Universität Wien

030524 SE Aktuelle Forschungen im Bereich des Röm. Rechts u. seiner Fortwirkung in den geltenden Privatrechten (2022W)

auch für Diplomand*innen und Dissertant*innen

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Vorbesprechung ist am 17. Oktober, 16-18 Uhr im Seminarraum des Instituts für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte.

Als Termine für das Seminar sind geplant:

Mittwoch 30. November ab 15 Uhr
Montag, 5. Dezember 2022, ab 14 Uhr
Dienstag 13. Dezember 2022, ab 15 Uhr
Dienstag 10. Jänner 2023, ab 15 Uhr

Ort: jeweils Seminarraum des Instituts für Römisches Recht und Antike Rechtsgeschichte, Schenkenstrasse 8-10, 3. Stock, 1010 Wien

  • Montag 17.10. 16:00 - 18:00 Ort in u:find Details (Vorbesprechung)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziel des Seminars ist es, anhand neuerer Publikationen aus dem Bereich des Römischen Rechts und seiner Fortwirkung in den modernen Privatrechten den aktuellen Stand der Forschung gemeinsam zu reflektieren.
Die Teilnehmer:innen können aber auch gerne aus eigenen aktuellen Forschungen berichten.
Von den Studierenden wird erwartet, die wichtigsten Thesen eine wissenschaftliche Arbeit (zB einen Beitrag in der Savigny-Zeitschrift) im Rahmen eines ca 20 minütigen Referats vorzustellen und dazu Stellung zu nehmen.

Einige Themenvorschläge:
Mantovanis Thesen zur "Fülle an Gesetzen" (legum multitudo) in Rom und seine Skeptiker (MENABRITO PAZ)
Actio utilis bei der Forderungsverpfändung (pignus nominis): A J. Smits neue Thesen
Bastian Zahn:: Quod universitati debetur (vgl auch sein Handbuchbeitrag)
G. Albers Monographie zur Perpetuatio obligationis im Spiegel seiner Rezensenten
R. Brouwers Buch über den Einfluss der griechischen Philosophie auf das römische Recht (Law and Philosophy in the late Roman Republic, Cambridge UP 2021) und die kritische Rezension von R. Fiori
V. Barnes/C. MacMillan/St. Vogenauer, On Legal Biography, Journal of Legal History 41 (2020) 115
Th. Finkenauer, Der Schutz der Sklavenfamilie im klassischen römischen Recht, RIDA 67/68 (2020/21) 67
J. M. Rainer, Iudicia, Responsa, Rescripta: Zu den Römischen Rechtsquellen, RIDA 66 (2019) 197
M. Sobczyk, Datio ob rem and datio ob causam – the purpose of performance in Roman law, TR 89 (2021) 356
P. Su/W. Shen, Contextualizing Four-Stage Legal Transitions in Convergent Evolution: Comparing legal controls by the Roman Republic and Chinese Empire of their subordinate states in early second century BC., TR 89 (2021) 277
A. Wacke, Zum Eviktionsregress beim Pfandverkauf. Überprüfung der „Interpolationen in den Digesten“ von Otto Gradenwitz, RIDA 67/68 (2020/21) 223
Th. Finkenauer, Zur Inhärenz von Einreden im bonae fidei iudicium, IVRA 68 (2020) 77
A. Wacke, Quae vivus/viva praestabam. Unterhaltsfortzahlungsvermächtnisse nach Maßgabe lebzeitiger Zuwendungen, IVRA 69 (2021) 391
E. Heukenkamp, Rem de qua controversia est prohibemur in sacrum dedicare. D. 44,6,3: Verbot der Dedikation einer Streitsache vor litis contestatio in ein Heiligtum, TR 89 (2021) 310
Romanistische Wurzeln des Beweglichen Systems von Walter Wilburg (MEISSEL)
Alonso, J.L. (2013) „The Status of Peregrine Law in Egypt: 'Customary Law' and Legal Pluralism in the Roman Empire“, 27th Int. Congr. of Papyrology = JJP 43 (2013), S. 351-404 (RODRÍGUEZ)

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Leistungsbeurteilung erfolgt auf Basis des Referats (20 Minuten + Diskussion) und der Diskussionsbereitschaft im Rahmen der Präsenzeinheiten.
Fakultativ können die Teilnehmer*innen (zusätzlich zur bloßen Seminarteilnahme) auch eine Seminararbeit für Diplomand*innen oder Dissertant*innen abfassen. Bei Interesse wenden Sie sich diesbezüglich bitte an die Seminarleiter.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Abhaltung des Referats inklusive Handouts oder PowerPointPräsentation und Mitarbeit.

Prüfungsstoff

Bei einem Seminar gibt es keinen Prüfungsstoff, sondern es wird die eigenständige Erarbeitung eines Referates unter Beachtung der Regeln wissenschaftlichen Arbeitens erwartet.

Literatur

Wird in der Vorbesprechung bekanntgegeben.

Viele bereits publizierte Arbeiten können Sie über die UB online einsehen; verschaffen Sie sich bereits vor der Vorbesprechung einen Überblick, damit Sie sehen, was Sie besonders interessiert!

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 11.05.2023 11:26