060022 SE "In the Director´s Chair Sits a Woman": Frauen vor und hinter der Kamera im israelischen Film (2026S)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 02.02.2026 08:00 bis Mi 25.02.2026 23:59
- Abmeldung bis Fr 20.03.2026 23:59
Details
max. 40 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch, Englisch, Hebräisch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Der erste Termin des Seminars am 10.3.2026 ist verbindlich für die weitere Teilnahme. Nicht-Anwesende werden automatisch abgemeldet. Überschneidungen mit anderen Lehrveranstaltungen sind auf Grund gemeinsamer Sichtungen des visuellen Materials nicht möglich.
Da es nur geblockte Termine sind, darf maximal an einem Termin gefehlt werden. In diesem Fall hat eine begründete Mitteilung an die Seminarleitung vorab per e-mail zu erfolgen.
Anmerkung: Termin am 18.03.2026, 16:00-18:00: Workshop mit israelischer Regisseurin im Metro Kino (extra Anmeldung erforderlich)
- Dienstag 10.03. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
- Dienstag 17.03. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
- Mittwoch 18.03. 16:00 - 18:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
- Dienstag 24.03. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
- Dienstag 21.04. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
- Dienstag 28.04. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
- Dienstag 05.05. 17:30 - 21:00 Metro-Kinokulturhaus, Historischer Saal, EG, Johannesgasse 4, 1010 Wien
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Es gibt zwei Essays. Der erste davon ist für alle verpflichtend bei der zweiten Einheit (17.3.) ausgedruckt abzugeben, umfasst max. drei Seiten und behandelt die Kerntexte (auf moodle).
Der zweite Essay ist ebenfalls für alle verpflichtend. Es handelt sich dabei um einen Aspekt des jeweilig ausgesuchtenFilms, der im Seminar gezeigt wird. Die Essays (max. 5 Seiten) werden nicht inhaltlich benotet, allerdings fließt deren Erbringung selbst (pünktliche Abgabe, passender Umfang, inhaltliche und formale Aspekte, Referieren im Seminar) sehr wohl in die Benotung ein.
Ohne die Abgabe von Essays geht sich rechnerisch selbst mit der besten Seminararbeit höchstens eine Drei als Gesamtbeurteilung aus.Abschlussarbeit:
Die schriftliche Abschlussarbeit (kontextualisierte Analyse eines Filmes oder eines Vergleichs basierend auf einer Forschungsfrage, die im Seminar vorgestellt wird)) wird nach Ende des Semesters als e-mail Anhang übermittelt. Umfang 12-ca.18 Seiten exklusive Deckblatt, Biblio- und Filmographie. Die Arbeit kann auf Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch geschrieben werden. Die Bibliografie enthält Monografien, wissenschaftliche Artikel und Interneteinträge, Wikipedia und KI sind auszuschließen. Die Forschungsfrage, die Bibliografie sowie die Auswahl der Filme/Serie/Staffeln müssen per e-mail bestätigt werden.
Die Forschungsarbeit ist spätestens bis Montag, 1.6.2026, um 18 Uhr per email:
frank.stern@univie.ac.at zuzusenden.
Möglich ist auch statt einer schriftlichen Arbeit eine filmpraktische Arbeit von max. 5 Minuten. Details, wie Inhalt, Format, Diskussion des Rough Cuts, werden mit dem Seminarleiter festgelegt. Mit Studierenden, die mit einer filmpraktischen Arbeit abschließen wollen, finden ein bis zwei gesonderte Zoom-Sitzungen statt.
Der zweite Essay ist ebenfalls für alle verpflichtend. Es handelt sich dabei um einen Aspekt des jeweilig ausgesuchtenFilms, der im Seminar gezeigt wird. Die Essays (max. 5 Seiten) werden nicht inhaltlich benotet, allerdings fließt deren Erbringung selbst (pünktliche Abgabe, passender Umfang, inhaltliche und formale Aspekte, Referieren im Seminar) sehr wohl in die Benotung ein.
