Universität Wien
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060074 VO Bioarchäologie im 21. Jh. (2021S)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Freitag 05.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 19.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 26.03. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 16.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 23.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 30.04. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 07.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 14.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 21.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 28.05. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 04.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 11.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 18.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG
  • Freitag 25.06. 12:30 - 14:00 Seminarraum 13 Franz-Klein-Gasse 1 4.OG

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Vorlesung stellt das breite Spektrum an Themen vor, das in den letzten zwei Jahrzehnten durch den Einsatz innovativer biogeochemischer und biomolekularer Methoden für die Untersuchung von organischen Resten aus archäologischen Kontexten entwickelt wurde. Lebensumstände und Umwelt hinterlassen im Verlauf des Lebens Spuren an allen lebenden Organismen. Die Bioarchäologie untersucht diese Spuren an den Überresten von Lebewesen - Menschen, Tieren und Pflanzen, um ihre Lebensgeschichten zu rekonstruieren. Die zunehmende Anwendung einer Reihe hochpräziser analytischer Techniken aus der Biogeochemie und Molekularbiologie erlaubt uns, neue Informationen aus vergänglichen organischen Resten zu gewinnen. Die Vorlesung behandelt zentrale Themen wie Mobilität, Migration, Gesundheitszustand und Krankheiten, Ernährung, Konnektivität, Verwandtschaft, Identität, Gender und sozialer Status aus der Sicht der aktuellen bioarchäologischen Forschung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Vorstellung von neuesten Forschungsergebnissen mit Beispielen aus verschiedenen Zeitperioden (vom Mesolithikum bis zur Bronzezeit) und Weltregionen (Europa, Mittelmeerraum, Asien und Amerika). Die Lehrmethoden umfassen Informationsvermittlung durch Vortrag, Diskussionen und kleine praktische Aufgaben. Die Präsentationsfolien und die Pflichtliteratur sowie weiterführende Literatur, Lernvideos und anderes zusätzliches Lernmaterial werden in Moodle zur Verfügung gestellt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer:
- gewinnen Einsichten in den aktuellen Stand der innovativen bioarchäologischen Ansätze und lernen das volle Spektrum ihrer Anwendungen kennen
- können die innovativen Ansätze mit Beispielen aus der neuesten Forschung illustrieren
- sind in der Lage, über das Potenzial und die Einschränkungen der bioarchäologischen Methoden begründet zu reflektieren und Methoden mit Fragestellungen in Verbindung zu setzen

Die Lehrveranstaltung ist als Präsenzveranstaltung geplant. Im Falle der Überschreitung der durch Verordnung eingeschränkten Kapazität des für die Lehrveranstaltung gebuchten Raumes durch vorliegende Anmeldungen wird die Lehrveranstaltung Hybrid angeboten (hybrid: Teilung der LV in Gruppen, die in wöchentlichem Wechsel in Präsenz bzw. in synchron-digitaler Form mit Webinar-Tool an der Lehrveranstaltung teilnehmen). Im Falle eines erneuten Lock-Downs wird auf rein digitalen Unterricht umgestellt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Multiple-Choice-Test als Präsenzprüfung am Ende der LV. Die Prüfung findet im "open book"-Format statt, alle schriftlichen Hilfsmittelsind zugelassen.

Geplant ist eine schriftliche Präsenzprüfung; es ist möglich, dass angesichts der zukünftigen Covid-19-Entwicklung digital schriftlich geprüft wird; durch Covid-19 bedingte veränderte Prüfungsmodalitäten werden gesondert bekanntgegeben.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Der Multiple-Choice-Test umfasst 25 Fragen, es können maximal 100 Punkte erreicht werden. Für eine positive Note müssen 60 % der maximal möglichen Punkteanzahl im Multiple-Choice-Test erreicht werden, also 60 von 100 Punkten. Maximal 10 Bonuspunkte können für das Führen eines Teilnahmeprotokolls (Participation log) vergeben werden.

Benotung:
• 1 (sehr gut) 90-100 Punkte
• 2 (gut) 80-89 Punkte
• 3 (befriedigend) 70-79 Punkte
• 4 (genügend) 60-69 Punkte
• 5 (nicht genügend) 0-59 Punkte

Prüfungsstoff

Inhalte der Lehrvorträge, Diskussionen und Pflichtliteratur

Literatur

Outram, A., & Bogaard, A. (2019). Subsistence and Society in Prehistory: New Directions in Economic Archaeology. Cambridge: Cambridge University Press. doi:10.1017/9781316415177

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 21.03.2024 00:10