich zusammen aus Seminararbeit (plus Prüfungsgespräch über dieselbe) und Mitarbeit bei den Seminarsitzungen.

Literatur

G.W.F. Hegel, Wissenschaft der Logik II. Auf der Grundlage der Werke von 1832-1845, neu editierte Ausgabe. Redaktion Eva Moldenhauer und Karl Markus Michel (Werke 6; stw 606), suhrkamp 1986.

A. F. Koch (Hg.), Der Begriff als die Wahrheit. Zum Anspruch der Hegelschen „subjektiven Logik“, Schöningh, Paderborn – Wien u.a. 2002.
B. Liebrucks, Sprache und Bewußtsein 6, Der menschliche Begriff: sprachliche Genesis der Logik, logische Genesis der Sprache, Teilband 3 [die subjektive Logik], Hegel: Wissenschaft der Logik: Der Begriff, Akad-Verl., Frankfurt am Main 1974, bes. S. 492-462.
D. Henrich, Hegel im Kontext, Suhrkamp, Frankfurt am Main 32015.
K. Düsing, Das Problem der Subjektivität in Hegels Logik (Hegel-Studien, Beiheft 15), Bouvier, Bonn 1976.
M. Gerhard, Hegel und die logische Frage, De Gruyter, Berlin -Boston 2015.

Die weitere Literatur wird im Seminar bekanntgeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

LV für Doktorat-/PhD-Studium, für 011 (15W) FTH 17, FTH 25 oder FTH 26, 199 518 MA UF RK 02 oder RK 05, auslaufende Studienpläne: D31, DAM für 011 (11W)

Letzte Änderung: Mi 04.11.2020 09:47