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060134 VO Jiddischland - die Zivilisation des Ostjudentums (2006W)

Jiddischland - eine Reise in die Zivilisation des Ostjudentums

Die Lehrveranstaltung findet im Hörsaal 1 des Instituts für Judaistik statt (Wien IX., Spitalgasse 2, Hof 7.3 des Universitätscampus).

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 03.10. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 10.10. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 17.10. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 24.10. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 31.10. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 07.11. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 14.11. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 21.11. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 28.11. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 05.12. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 12.12. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 09.01. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 16.01. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 23.01. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25
Dienstag 30.01. 11:15 - 12:45 Hörsaal 1 Judaistik UniCampus Hof 7 2L-EG-25

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die jiddische Sprache und die um sie gewachsene Kultur sind von Juden für Juden geschaffen worden. Ihre orientalische Prägung ist unbestritten und durch ihr biblisch-talmudisches Erbe sowie die hebräische Sprache und Schrift unverkennbar. Zugleich ist diese Kultur auf Europäischem Boden entstanden, somit auch aus Elementen ihrer Umgebung, vor allem der deutschen und slawischen Sprachen, Kulturen, Traditionen, Lebensweisen hervorgegangen. Aus diesem interkulturellen Zusammentreffen ist im Laufe der Jahrhunderte eine autonome Zivilisation der osteuropäischen/aschkenasischen Juden entstanden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Das Ziel dieser Vorlesung ist es, das Erbe der mittel- und osteuropäischen Juden im weiteren kulturellen und sozialen Kontext darzustellen. Die Lehrveranstaltung ist als ein Ausgangspunkt für eingehendere Studien in unterschiedlichen Bereichen der Jiddistik (Kultur- und Sozialgeschichte, Schrifttum, Linguistik, Holocauststudies usw.) mit einem kulturanthropologischen Ansatz gedacht. Diese Vorlesung bildet somit auch eine Grundlage für interkulturelle Studien z.B. in Rahmen der Germanistik-, Slawistik- und (Ost)Europastudien. Nach der eingehenden Bestimmung von Titelbegriffen: jiddische Sprache, West- vs. Ostjudentum und Jiddischland werden die wichtigsten Erscheinungsformen des jiddischen kulturellen Erbes aus Ost- und Mitteleuropa im Überblick vorgestellt. Es geht dabei also um Geistesleben, Presse, Theater, Literatur, Film, Schulwesen, soziale und politische Organisationen innerhalb der letzten zwei Jahrhunderte. Abschließend wird der Untergang der jiddischen Zivilisation in Europa diskutiert und es werden die Aufgaben und Desiderata der Jiddisch- und Osteuropaforschung in diesem Kontext angesprochen.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Judaistik: U1-245, U2-24, U45; Germanistik: I 1242, I 2240

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:30