Universität Wien FIND

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Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

030227 SE Indigenous Legal Studies: Indigene Völker und internat. Wirtschaftsrecht (2019W)

auch für DiplomandInnen und DissertantInnen

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first serve").

Details

max. 21 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Mittwoch 09.10. 16:00 - 18:00 Seminarraum SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG (Vorbesprechung)
Mittwoch 13.11. 16:00 - 18:00 Seminarraum SEM33 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG
Dienstag 10.12. 09:00 - 18:00 Seminarraum SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG
Mittwoch 11.12. 10:00 - 18:00 Seminarraum SEM63 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die akademische Auseinandersetzung mit den Querverbindungen von Menschenrechten und Wirtschaftstätigkeit hat in den vergangenen Jahren hohe Aufmerksamkeit erfahren.
Nach wie vor wenig beachtet wird jedoch die Auswirkung internationaler Wirtschaftstätigkeit auf indigene Völker. Diese Gruppen werden vom internationalen Recht wegen ihrer sozialen Verletzlichkeit und kulturellen Marginalisierung als besondere rechtliche Kategorie wahrgenommen und geschützt. In der Lehrveranstaltung wird untersucht, in welcher Weise das internationale Wirtschaftsrecht den anerkannten Schutzinteressen indigener Völker entspricht. In besonderer Weise werden Rechtsentwicklungen und Rechtspraxis in vier Kernbereichen des internationalen Wirtschaftsrechtes untersucht:
Internationale Direktinvestitionstätigkeit, Handelspolitik, staatliche Ausfuhrförderung und internationales Immaterialgüterrecht.
Das „indigene internationale Wirtschaftsrecht“ wird in seiner möglichen Vorreiterrolle als Modell zur Abfederung sozialer Nachteile durch ökonomische Globalisierung untersucht. Schließlich soll ein kritischer Beitrag zu der in der Völkerrechtsdoktrin oftmals geführten These von der „Fragmentierung“ des internationalen Rechts in wenig kompatible Subsysteme (Menschenrechte, Investitionsschutzrecht usw…) geleistet werden.

Um den interdisziplinären Austausch zu fördern wird das Seminar gemeinsam mit dem von Univ.-Prof. Dr.August Reinisch im WS 19 angebotenen Seminar: 030238 "Seminar aus Völkerrecht: Internationales Investitionsrecht und Rechte der indigenen Völker“ zusammengelegt und abgehalten.
Methode: Es werden vor allem Fallstudien zu jedem der vier Teilbereiche des Wirtchaftsrechtes durchgeführt, und die Verflechtung von Wiirtschaftsrecht und den berührten Rechten, die den betroffenen Gruppen als indigene Völker zustehen, untersucht..

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mündliche Mitwirkung während des Haupt-Seminarblocks (20%)
Pro Studierende/r ein mündliches Referat ca. 20 bis 30 Minuten (30%)
Schriftliches Seminarpapier zu Semesterende (50%)

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Regelmäßige Teilnahme ist neben den inhaltlichen Leistungen absolut erforderlich. Ein gelungenes Seminar hängt vom Engagement und Input aller Teilnehmenden ab.

Prüfungsstoff

siehe Art der Leistungskontrolle

Literatur

wird in der VB bekanntgegeben bzw. auf moodle hochgeladen

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:19