060003 SE Die Geonim als Vermittler: Jüdische Gelehrsamkeit zwischen Talmud und Mittelalter (2026S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 02.02.2026 08:00 bis Mi 25.02.2026 23:59
- Abmeldung bis Fr 20.03.2026 23:59
Details
max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Das Seminar findet als Blockveranstaltung an fünf Freitagen statt. Jede Sitzung kombiniert eine thematische Einführung, gemeinsame Textlektüre sowie studentische Beiträge und Diskussionen. Die längeren Sitzungseinheiten ermöglichen eine vertiefte Arbeit an ausgewählten Quellen und Fragestellungen.
- Freitag 06.03. 13:30 - 15:00 Digital
- Freitag 13.03. 13:30 - 18:00 Digital
- Freitag 17.04. 13:30 - 18:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
- Freitag 24.04. 13:30 - 18:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
- Freitag 29.05. 13:30 - 18:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
- N Freitag 26.06. 13:30 - 18:00 Hörsaal 2 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-17
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
• Aktive Teilnahme und kontinuierliche Mitarbeit (25 Punkte).
• Vorbereitung und Moderation einer Sitzung auf Grundlage ausgewählter Quellen (25 Punkte).
• Schriftliche Seminararbeit zu einem Thema aus dem Bereich der gaonäischen Literatur oder ihrer Rezeption (50 Punkte).
Erlaubte Hilfsmittel: wissenschaftliche Literatur und Kursmaterialien.
• Vorbereitung und Moderation einer Sitzung auf Grundlage ausgewählter Quellen (25 Punkte).
• Schriftliche Seminararbeit zu einem Thema aus dem Bereich der gaonäischen Literatur oder ihrer Rezeption (50 Punkte).
Erlaubte Hilfsmittel: wissenschaftliche Literatur und Kursmaterialien.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Voraussetzung für eine positive Beurteilung sind regelmäßige Teilnahme (maximal ein Fehltermin), die Erbringung aller Teilleistungen sowie eine positiv beurteilte Seminararbeit.
Die Gesamtbeurteilung erfolgt auf Basis der erreichten Punkte:
81–100 = sehr gut (1)
61–80 = gut (2)
41–60 = befriedigend (3)
21–40 = genügend (4)
0–20 = nicht genügend (5)
Die Gesamtbeurteilung erfolgt auf Basis der erreichten Punkte:
81–100 = sehr gut (1)
61–80 = gut (2)
41–60 = befriedigend (3)
21–40 = genügend (4)
0–20 = nicht genügend (5)
Prüfungsstoff
Mündliches Referat und schriftliche Seminararbeit
Literatur
Robert Brody, The Geonim of Babylonia and the Shaping of Medieval Jewish Culture. New Haven–London: Yale University Press, 1998.Robert Brody, Saadya Gaon. Oxford: The Littman Library of Jewish Civilization, 2013. (Library of Jewish Biography).David E. Sklare, Samuel ben Ḥofni Gaon and His Cultural World: Texts and Studies. Leiden–Boston: Brill, 1996.Gideon Libson, Jewish and Islamic Law: A Comparative Study of Custom during the Geonic Period. Cambridge, MA: Islamic Legal Studies Program, Harvard Law School / distributed by Harvard University Press, 2003.Margarete Schlüter, Auf welche Weise wurde die Mishna geschrieben? Das Antwortschreiben des Rav Sherira Gaon. Mit einem Faksimile der Handschrift Berlin Qu. 685 (Or. 160) und des Erstdrucks Konstantinopel 1566. Tübingen: J. C. B. Mohr (Paul Siebeck), 1993. (Texts and Studies in Medieval and Early Modern Judaism, 9).
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Di 17.03.2026 14:46
Anhand ausgewählter Quellen in Übersetzung werden Fragen von Normativität, Interpretation und kulturellem Transfer zwischen jüdischen und islamischen Wissenswelten diskutiert. Die Lehrveranstaltung verbindet quellennahe Textarbeit mit historischer und methodischer Einordnung.