Universität Wien
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060001 VO Von Lilith bis zum Golem: Einführung in die Visuelle Jüdische Kulturgeschichte (2022S)

Film und Medien

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Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ÄNDERUNG: Der für Dienstag 31.5. geplante Termin musste auf Donnerstag 9.6. verschoben werden.
Der erste Termin findet am 08.03.2022 im Institut für Judaistik, HS 1, die weiteren Termine finden im Metro Kinokulturhaus (Johannesgasse 4, 1010 Wien) statt:29.3.2022, 5.4.2022, 26.4.2022, 10.5.2022, 17.5.2022 im Historischen Saal und am 9.6.2022 (ausnahmsweise Donnerstag) im Pleskow Saal des Metro-Kinokulturhaus.Die Vorlesung beginnt jeweils um 17:30, der Film um 18:30. Die Vorlesung findet in Kooperation mit der Musik und Kunst Universität der Stadt Wien (MUK), Prof. Susana Zapke statt. Die drei Vorlesungstermine mit Stummfilmen werden mit Live Jazz durch Studierende der Abteilung Jazz der MUK gestaltet.

  • Dienstag 08.03. 17:30 - 21:00 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
  • Dienstag 29.03. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
  • Dienstag 05.04. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
  • Dienstag 26.04. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
  • Dienstag 10.05. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
  • Dienstag 17.05. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
  • Donnerstag 09.06. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Eric-Pleskow-Saal, 2.Stock, Johannesgasse 4, 1010 Wien

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Thema ist die kultur- und zeitgeschichtlich kontextualisierte Analyse von visuellen Quellen, insbesondere Film- und Medien, die sich mit jüdischer Geschichte, Tradition und Kultur befassen:
"VON LILITH BIS GOLEM"
Der Fokus liegt auf visuellen Präsentationen jüdischer Lebenswelten im 20. und 21. Jahrhundert, wobei einführend die im Judentum vorhandenen visuellen Überlieferungen, unter anderem an Beispielen aus der jüdischen Kunst- und Kulturgeschichte, behandelt werden. Hierbei geht es um die Darstellung des Verhältnisses der religiösen und säkularen Schwerpunkte jüdischen Lebens, um die Rolle der Wechselbeziehung zwischen Israel und Diaspora in der jüdischen Kulturgeschichte, insbesondere im Spielfilm.
Die Vorlesung orientiert sich methodisch an Ansätzen der jüdisch-israelisch-europäischen Kulturgeschichte, der visuellen Zeitgeschichte und einer historisch kontextualisierten Film- und Medienanalyse.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Ausgehend vom Thema der Vorlesung soll eine eigene Forschungsfrage aufgrund der Lektüre und eigener Recherche zu einem der in der Vorlesung behandelten Spielfilme entwickelt und bearbeitet werden. Darüber hinaus können für die Abschlussessays auch andere Filme jüdischen Inhalts gewählt werden, die vom Vorlesungsleiter bestätigt werden müssen.
Auf Moodle finden sich einzelne Folien aus den Einführungs-Vorlesungen der vergangenen Semester für diejenigen, die für die Abschluss-Essays eher an Fotographie und Dokumentarfilm interessiert sind.
Visuelle Quellen, Forschungsfrage des Essays und Bibliographie werden per e-mail an frank.stern@univie.ac.at
geschickt, um bestätigt zu werden. Um erfolgreich abschließen zu können, reichen die TeilnehmerInnen einen sieben bis zehn-seitigen Essay als e-mail-Anhang ein.
Zu beachten:
Die schriftliche Hausarbeit kann nur benotet werden, wenn außer der Anmeldung für die Vorlesung auch eine Anmeldung für einen der vier Prüfungstermine erfolgt, zu der zeitnah die Arbeit eingereicht wird (d.h. die schriftliche Hausarbeit ersetzt eine Prüfung, doch muß eine Anmeldung zu einem "Prüfungstermin" erfolgen). Interessierte Studierende können anstelle eines Essays auch eine filmpraktische Arbeit zu Themen der Vorlesung (Kurzfilm max. drei Minuten) einreichen, die vom Veranstaltungsleiter genauso wie der Rough Cut bestätigt werden muss.
Prüfungstermine (Anmeldung zur Abgabe des Essay erforderlich):
Dienstag 14.6.
Dienstag 28.6.
Dienstag 19.7.
Dienstag 16.8.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Grundlage einer positiven Benotung bildet der sieben bis zehn-seitige Essay, der eine Forschungsfrage zu einem der Filme der Vorlesung beantwortet.
Zur positiven Bewertung muss der Essay eine fundierte Analyse beinhalten und deutlich machen, dass das gewählte Thema sinnvoll zu den übrigen in der VO behandelten Themenfeldern, visuellen und musikalischen Quellen in Bezug gesetzt werden kann. Die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens (eigenständige Literaturrecherche, richtiges Zitieren, film- und medienanalytische Herangehensweise) sind einzuhalten. Zu beachten ist vor allem, dass die Hausarbeit KEINE Nacherzählung oder Zusammenfassung des Filminhalts ist sondern eine Forschungsfrage analytisch und historisch kontextualisiert beantwortet.

Prüfungsstoff

Die in der Vorlesung gezeigten bzw. angebenen Spielfilme sowie die bereitgestellten Materialien und die dazugehörige Literatur (zugänglich auf Moodle).

Literatur

Auswahl:
Biale, David. 2002. Preface: Toward a Cultural History of The Jews.In: David Biale (hg.), Cultures of the Jews. Volume III: Modern Encounters, New York: Schocken, S. XV-XXXI. (Moodle)
Braun, Christina von (Hg.): Handbuch Jüdische Studien. Köln : Böhlau Verlag 2018. (online)
Brenner, Michael: Israel - Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. Von Theodor Herzl bis heute, München: C.H. Beck 2017 (2. Aufl.). (Moodle)
Chyutin, Dan: „Lifting the Veil“. Judaic-Themed Israeli Cinema and Spiritual Aesthetics, in: Jewish Film and New Media, vol.3/1, 2015, S. 25-47. (moodle)
Davidowicz, Klaus. 2918. Was ist Kabbala?, In: Domagoj Akrap, Klaus Davidowicz, Mirjam Knotter (Hg.), Kabbalah. Jüdisches Museum Wien, Bielefeld: Kerber Verlag, S.17-31. (Moodle)
Herzl, Theodor: Der Judenstaat. Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage. Text und Materialien 1896 bis heute, hrsg. v. Ernst Piper, Berlin/ Wien: Philo-Verlag 2004. (zahlreiche kurze Texte auf Moodle)
Korte, Helmut: Einführung in die Systematische Filmanalyse, Berlin: Schmidt 2010 (4.Aufl.), S. 19-29. (Moodle)
Kronish, Amy/ Safirman, Costel: Israeli Film. A Reference Guide, Westport: Praeger 2003, Chap.: A National Cinema in the Making: An Overview, S. 1-21. (Moodle)
Soussloff, Catherine M. 2009. The New Jewish Visual Studies: A Historiographical Review. In: IMAGES, 2009, Vol.3(1),102-118 (Moodle)
Tryster, Hillel: Israel Before Israel. Silent Cinema in the Holy Land, Jerusalem: Steven Spielberg Jewish Film Archive 1995. (1-21,67-95,126-143, 145-167) (Moodle)
Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte (Hg.): Handbuch jüdischer Kulturgeschichte. (online unter: http://hbjk.sbg.ac.at/)

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 19.05.2022 10:28