Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
070008 SE BA-Seminar - Schweigen und Erinnern: Das Problem Nationalsozialismus in Österreich nach 1945 (2025W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 08.09.2025 09:00 bis Fr 19.09.2025 14:00
- Anmeldung von Mo 22.09.2025 09:00 bis Mi 24.09.2025 14:00
- Abmeldung bis Fr 31.10.2025 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Freitag 17.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 24.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 31.10. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 07.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 07.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 14.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 21.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 28.11. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 28.11. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 05.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 12.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 19.12. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Freitag 09.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
- Mittwoch 14.01. 18:30 - 20:00 Seminarraum 8 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Für den positiven Abschluss des SE bilden eine aktive Mitarbeit (Lektüren; Diskussion), die Präsentation eines in Absprache mit dem LV-Leiter gewählten Themas und dessen schriftliche Ausarbeitung in Form einer Bachelorarbeit im Umfang von ca. 65.000 Zeichen notwendige Grundvoraussetzungen. Für das Referat wird die Vorlage eines Handouts/Thesenpapiers erwartet.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
siehe oben
Prüfungsstoff
Dies ist eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung.
Literatur
Bauer, Kurt: Die dunklen Jahre: Politik und Alltag im nationalsozialistischen Österreich 1938 bis 1945, Frankfurt/M. 2017.Pinwinkler, Alexander/Thomas Weidenholzer (Hg.): Schweigen und erinnern: das Problem Nationalsozialismus nach 1945, Salzburg 2016.Pinwinkler, Alexander/Johannes Koll (Hg.): Zuviel der Ehre? Interdisziplinäre Perspektiven auf akademische Ehrungen in Deutschland und Österreich, Wien-Köln-Weimar 2019.Pirker, Peter: Erinnerungskultur im Umbruch. https://medienportal.univie.ac.at/uniview/wissenschaft-gesellschaft/detailansicht/artikel/erinnerungskultur-im-umbruch/ (7.1.2019).Tálos, Emmerich/Ernst Hanisch u.a. (Hg.): NS-Herrschaft in Österreich, Wien 2000.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
EAR: Zeitgeschichte.
BA Geschichte (Version 2019): PM7 Bachelor-Modul, SE Seminar (10 ECTS).
BEd UF GP (Version 2014): UF GP 12 Bachelormodul, SE BA-Seminar für GP (9 ECTS).
BA Geschichte (Version 2019): PM7 Bachelor-Modul, SE Seminar (10 ECTS).
BEd UF GP (Version 2014): UF GP 12 Bachelormodul, SE BA-Seminar für GP (9 ECTS).
Letzte Änderung: Do 08.01.2026 12:46
Das SE untersucht den Wandel rivalisierender Geschichtsbilder und damit verknüpfter erinnerungspolitischer und -kultureller Praktiken in den Nachkriegsjahrzehnten. Es nimmt hierzu einzelne Ereignisse wie etwa die "Affäre Borodajkewycz", die "Kreisky-Peter-Wiesenthal-Affäre" oder das Gedenkjahr 1988 und den "Fall Waldheim" in den Blick. Es soll danach gefragt werden, welche Faktoren dazu beitrugen, dass die österreichische Gesellschaft sich im Vergleich zur Bundesrepublik Deutschland erst spät ihrer Involvierung in die NS-Terrorherrschaft stellte. Nicht zuletzt wird der Wandel erinnerungskultureller Zeichen (Gedenktafeln, akademische Ehrungen, Straßennamen usf.) analysiert und zum SE-Thema in Beziehung gesetzt werden.
Im SE sollen methodische Zugänge wie insbesondere der Diskursgeschichte und der Kulturgeschichte des Politischen, die in der neueren historischen Forschung stark an Bedeutung gewonnen haben, verstärkt für die vertiefende Auseinandersetzung mit dem Problem Nationalsozialismus in der Zweiten Republik eingeübt werden. Die Aufarbeitung aktueller Debatten in Forschung, Politik und medialer Öffentlichkeit zu diesem Themenfeld soll die Studierenden darüber hinaus dazu befähigen, ein aus dem SE gewähltes Thema zu einer Bachelorarbeit auszubauen.