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040201 KU Wirtschaftssoziologie - Vertiefung (MA) (2017W)

Kritische Perspektiven

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 4 - Wirtschaftswissenschaften
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Der Unterricht findet in deutscher Sprache statt. Voraussetzungen für die Teilnahme sind die Anmeldung über U:SPACE sowie die Anwesenheit in der ersten Einheit. Die vorherige Absolvierung des KU „Wirtschaftssoziologie – Einführung“ wird empfohlen. Es besteht Anwesenheitspflicht.

Donnerstag 05.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 12.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 19.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 09.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 16.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 23.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 30.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 07.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 11.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 18.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
Donnerstag 25.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 2 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

In der Lehrveranstaltung haben Masterstudierende die Möglichkeit, sich in ausgewählte kritische Perspektiven der Soziologie auf die Wirtschaft zu vertiefen. Ziele des Kurses sind: 1. die Erweiterung des Verständnis von den Wechselwirkungen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft, 2. die Entwicklung von Kompetenzen in der Konzeption und Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit sowie der kritischen Evaluierung anderer Arbeiten.
Die Inhalte werden von den TeilnehmerInnen über Lektüre und Diskussion von Texten erschlossen, weiters werden sie von den TeilnehmerInnen durch Anwendung in einer eigenen empirischen Forschungsarbeit oder einer Hausarbeit (basierend auf einer Literaturanalyse) vertieft. Diese Arbeiten der Studierenden werden präsentiert, durch andere Studierende kommentiert (Peer-Feedback) und diskutiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Vorbereitung und Diskussion der Pflichtlektüre, empirische Forschungsarbeit oder Hausarbeit und Präsentation, Peer-Feedback, Mitarbeit

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Vorbereitung und Diskussion der Pflichtlektüre (incl. schriftlicher Kommentare und Diskussionsfragen, Beteiligung an der Diskussion) bzw. inhaltliche Vorbereitung (35%), Präsentation des Konzepts der Forschungsarbeit bzw. der Hausarbeit (4%),
Präsentation der Forschungsarbeit bzw. der Hausarbeit (10%), schriftliche Arbeit (incl. allfälliger Reflexion) (45%),
Mitarbeit (ausgenommen Diskussion der Pflichtlektüre) (2%), formales Peer-Feedback (4%)
Für eine positive Note müssen alle Teilleistungen erbracht werden, es müssen mindestens 51% erreicht werden und die Anwesenheitspflicht muss erfüllt sein. Zudem müssen für eine positive Note auf die Vorbereitung und Diskussion der Pflichtlektüre in Summe mindestens 15 Punkte erzielt werden. Weiters muss, da ein besonderer Fokus auf der schriftlichen Arbeit liegt, diese für eine positive Gesamtbeurteilung mit mindestens 20 von 45 Punkten bewertet worden sein. Wenn die Forschungsarbeit eine Gruppenarbeit ist (in bestimmten Fällen möglich), müssen für eine positive Beurteilung bei den übrigen Teilleistungen (Individualleistungen) in Summe mindestens 17 Punkte erreicht werden. Zweimaliges Fehlen ist zulässig, ausgenommen zum Präsentationstermin. Bei der Erstellung der schriftlichen Arbeit sind die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens zu beachten und generell sind bei schriftlichen Abgaben die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis einzuhalten.

Prüfungsstoff

Literatur

Adorno, Theodor W. (2003/1977): „Résumé über Kulturindustrie“. In: Kulturkritik und Gesellschaft I. Prismen. Ohne Leitbild (Gesammlte Schriften Band 10.1). Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 337-345.
Amann, Anton (1991): Soziologie. Ein Leitfaden zu Theorien, Geschichte und Denkweisen. 3., verb. und erw. Auflage. Wien u.a.: Böhlau.
Bauhardt, Christine (2016): Feministische Kapitalismuskritik und postkapitalistische Alternativen. In: Weiss, Alexandra (Hg.) Ein anderes Europa. Konkrete Utopien und gesellschaftliche Praxen. Wien: Verlag des Österreichischen Gewerkschaftsbundes, S. 157-71.
Bittner, Rüdiger (2009): Kritik, und wie es besser wäre. In: Jaeggi, Rahel/Wesche, Tilo (Hg.): Was ist Kritik? Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 134-49.
Boltanski, Luc/Chiapello, Eve (2001): Die Rolle der Kritik in der Dynamik des Kapitalismus und der normative Wandel. In: Berliner Journal für Soziologie 4/2001 (11), S. 459-77.
Braverman, Harry (1974): Labor and Monopoly Capital. The Degradation of Work in the Twentieth Century. New York and London: Monthly Review Press.
Funder, Maria (2011): Soziologie der Wirtschaft. Eine Einführung. München: Oldenbourg.
Marx, Karl: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, in: Marx, Karl/Friedrich Engels (1968): Werke, Ergänzungsband 1, Berlin: Dietz.
Rosa, Hartmut (2009): Kritik der Zeitverhältnisse. Beschleunigung und Entfremdung als Schlüsselbegriffe der Sozialkritik. In: Jaeggi, Rahel/Wesche, Tilo (Hg.): Was ist Kritik? Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 23-54.
Rosa, Hartmut (2009): Von der stabilen Position zur dynamischen Performanz. Beschleunigung und Anerkennung in der Spätmoderne. In: Forst, Rainer/Hartmann, Martin/Jaeggi, Rahel/Saar, Martin (Hg.): Sozialphilosophie und Kritik. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S. 655-71.
Wood, Stephen (1986): Neue Technologien, Arbeitsorganisation und Qualifikation: die britische Labour-Process-Debatte. In: PROKLA 62 1/1986 (16), S. 74-104.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 26.09.2017 14:28