Universität Wien FIND

060038 VO Spezialthema ägyptische Archäologie (2019W)

Einführung in die Archäologie des Nildeltas

An/Abmeldung

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 03.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 10.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 17.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 24.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 31.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 07.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 14.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 21.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 28.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 16.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 23.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG
Donnerstag 30.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 ZfT Philippovichgasse 11, EG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Veranstaltung bietet anhand der Erörterung von ausgewählten Grabungsplätzen eine Einführung in die Archäologie des Nildeltas, vom Neolithikum bis in die Spätzeit. Die technischen Anforderungen in der Erforschung der Ruinenstätten des Deltas sind andere als bei Ausgrabungen von Fundplätzen am Rande der Wüste, die im Allgemeinen eher einer Sandbefreiung gleichkommen. Der Erhaltungszustand der Architektur, in der Regel aus Schlammziegeln, die Konzentration der Besiedlung auf ein und demselben Platz mit der Bildung einer komplizierten Tell-Stratigraphie, der schlechte Erhaltungszustand der Funde, vor allem jener aus organischem Material, der hohe Grundwasserspiegel, dies alles macht eine Grabung im Delta sehr aufwändig und schwierig. Aus diesem Grunde wurde das Delta abgesehen von kurzen Versuchen lange von Ausgräbern vermieden. Dennoch spielten sich vom Neolithikum an die dynamischsten Abschnitte der ägyptischen Geschichte auf diesem Boden ab. Neuerkenntnisse für die ägyptische Archäologie und Geschichte sind vor allem in dieser Region zu erwarten. Da im Delta ein effizienter Denkmalschutz nur in bestimmten geschützten Regionen möglich ist, ist es erforderlich, dass sich in der Ägyptologie ein vermehrtes Interesse für diese Region und für die Ausbildung in der Archäologie dieses schwierigen Terrains bildet. Das Delta war viel stärker als Oberägypten Kultureinflüssen aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum ausgesetzt. Weitgehend unbekannt ist der Kultureinfluss von der libyschen Wüste her.
Die Lehrveranstaltung bietet einen Überblick über folgende Fundplätze:
1. Einheit: Einführung
Merimde, Maadi, Buto, Tell Farkha und der AR-Survey, Minshat Abu Omar, Tell Ibrahim Awad und der Ostdeltasurvey, Bubastis, Mendes, Tell el-Dab‘a/Avaris, Tell el-Retabe und Tell el Maskhuta, Tell Hebwa, Kom el-Hisn, Qantir/Pi-Ramesse, Tanis

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

schriftliche Prüfung

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestens 50 % der maximalen Punkteanzahl sind für eine positive Beurteilung erforderlich.
Der derzeit gültige Notenspiegel wurde folgendermaßen festgelegt:
88 - 100 % 1
75 - 87,99 % 2
62,51 - 74,99 % 3
50 - 62,50 % 4
0 - 49,99 % 5

Prüfungsstoff

Inhalt der Lehrveranstaltung

Literatur

Einführende Literatur: M. Bietak, Tell el-Dab‘a II, Der Fundort im Rahmen einer paläogeographischen Untersuchung des ägyptischen Ostdeltas, Wien 1975. - E.C.M. Van den Brink (ed.), The Archaeology of the Nile Delta: Problems and Priorities, Amsterdam 1988. Idem, The Nile Delta in Transition: 4th-3rd Millennium B.C.
Tel Aviv 1992.

Weitere Literatur wird bei den jeweiligen Abschnitten bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 21.11.2019 15:07