Universität Wien

010176 SE Empirische Religionsforschung - Forschungswerkstatt (2025W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
KPH-W-NÖ

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Freitag, 17.10.25: 09:00-13:00
Montag, 20.10.25: 09:00-13:00
Dienstag, 25.11.25: 09:00-13.00
Dienstag, 16.12.25: 09.00-13.00
Donnerstag, 15.01.26: 09.00-13.00


Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Forschungswerkstatt ist eine Kooperation zwischen der KPH Wien/Krems und der Universität Wien. Sie soll empirisch arbeitenden Forscherinnen und Forschern die Möglichkeit geben, Forschungsdesigns und Forschungsdaten zur religiösen Gegenwartskultur vorzustellen und zu diskutieren. Ein besonderer (aber nicht ausschließlicher) Schwerpunkt liegt auf den Schulkontext.

Konkret wendet sie sich an fortgeschrittene Studierende, Doktorierende sowie Lehrende und Forschende, die aktuell ein Projekt planen oder bereits empirische Daten erhoben haben und an der Analyse arbeiten. Weitere Informationen: https://www.kphvie.ac.at/forschen-entwickeln/spezialforschungsbereich-interreligiositaet-sir/forschungswerkstatt.html

Das Konzept der Forschungswerkstatt stammt dabei primär aus der qualitativen Sozial- und Bildungsforschung. Forschenden wie Karl Mannheim, Barney G. Glaser oder Ralf Bohnsack etablierten bereits frühzeitig den Ort einer kollegialen Diskussion von konkreten Forschungsdaten als Grundlage für gemeinsames empirisches Arbeiten. Inzwischen hat sich der Begriff auch in eher quantitativen Forschungstraditionen eingebürgert. Innovative Forschende wie Jörg Stolz oder Volkhard Krech empfehlen Forschungswerkstätten für eine gemeinsame Auswertung von Forschungsdaten.

Für eine konstruktive Zusammenarbeit haben sich folgende Regeln bewährt:
(a) Jede und jeder Teilnehmende besucht alle Veranstaltungen des jeweiligen Semesters. So wird gewährleistet, dass die Teilnehmenden hinreichend Input zu ihren jeweiligen Präsentationen erhalten.
(b) Spätestens eine Woche vor der jeweiligen Sitzung werden die Informationen zum Projekt / zu den Daten an alle Teilnehmenden versandt. Um den Arbeitsaufwand realistisch zu halten umfassen diese zum einen eine Kurzbeschreibung des Projekts (nicht mehr als 5 Seiten) und zum anderen - soweit vorhanden - ausgewählte empirische Daten (nicht mehr als 10 Seiten).
(c) Alle Diskussionen innerhalb der Forschungswerkstatt werden absolut vertraulich behandelt. Dies gilt ganz besonders für die besprochenen empirischen Daten.

Die Veranstaltung findet nach Bedarf in unregelmäßigen Abständen statt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte vor Semesterbeginn an: karsten.lehmann@kphvie.ac.at. Für den 17.9.2025 ist um 15:00 Uhr eine online Vorbesprechung geplant.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Teilnahme: 50%
Kommentare zu eigenen / fremden Projekten: 50%

Die Lehrveranstaltungsleitung entscheidet, ob und welche KI im Unterricht oder beim Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten eingesetzt werden darf. Die Details werden dazu in der Lehrveranstaltung bekanntgegeben bzw. mit den Studierenden vereinbart. Im Fall des Verdachts der nicht transparent gemachten bzw. nicht erlaubten Nutzung von KI behält sich die Lehrveranstaltungsleitung das Recht auf ein „notenrelevantes Gespräch“ vor. Das notenrelevante Gespräch hat zum Ziel, die eigenständige Erstellung der Seminararbeit durch die Studierenden sicherzustellen. Ergibt sich im Gespräch, dass die*der Studierende keine ausreichende Auskunft zu den Inhalten, Methoden, verwendeten Quellen oder Schlussfolgerungen der Seminararbeit geben kann, wird die Teilleistung Seminararbeit negativ beurteilt. Ergibt sich im Laufe des Gespräches, dass unerlaubte Hilfsmittel eingesetzt wurden, wird ein studienrechtliches Verfahren wegen der Verwendung unerlaubter Hilfsmittel eingeleitet. Ansonsten wird die ursprünglich von der Lehrveranstaltungsleitung vorgesehene Beurteilung beibehalten.

Weitere Informationen finden Sie in den aktuellen Guidelines der Universität Wien zum Umgang mit KI: https://doi.org/10.25365/phaidra.544 sowie in den Leitlinien der KTF: https://ssc-kaththeologie.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/s_ktf/2019/Im_Studium/Leitlinien_KI_der_KTF_Endfassung.pdf

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aktive Teilnahme: 50 %
Kommentare zu eigenen / fremden Projekten: 50 %

Prüfungsstoff

siehe oben.

Literatur

Flick, Uwe, Ernst v. Kardorff, Heiner Keupp, Lutz v. Rosenstiel und Stephan Wolff (Hg.), Handbuch Qualitative Sozialforschung. München 2012.

Kurth, Stefan / Lehmann, Karsten (Hg.), Religionen erforschen, - Kulturwissenschaftliche Methoden in der Religionswissenschaft -, Wiesbaden 2011.

Pickel, Gert / Sammet, Kornelia, Einführung in die Methoden der sozialwissenschaftlichen Religionsforschung, Wiesbaden 2014.

Stausberg, Michael / Engler, Steven (Hg.), The Routledge Handbook of Research Methods in the Study of Religion, London / New York 2011.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Master 066 800 ALT: M10; UF RK 14, 066 795 M3, M4, M5, Doktorat/PhD-Studien DSPL 60

Letzte Änderung: Di 07.10.2025 09:51