Universität Wien FIND

Jetzt impfen lassen für ein sicheres Miteinander im Herbst!

Um allen Angehörigen der Universität Wien einen guten und sicheren Semesterbeginn zu ermöglichen, gibt es von Samstag, 18. September, bis Montag, 20. September die Möglichkeit einer COVID-19-Impfung ohne Terminvereinbarung am Campus der Universität Wien. Details unter https://www.univie.ac.at/ueber-uns/weitere-informationen/coronavirus/.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

010098 SE Rituale, Götter, Jenseits in vorgeschichtlichen Gesellschaften (2016S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 1 - Katholische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

WICHTIG!
Bitte bis zum 21.2.2016 folgende Angaben an Prof. Zinser (zinser@zedat.fu-berlin.de) schicken:
- Name
- Angabe der Studienfächer und jeweiligen Semesterzahlen
- Wunschreferatsthemen (max. 3, bei Institutsreferentin Dagmar Hofko - dagmar.hofko@univie.ac.at - Liste anfordern)
- Terminkonflikte mit den Sitzungsterminen

Montag 07.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Dienstag 08.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 09.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 10.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Montag 14.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG
Dienstag 15.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Mittwoch 16.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
Donnerstag 17.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 1 (Kath) Schenkenstraße EG
Freitag 18.03. 09:45 - 13:00 Seminarraum 5 (Kath) Schenkenstraße 1.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ob die Menschen der Vorgeschichte als religiös zu klassifizierende Vorstellungen hatten, kann zwar nicht sicher gesagt, aber in etlichen Fällen wahrscheinlich gemacht werden. Da keine Texte aus diesen Zeiten überliefert sind, sind wir darauf angewiesen, aus archäologischen Funden und Befunden mittels des analogischen Deutens anhand von z.B. historischen oder ethnographisch erfassten Gesellschaften auf solche Vorstellungen zu schließen. Es werden deshalb ausgewählte Beispiele, wie mögliche Kultbauten, Prozessionsstraßen, Opferpraktiken, Bestattungen, Totenkult, Götter-Ahnen-Menschen-Darstellungen u.a. und deren Interpretation in Religionswissenschaft und Prähistorie dargestellt und jeweils der Unterschied zwischen Befund-Schilderung und Befund-Interpretation herausgearbeitet. Bei der Vorstellung prominenter Fundplätze wie z.B. dem jungsteinzeitlichen Göbekli Tepe und Stonehenge, eisenzeitlichen und bronzezeitlichen Grabausstattungen und sog. Opfermooren aus der nachchristlichen Zeit stellen wir stets die Frage, ob sich hinreichend Argumente aufweisen lassen, um sinnvoll und methodisch vertretbar von Religion in der Prähistorie sprechen zu können. Dafür muss zugleich die Verwendung von religionswissenschaftlichen Begriffen in prähistorischen und religionswissenschaftlichen Untersuchungen zur vorgeschichtlichen Religion erörtert werden.
In Vorbereitung auf und als obligatorische Leistung für das Seminars erwarten wir von allen Teilnehmern den Besuch und die Beobachtung einer Taufe, eine kurze (eine Seite) umfassende Beschreibung und die Erörterung, was von diesem Ritual unter günstigen archäologischen Bedingungen „ausgegraben“ werden könnte.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Als Leistungen sind vorgesehen: Kurzreferate und eine schriftliche Ausarbeitung des Referats (vgl. Liste der Themen).
Es sind alle Hilfsmittel zugelassen, sie müssen allerdings angegeben werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Je nach Studienabschnitt sollen die Referate/schriftlichen Ausarbeitungen 9 (B.A.) bis 15 (M.A.) Seiten umfassen. Die Referate sollen eine Länge von 20 min. nicht überschreiten. Die schriftliche Ausarbeitung kann später vorgelegt werden, muss aber bis Ende des Sommersemesters den Dozenten vorliegen.
Die Referate 7-21 sollen enthalten: a) eine kurze!! Darstellung der Fundplätze, Funde und Fundumstände, b) und der Argumente, die der Autor für eine religiöse Interpretation anführt und welche dagegen, c) ggf. kritische Erörterung der Interpretation in der wissenschaftlichen Literatur, d) Erörterung der von dem Autor verwendeten religionswissenschaftlichen Begriffe (Was meint ein Autor, wenn er von Religion, Magie, Kultus, Ritual, Götter etc. schreibt?). Bei der Übernahme eines Referates zu den Themen 1-6 soll eine kritische Erörterung der Thesen des Autors erfolgen.
Wichtig: bitte verlieren Sie sich nicht in detaillierten Beschreibungen von Fundumständen usw. – beschränken Sie sich in Ihrer Darstellung auf das, was für die Quellenkritik wichtig ist und legen Sie den Schwerpunkt auf die Deutung(en).
Wir erwarten die schriftlichen Ausarbeitungen als PDF per E-Mail an uns beide bis zum Ende der Wiener Sommersemesterferien (30.09.2016).
Zitierrichtlinien: Richtlinien des Deutschen Archäologischen Instituts, Autor-Jahr-System.
Mündliche Prüfungen sind wegen der Gegebenheiten eines zeitlich befristeten Erasmusseminars nicht vorgesehen

Prüfungsstoff

Liste der Themen für Referate:
Für die Themen (Referate 1- 21) suchen wir Referenten. Wir bitten um Anmeldung und Übernahme eines Themas per E-Mail (zinser@zedat.fu-berlin.de; ascheibner@campus.fu-berlin.de). Bei der Teilnahme an dem Seminar ist die Übernahme eines Referates verpflichtend.
Bitte senden Sie uns bis zum 21.2.2016 folgende Angaben:
- Name
- Angabe der Studienfächer und jeweiligen Semesterzahlen
- Wunschreferatsthemen (max. 3)
- Ggf. Terminkonflikte mit den Sitzungsterminen
Wir werden bis zum 24.2.2016 die Themen nach Studienfach und -fortschritt vergeben und uns mit einem vollständigen Terminplan per Rundmail bei allen zurückmelden. Sollten sich mehr Kursteilnehmer anmelden als Referatsthemen zu vergeben sind, werden wir die Themen notfalls noch weiter unterteilen.
Bis zur Sitzungsphase bitten wir die Teilnehmer
- die für die ersten Sitzungen angegebene einführende Literatur zu lesen
- ihr Thema in einem Referat von 20min Länge vorzubereiten
- Eine Taufe zu besuchen und einen Bericht hierzu anzufertigen

Die Unterlagen bitte bei Frau Dagmar Hofko (dagmar.hofko@univie.ac.at) anfordern.

Literatur

Eine ausführliche Literaturliste ist bei Institutsreferentin Dagmar Hofko (dagmar.hofko@univie.ac.at) erhältlich, bzw. wird in der 1. Einheit verteilt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

für 066 800 Master RW M02 und M15

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:27