Universität Wien FIND

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Lesen Sie bitte die Informationen auf studieren.univie.ac.at/info.

030199 KU Course: "European Criminal Law" (2020S)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 09.03. 09:00 - 12:00 Seminarraum SEM52 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG
Montag 09.03. 13:00 - 16:00 Seminarraum SEM42 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 4.OG
Dienstag 10.03. 09:00 - 12:00 Seminarraum SEM52 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG
Dienstag 10.03. 13:00 - 17:00 Seminarraum SEM62 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
Mittwoch 11.03. 08:00 - 12:00 Seminarraum SEM52 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG
Mittwoch 11.03. 13:00 - 16:00 Seminarraum SEM42 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 4.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel des Kurses ist es den Studierenden die Grundzüge und ausgewählte Grundfragen des Europäischen Strafrechts sowie der justiziellen Zusammenarbeit in Strafsachen zwischen den EU Mitgliedstaaten in Englischer Sprache näher zu bringen. Woraus setzt sich das Europäische Strafrecht zusammen, was sind die Gründe für seine Existenz, die Mechanismen die seine Entstehung und Weiterentwicklung gestalten sowie seine konkrete Erscheinungsformen.
Zur Einführung werden Grundkenntnisse erfrischt über die Geschichte der EU, die Institutionen sowie deren Kompetenzen und der legislativen Rahmen der Union. Als Nächstes gewährt der Kurs einen Überblick über die Bedeutsamkeit von strafrechtlichen Fragen innerhalb der EU, die Entwicklung der Rechtsrahmen in dem es entwickelt wurde und die Entstehung relevanter EU Institutionen. Es werden unter anderem die Schengener Vereinbarung, das Maastrichter Säulen- System, die legislative Erneuerung der ‘Dritten Säule’ durch die Rahmenbeschlüsse im Amsterdamer Vertrag sowie die relevante Regeln der Lissaboner Vertrag und dessen Konsequenzen erörtert.
Im nächsten Abschnitt wird das System der als Grundstein der justiziellen Zusammenarbeit geltenden “gegenseitigen Anerkennung” dargestellt, sowie die Unterschiede zur klassischen Form der Rechtshilfe (auf der Grundlage eines Ersuchens) aufgezeichnet. Der Europäische Haftbefehl und die Europäische Ermittlungsanordnung als wichtigste aktuelle Rechtsinstrumente, die sich auf gegenseitige Anerkennung von Entscheidungen stützen werden dabei ausführlicher dargestellt.
Im letzten Teil wird die Arbeitsweise und Kompetenz einiger relevanten EU Behörden (insbesondere von Europol, OLAF, EJN und Eurojust) – auch mit Hilfe praktischer Fälle – dargestellt. Schließlich wird anhand der 2013 Empfehlung der Kommission die mögliche Arbeitsweise und Struktur einer zukünftigen Europäischen Staatsanwaltschaft erklärt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen:
Um den Kurs besuchen zu können sind Vorkenntnisse im Europarecht, Strafrecht und Strafprozessrecht erwünscht.

Es besteht Anwesenheitspflicht. Die Anwesenheit wird durch eine Unterschriftenliste kontrolliert.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Note in diesem Kurs setzt sich folgendermaßen zusammen:
- Anwesenheit
- Mitarbeit
- 15 minütige Präsentation eines Themas während des Kurses

Eine Themenliste für die Präsentationen wir den Teilnehmenden im Voraus mitgeteilt.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:19