Ohne die Abgabe von Essays geht sich rechnerisch selbst mit der besten Seminararbeit höchstens eine Drei als Gesamtbeurteilung aus.Abschlussarbeit:
Die schriftliche Abschlussarbeit (kontextualisierte Analyse eines Filmes oder eines Vergleichs basierend auf einer Forschungsfrage, die im Seminar vorgestellt wird)) wird nach Ende des Semesters als e-mail Anhang übermittelt. Umfang 12-ca.18 Seiten exklusive Deckblatt, Biblio- und Filmographie. Die Arbeit kann auf Deutsch, Englisch, Französisch, Hebräisch geschrieben werden. Die Bibliografie enthält Monografien, wissenschaftliche Artikel und Interneteinträge, Wikipedia und KI sind auszuschließen. Die Forschungsfrage, die Bibliografie sowie die Auswahl der Filme/Serie/Staffeln müssen per e-mail bestätigt werden.
Die Forschungsarbeit ist spätestens bis Montag, 1.6.2026, um 18 Uhr per email:
frank.stern@univie.ac.at zuzusenden.
Möglich ist auch statt einer schriftlichen Arbeit eine filmpraktische Arbeit von max. 5 Minuten. Details, wie Inhalt, Format, Diskussion des Rough Cuts, werden mit dem Seminarleiter festgelegt. Mit Studierenden, die mit einer filmpraktischen Arbeit abschließen wollen, finden ein bis zwei gesonderte Zoom-Sitzungen statt.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Der erste Termin des Seminars am 10.3.2026 ist verbindlich für die Teilnahme. Nicht-Anwesende werden automatisch abgemeldet. Überschneidungen mit anderen Lehrveranstaltungen sind auf Grund gemeinsamer Sichtungen des visuellen Materials nicht möglich.
Da es nur geblockte Termine sind, darf maximal an einem Termin gefehlt werden. In diesem Fall hat eine begründete Mitteilung an die Seminarleitung vorab per e-mail zu erfolgen.
Da es nur geblockte Termine sind, darf maximal an einem Termin gefehlt werden. In diesem Fall hat eine begründete Mitteilung an die Seminarleitung vorab per e-mail zu erfolgen.
Prüfungsstoff
Leistungen und Benotung:
⁃ Anwesenheit Pflicht
⁃ Mitarbeit: 10%
⁃ Essay und Referat: 20%
⁃ Seminararbeit: 70%
⁃ Anwesenheit Pflicht
⁃ Mitarbeit: 10%
⁃ Essay und Referat: 20%
⁃ Seminararbeit: 70%
Literatur
-Abrams, N. (2012). The new Jew in film. Exploring Jewishness and Judaism in contemporary cinema. London, New York: I.B. Tauris. S. 1-18, S. 43-67 Zugriff online über Univie-Bibliothek.
-Baleva, M., Reichle, I., & Schultz, O. L. (2012). Image Match : : visueller Transfer, "Imagescapes" und Intervisualität in globalen Bildkulturen. Paderborn: Wilhelm Fink Verlag. S. 9-24Scan auf Moodle vorhanden
-Baussant, M., Miccoli, D., Schely-Newman, E. (2019). Israel: A Diaspora of Memories. Quest. Issues in Contemporary Jewish History, Journal of the Fondazione CDEC. 16/12/ 2019. S. VI-XVI.Zugriff online hier: https://www.quest-cdecjournal.it/wp-
content/uploads/2019/12/Q16_comp.pdf
-Ben-David, B. (2010). Liebe im israelischen Film. In: Jüdischer Almanach der Leo Baeck
Institute: Liebe. Frankfurt am Main: Jüdischer Verlag, S. 153-167
Scan auf Moodle vorhanden
-Biale, D. (2006). Preface: Toward a Cultural History of The Jews. In: Biale, D. (2006).
Cultures of the Jews : a new history. Volume III: Modern Encounters. New York:
Schocken Books. S. XV-XXXI.Scan auf Moodle vorhanden
-Burstein, J. (2015). Israeli Mothers in Film: “Re-visioning” Culture, Engendering
Autonomy. Shofar, 34(1), 57-80. doi:10.5703/shofar.34.1.57Scan auf Moodle vorhanden
-Eder, F. X., Kühschelm, O., & Linsboth, C. (2014). Bilder in Historischen Diskursen.
Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH. S. 3-44 Scan auf Moodle vorhanden
-Harris, R. (2017). Warriors, witches, whores : Women in Israeli cinema. Detroit: Wayne
State University Press, 2017. Scan auf Moodle vorhanden
-Herzl, T. (2008). der Judenstaat. Text und Materialien 1896 bis heute, Berlin: Philo Verlag.Texte:
• „Das Feisal-Weizmann-Abkommen“ (1919), S.99-102;
• „Das Palästina-Mandat des Völkerbundes“ (1922), S. 119-131;
• „Brith Schalom. Denkschrift an die Zionistische Exekutive in London“ (1929), S. 143-
148;
• „Amin el-Husseini Brief an Heinrich Himmler“ und „Heinrich Himmler Telegramm an
Amin el-Husseini“ (1943), S. 187-189;
• „Vereinte Nationen Resolution 181: Die künftige Regierung Palästinas,“ (1947), S: 195-
203;
• „Die Proklamation des Staates Israel“ (1948), S. 205-208. Scan auf Moodle vorhanden
-Illouz, E. (2015). Israel. Soziologische Essays. Frankfurt am Main: Suhrkamp. S. 152-
178. Scan auf Moodle vorhanden
-Korte, H. (2010): Einführung in die systematische Filmanalyse. Berlin: Schmidt (4.Aufl.),
S. 19-29.Scan auf Moodle vorhanden (Kernliteratur)
-Kozlovsky Golan, Y. (2019). Site of Amnesia: The Lost Historical Consciousness of
Mizrahi Jewry. Leiden, Niederlande: Brill. S. 116-132 doi: https://doi.org/10.1163/9789004395626
Scan auf Moodle vorhandenKronish, A./ Safirman, C. (2003). Israeli Film. A Reference Guide. Westport: Praeger. S.
1-21Scan auf Moodle vorhanden
-Lachover, E. (2017). Conservative and alternative motherhood in popular Israeli TV
series, Feminist Media Studies, DOI: 10.1080/14680777.2017.1391309Scan auf Moodle vorhanden
-Landwehr, A., & Stockhorst, S. (2004). Einführung in die Europäische Kulturgeschichte.
Paderborn ; München ; Wien ; Zürich: Schöningh. S. 336-359. Scan auf Moodle vorhanden
-Peleg, Y. (2015). Secularity and its Discontents. Religiosity in Contemporary Israeli
Culture. In: Jewish Film and New Media, vol.3/1, 2015, S. 1-24.Scan auf Moodle vorhanden
-Peleg, Y. (2016). Directed by God, Jewishness in contemporary Israeli film and
television (First edition.). Austin: University of Texas Press. S. 105-134. Scan auf Moodle vorhanden
-Piotrowska, A. (2019). The Nasty Woman and the Neo Femme Fatale in Contemporary Cinema. Milton: Routledge. https://www.taylorfrancis.com/books/mono/10.4324/9780429504587/nasty-woman-
neo-femme-fatale-contemporary-cinema-agnieszka-piotrowska
-Shemer, Y.(2013) Identity, Place and Subversion in Contemporary Mizrahi Cinema in Israel. Michigan: Univ. of Michigan Press.Scan auf Moodle vorhanden
-Stern, F. Bar-Navie, E. (2004): Universalgeschichte der Juden. Von den Ursprüngen bis zur Gegenwart. Ein historischer Atlas. München
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Letzte Änderung: Mo 16.02.2026 00:02
Der Fokus liegt auf ästhetisch herausragenden Werken, die sich mit Gender, ethnischen, religiösen und sexuellen Identitäten, visueller Kriegs- und Trauma Verarbeitung und dem Spannungsfeld zwischen Israel und seiner Umwelt befassen. Im Zentrum der Filme stehen Veränderungen im Generationenverhältnis, insbesondere Entwicklungen im Verhältnis von Weiblichkeit und Männlichkeit sowie Geschlechterbeziehungen und Queerness. Das Seminar orientiert sich methodisch an Ansätzen der jüdischen Kulturgeschichte, an Jewish Visual Studies und Visual
Culture sowie Methoden einer historisch kontextualisierten Filmanalyse. Die Studierenden sollen ihre Kenntnisse über das Verhältnis von Hoch- und Populärkultur im Bereich der visuellen Kulturen und Geschichte Israels vertiefen und die Fähigkeit erwerben, analytische Instrumente auf Fragestellungen der israelischen Kulturgeschichte anzuwenden.