Universität Wien

010095 EX Reformation, Katholische Reform und Pietas Austriaca im Wien des 16. und 17. Jahrhunderts (2026W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die weiteren Termine finden auswärts jeweils Montag von 15.00 - 16.30 Uhr statt.
Lehrveranstaltungsleiter: Univ.-Prof. Dr. Thomas Prügl.

  • Montag 05.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 7 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Exkursion will die Studierenden mit Memorialorten der Reformation und der katholischen Reform in Wien bekannt machen und dabei die Transformation des mittelalterlichen Wien in eine neuzeitliche barocke und v.a. katholische Residenzstadt verdeutlichen. Daneben soll an ausgewählten Kirchen und Plätzen die barocke religiöse Formensprache analysiert und im Licht der theologischen und politischen Anschauungen des 16. und 17. Jahrhunderts gedeutet und für einen heutigen Betrachter verständlich gemacht werden. Ziele der Exkursion sind daher sowohl Zentren des frühen evangelischen Glaubens in in Wien als auch Kirchen der neuen Orden, die im Zuge der Rekatholisierung in Wien angesiedelt wurden, sowie öffentliche Plätze, in denen die neue Kultur repräsentativ zum Ausdruck gebracht wurde. Im Wochenrhythmus werden ausgewählte Ziele im Stadtgebiet besucht, die von den Teilnehmern mit Referaten erschlossen werden. Die Besuche dienen auch dem Erlernen der christlichen Bilder- und Architektursprache, d.h. die Kirchen sollen nicht nur als (kunst-) historische Monumente, sondern auch als Zeugen christlichen Lebens und christlicher Spiritualität wahrgenommen und interpretiert werden

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Es werden mündliche und schriftliche Leistungen erhoben. Der mündliche Anteil besteht in aktiver Mitarbeit, reflektierten Redebeiträgen, sowie einem Referat über ein mit dem Exkursionsziel verbundenen Thema (inkl. Handout, 1-2 Seiten). Der schriftlicher Anteil besteht in einer kurzen Seminararbeit (ca. 20.000 Zeichen, bzw. 10-12 Seiten), in der das Referat des Exkursionsziels vertieft und präzisiert wird.
Mit der Anmeldung für diese Lehrveranstaltung erklären sich die Teilnehmer damit einverstanden, dass etwaige Studienleistungen auf das Vorhandensein von Plagiaten elektronisch überprüft werden.
Die Nutzung von KI ist erlaubt, um Übersetzungen fremdsprachiger Literatur anzufertigen, persönliche Recherche zu unterstützen und die Arbeit sprachlich zu verbessern. Entwurf und Durchführung der Seminararbeit sowie darin enthaltene Analysen und Interpretationen müssen hingegen selbstständige Leistungen der Studierenden sein. Im Fall des Verdachts einer unzulässigen und nicht transparent gemachten Nutzung von KI in diesen Arbeitsschritten behält sich die LVA-Leitung das Recht auf ein Plausibilisierungsgespräch vor, dessen Ausgang notenrelevant ist.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Voraussetzungen für eine positive Bewertung der Lehrveranstaltung sind die regelmäßige und aktive Teilnahme, die sich in begleitender Lektüre und reger Beteiligung an der Erschließung der Exkursionsziele äußert; dazu ein Referat (ca. 30 Min.) am Exkursionsziel sowie eine schriftliche Seminararbeit (ca. 20.000 Zeichen). Die Teilleistungen werden folgendermaßen gewichtet: aktive Teilnahme 20%, Referat 40%, Seminararbeit 40%.
Die Anwesenheit ist verpflichtend. Absenzen müssen beim LV-Leiter rechtzeitig begründet werden und ziehen schriftliche Nacharbeiten nach sich.

Prüfungsstoff

Literatur

Wien – Geschichte einer Stadt, hg. v. Peter Csendes u. Ferdinand Opll , Bd. 2: Die frühneuzeitliche Residenz (16. bis 18. Jahrhundert), Wien 2003, v.a. 311-363 und 453-500.
Brennen für den Glauben. Wien nach Luther, hg. v. Rudolf Leeb, Walter Öhlinger, Karl Vocelka, Wien 2017 (= Katalog zur 413. Sonderausstellung des Wien Museums, 16. Februar bis 14. März 2017).
Josef Wodka: Kirche in Österreich. Wegweiser durch ihre Geschichte, Freiburg i. Br. 1959.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 02.10.2026 07:05