Universität Wien FIND

030152 VO Was ist Rechtspluralismus? (2017W)

auch für DiplomandInnen und DissertantInnen

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

AKTUELLE MELDUNG vom 31.10.:
Die Termine am 7. und 14.11. entfallen! Nähere Infos dazu im moodle forum.

Dienstag 10.10. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 17.10. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 24.10. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 31.10. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 07.11. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 14.11. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 28.11. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 05.12. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 12.12. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 09.01. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 16.01. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1
Dienstag 23.01. 13:00 - 15:00 Hörsaal U17 Schottenbastei 10-16, Juridicum, KG1

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalt:
In der Lehrveranstaltung werden wichtige Ansätze vorgestellt, die von RechtsanthropologInnen und JuristInnen entwickelt wurden, um die Interaktion und gegenseitige Durchdringung von nicht-staatlichen Normsystemen und staatlichem Recht zu erfassen, zu analysieren und deren praktische Konsequenzen zu lösen. Der Schwerpunkt wird auf konzeptuellen und methodischen Debatten der aktuellen Rechtsanthropologie liegen.
Rechtspluralismus wird einerseits als erkenntnisstrukturierend für die Erfassung nicht-staatlichen Rechtes dargestellt. Weiters wird gezeigt, wie sich das offizielle Recht den menschenrechtlichen, aber auch legitimitätsbedrohenden Herausforderungen stellt, die durch dessen verschiedenen Interaktionformen mit nicht-staatlichen Normsystemen entstehen. Als case studies wird auf die Anerkennung indigener Rechtsprechung in Lateinamerika und die Diskurse um normative 'Parallelstrukturen' (sharia?) in Europa eingegangen.

Lehrziele:
Die Studierenden werden mit den von den Sozialwisssenschaften, insbesondere RechtsanthropologInnen entwickelten nicht-staatsbezogenen Konzipierungen des Rechtsbegriffes vertraut gemacht. Es wird verdeutlicht, dass Rechtspluralismus ein konzeptueller Rahmen für zentrale konfliktorientierte rechtsanthropologische Fragestellungen. ist.

Methode:
Im Mittelpunkt jeder Vorlesungseinheit sollen ein oder zwei Textdokumente stehen, die von den Studierenden vorbereitend gelesen werden und dann im Mittelpunkit der Einheit stehen.
Die Inhalte der Texte werden im Detail unter Anleitung des LV-Leiters erörtert. Ziel ist, repräsentative und relevante Originaltexte von wichtigen Autorinnen zur Rechtsanthopologie kritisch kennenzulernen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Schriftliche Prüfung am Semesterende (Dauer 60 Minuten), die Mitwirkung an den Debatten in mindestens zwei Einheiten wird in die Benotung einbezogen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für eine positive Beurteilung müssen 50% der Punkte erreicht werden.

Prüfungsstoff

Der in der VO behandelte Stoff, ergänzt durch ausgewählte Pflichtlektüre.

Literatur

wird in der VO bekannt gegeben,

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 31.10.2017 14:48