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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

030564 SE Strafverfolgung von Menschenrechtsverbrechen im Irak und in Syrien durch den IStGH und in EU-Staaten (2019W)

für DiplomandInnen und DissertantInnen

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 3 - Rechtswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Zuteilung in der Vorbesprechung oder nach persönlicher Anmeldung per E-Mail: hannes.tretter@univie.ac.at

An/Abmeldung

Details

max. 30 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Vorbesprechung mit Themenvergabe:
Donnerstag 17.10.2019 14:00 - 15:30 Seminarraum SEM51, Juridicum Schottenbastei 10-16

Seminar-Blocktermin:
02.03.2020 bis 04.03.2020 im Bildungshaus Stift Zwettl/NÖ

Anmeldung über u:space oder in der Vorbesprechung (bzw bei Verhinderung bis 16.10.2019 per Mail an hannes.tretter@univie.ac.at)

Donnerstag 17.10. 14:00 - 15:30 Seminarraum SEM51 Schottenbastei 10-16, Juridicum 5.OG (Vorbesprechung)

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Das Seminar befasst sich mit den Herausforderungen und Problemen der Verfolgung schwerer – in Syrien und im Irak vor allem durch den „Islamischen Staat“ begangener – Menschenrechtsverbrechen durch den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) sowie die Strafjustiz der EU-Mitgliedstaaten, die aufgrund unzureichender Harmonisierung in der Umsetzung des Statuts des IStGH und zurückhaltender Beachtung des Universalitätsprinzips bzw. Weltrechtsprinzips (Verfolgung nach dem Völkerstrafrecht unabhängig von Staatsangehörigkeit und Tatort) zu wünschen übrig lässt. Auch die umstrittene Frage der Verpflichtung zur Rücknahme „ausländischer Kämpfer“ („foreign fighters“) wird behandelt.
Das Format ist ein interaktives mit viel Zeit zur Diskussion der Referate. Insoweit will das Seminar die Teilnehmer*innen nach Studium einschlägiger Judikatur und Literatur zu eigenständigem Denken und zur Einnahme eigener rechtswissenschaftlicher und rechtspolitischer Positionen animieren.
Am Seminar sind mündliche Referate (unterstützt durch PPT oder Handout) zu halten, schriftliche Referate sind bis Ende des WiSe 2019-2020 zu verfassen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Bewertung des mündlichen Referats, für das 4 ECTS vergeben werden. Wird zusätzlich ein schriftliches Referat erarbeitet und mit einem Approbationsantrag im Dekanat abgegeben, so erhält man im Zuge der Approbation zusätzliche 4 ECTS, insgesamt somit 8 ECTS.

Erasmus-Studierende, die für ein mündliches Referat 4 ECTS erwerben, können durch Abgabe einer schriftlichen Ausfertigung ebenfalls insgesamt 8 ECTS erhalten (in diesem Fall ist aber keine Abgabe im Dekanat erforderlich, die Beurteilung des schriftlichen Teils erfolgt ausschließlich im Zuge des Seminars).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung: Abhaltung eines mündlichen Referats mit Unterstützung einer PPT oder eines Handout.
Beurteilungsmaßstäbe: Darstellung und Abhandlung eines juristischen Themas anhand üblicher rechtswissenschaftlicher Methoden und Dogmatik, im Dissertationsstudium auch Entwicklung eigenständiger rechtswissenschaftlicher Positionen und Wertungen.

Prüfungsstoff

Das behandelte Referatsthema.

Literatur

Wird in der Vorbesprechung und in der Kommentierung vorzulegender Referats-Konzepte bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 23.10.2019 15:07