Universität Wien FIND

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030393 SE Frieden durch Recht? Die Pariser Friedensverträge von 1919 (2018W)

für DiplomandInnen und DissertantInnen) (vertiefende historische Kompetenz)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Persönliche Anmeldung per E-Mail an renate.hoffmann@univie.ac.at

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Blocktermin am 14., 15. und 16. (nur vormittags) Jänner 2019

Mittwoch 10.10. 14:00 - 15:30 Seminarraum SEM34 Schottenbastei 10-16, Juridicum, 3.OG (Vorbesprechung)
Mittwoch 21.11. 14:00 - 15:00 Seminarraum SEM61 Schottenbastei 10-16, Juridicum 6.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Pariser Friedensverträge von 1919 zeugen von einer grundsätzlichen Ausrichtung der internationalen Staatengemeinschaft nach verbindlichen Regeln und Prinzipien. Diese hatte sich bereits in den Jahrzehnten zuvor bemerkenswert verdichtet. Die Haager Konferenzen von 1899 und 1907 und weitere „Weltverträge“ kodifizierten am Vorabend des Ersten Weltkriegs einen Minimalkonsens unter den „zivilisierten“ Staaten. Den Frieden konnte besagter Konsens nicht bewahren, im Gegenteil beinhaltete das Völkerrecht zugleich Anreize zu gewaltsamer Konfliktaustragung, die ab dem Sommer 1914 offen zutage traten. Wie kaum ein Krieg zuvor wurde der Erste Weltkrieg im Namen eines positiven Völkerrechts gefochten. Als 1918 die Waffen schwiegen, wurden in Paris in intensiven Gesprächen die fünf sogenannten Vorort-Verträge von Versailles, Saint-Germain, Neuilly-sur-Seine, Trianon und Sèvres geschlossen. Von den Verlierern wurden sie kritisiert bis diskreditiert, und auch manche Geschichtsschreibung betrachtete sie lange Zeit als Hypothek und (Mit-)Ursache des Zweiten Weltkriegs. Nun, im Vorfeld der 100-jährigen Wiederkehr des Vertragsschlusses, ist es Zeit, frische Blicke auf die historischen Verträge, ihren Kontext und ihre Leerstellen zu werfen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Benotungsgrundlage: Die Präsentation eines Beitrags beim Blocktermin, Beteiligung an den Diskussionen im Seminar, regelmäßige Anwesenheit und die abgegebene Seminararbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

ACHTUNG: Die Anmeldung erfolgt per Email. Wir bitten Sie gemeinsam mit Ihrer Anmeldung ein Motivationsschreiben zu übermitteln, in dem Sie ausführen, was Ihre inhaltlichen Beweggründe für die Teilnahme und Ihre Erwartungen an das Seminar sind. Was interessiert Sie (gerade jetzt) an dem Thema der Pariser Friedensverträge?

Bitte senden Sie die Anmeldung und das Motivationsschreiben per E-Mail bis Sonntag, 7. Oktober 2018 an renate.hoffmann@univie.ac.at . Sie bekommen dann in der folgenden Woche mitgeteilt, ob wir Ihnen einen Platz im Seminar anbieten können.

Prüfungsstoff

Literatur

Wird im Seminar bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte: APMG Neuzeit; Exkursion und transdisziplinäre Öffnung; Geschichte der Neuzeit im transdisziplinären Kontext(4 ECTS)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:28