Universität Wien FIND

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020013 PS Proseminar Kirchengeschichte (2021S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 2 - Evangelische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Lehrveranstaltung findet voraussichtlich online statt.

Dienstag 02.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 09.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 16.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 23.03. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 13.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 20.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 27.04. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 04.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 11.05. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 01.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 08.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 15.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 22.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG
Dienstag 29.06. 18:30 - 20:00 Hörsaal 1 Schenkenstraße 8-10 5.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Frage nach der christlichen Religion war in der Antike zugleich auch eine Frage nach der veritas, der ‚wahren Religion‘ und deren Glaubwürdigkeit. Wie kann sich das Christentum gegenüber Anfragen an den christlichen Glauben, Vorurteilen bis hin zum Kindsmord- und Kannibalismus-Vorwurf und politischen Repressionen behaupten? Die apologetische Literatur, die ab dem 2. Jahrhundert entsteht, versucht darauf in Auseinandersetzung mit der zeitgenössischen Philosophie eine überzeugende Antwort zu finden. Die christlichen Apologien sind Verteidigung, Selbstvergewisserung und Werbung für das Christentum zugleich. Welche argumentativen Strategien werden gewählt? Wie kann der christliche Glaube gegenüber anderen Positionen plausibilisiert werden? An wen waren diese Texte gerichtet?

Anhand der Lektüre christlicher apologetischer Quellentexte sollen grundlegende Fragen kirchengeschichtlicher Methodik kennengelernt und erprobt werden. Ziel ist die eigenständige Abfassung einer Proseminar- bzw. Bachelorarbeit.
Als begleitende Lektüre bzw. Nachschlagewerk wird ein Reader ausgegeben, der Methodenschritte und wichtige Literatur bereitstellt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

5 ECTS (ca. 125 Stunden)
Folgende Leistungsnachweise sind vorgesehen:
Regelmäßige Teilnahme, Mitarbeit und Lektüre: 2 ECTS
Schriftliche Hausübung und Präsentation: 1 ECTS
Proseminararbeit: 2 ECTS

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderungen:
Vorbereitung der Sitzungen und Anwesenheit (es besteht Anwesenheitspflicht; ein zweimaliges entschuldigtes Fehlen ist gestattet); schriftliche Hausübung; Abgabe der Proseminar-/Bachelorarbeit.

Beurteilungsmaßstab:
Vorbereitung der Seminarsitzungen und Beteiligung am Seminargeschehen 20%
Schriftlich einzureichende Hausübung 20%
Proseminar-/Bachelorarbeit (gemäß den Vorgaben der Lehrveranstaltungsleitung; Abgabetermin 30.09.2021) 60%
Jede Teilleistung muss positiv sein.

Hinweis zu den Sprachkenntnissen: Im Seminar werden ausgewählte Passagen aus dem griechischen bzw. lateinischen Originaltext gelesen (deutsche Übersetzungen werden vergleichend herangezogen).

Prüfungsstoff

Literatur

Michael Fiedrowicz, Apologie im frühen Christentum. Die Kontroverse um den christlichen Wahrheitsanspruch in den ersten Jahrhunderten, Paderborn ³2005.
Jakob Engberg / Anders-Christian Jacobsen / Jörg Ulrich (Hg.), In Defence of Christianity. Early Christian Apologists (Early Christianity in the Context of Antiquity 15), Frankfurt a. M. 2014.
Weitere Literatur wird im Seminar bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

[B]KG-PS-BS
[BRP]KG-PS-BS

Letzte Änderung: Fr 26.02.2021 12:07