Universität Wien

020053 KU Kreativkolloquium Public Health: Ethnographie zwischen Forschung und Aktivismus (2025W)

Medizin- und pflegeethisches Wahlfach

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 2 - Evangelische Theologie
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
VOR-ORT

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Mittwoch 01.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 08.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 15.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 22.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 29.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 05.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 12.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 19.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 26.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 03.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 10.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 07.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 14.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 21.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG
  • Mittwoch 28.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 (Kath) Schenkenstraße EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Lehrveranstaltung ist ein ethnographisches "Labor", das sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen im Bereich Global und Public Health beschäftigt. Im Zentrum stehen die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, sozialer Ungleichheit und politischen Auseinandersetzungen von Aktivismus rund um HIV/AIDS, über Gendergerechtigkeit in Gesundheitsberufen bis hin zu Biotechnologien wie CRISPR-Cas. Wir nähern uns den Themen ethnographisch d.h. durch konkrete Fallstudien, kritische Reflexion, Lektüren und Diskussionen.
Gleichzeitig versteht sich das Kolloquium als Raum der gemeinsamen Ideenentwicklung und als Spielplatz für Forschungsideen, der die Kreativität der Studierenden fördert. Ziel ist es, gemeinsam mit den Teilnehmenden Forschungsvorhaben, Masterarbeitsprojekte oder ein Forschungsteam zu entwickeln. Das Kolloquium bietet die Möglichkeit, unkonventionelle Ideen zu testen, kreativ zu denken und gemeinsam mit anderen neuen Perspektiven und Konzepte zu formen.
Die folgenden Themen dienen als Incentives für die inhaltliche Ausrichtung der einzelnen Lehrveranstaltungsstunden. Die Studierenden können vor Beginn der Lehrveranstaltung über einen vorbereiteten Themenpool abstimmen, aber auch eigene Ideen und Themenvorschläge einbringen, die in die Themenwahl aufgenommen werden. Dadurch können die Studierenden aktiv Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung der Lehrveranstaltung nehmen und ihre Forschungsideen kreativ entwickeln.
Mögliche Themen:
1. Woche: Einführung & Methodologie
2. Woche: HIV, Gesundheit und Ökonomie
3. Woche: Gender Pay Gap in Gesundheitsberufen
4. Woche: CRISPR/Cas & Biotechnologie
5. Woche: Migration & Zugang zu Gesundheit
6. Woche: Reproduktive Rechte & globale Ungleichheiten
7. Woche: Umwelt, Klima & Gesundheit
8. Woche: WHO, globale Institutionen & Macht
9. Woche: Big Data, KI & Gesundheit
10. Woche: Forschungsethik & Machtasymmetrien
11. Woche: Studierendenbeiträge I
12. Woche: Studierendenbeiträge II + Masterarbeitsideen

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Abschlussleistung der Lehrveranstaltung besteht in einem Forschungspitch. Die Studierenden entwickeln eine Forschungsidee zu einem der in der LV behandelten Themen oder zu einem verwandten Thema, das sie interdisziplinär und innovativ bearbeiten. Der Pitch soll eine prägnante und überzeugende Darstellung der Forschungsidee und ihrer Relevanz bieten.
Der Pitch umfasst:
- Eine mündliche Präsentation von maximal 5 Minuten
Erlaubte Hilfsmittel:
Präsentationsfolien (PowerPoint, Google Slides etc.)
Visualisierungen wie Mindmaps, Grafiken, Diagramme oder Skizzen
Handouts oder One-Pager zur Unterstützung der Präsentation

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Leistungsbewertung:
Anwesenheit: 20 %
Aktive Mitarbeit: 30 %
Pitch am Semesterende: 50 %
Falls der mündliche Pitch aus Krankheitsgründen oder anderen wichtigen Gründen nicht möglich ist, muss stattdessen ein schriftliches Dokument abgegeben werden.

Das Dokument ersetzt den mündlichen Pitch und muss alle wichtigen Inhalte so darstellen, dass die Lehrperson die Leistung fair bewerten kann.
Inhalt:
Typischerweise sollte das Dokument:
- Die Inhalte des geplanten Pitches zusammenfassen:
- Idee/Fragestellung
- Vorgehensweise oder Konzept
- Ergebnisse oder Zwischenergebnisse
- Struktur und Argumentation zeigen (wie im mündlichen Pitch).
- Optionale Materialien enthalten: Grafiken, Literaturhinweise, Skizzen, je nachdem, was im Pitch gezeigt worden wäre.
Format:
PDF oder Word-Dokument.
2-5 Seiten, Arial, 12.5pt, 1,5 Abstand

Prüfungsstoff

Der Prüfungsstoff ergibt sich aus den Inhalten und Pflichtlektüren der LV und wird in der ersten Einheit besprochen.

Literatur

wird noch bekannt gegeben!

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 03.10.2025 11:45