Universität Wien FIND

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Regelungen zum Lehrbetrieb vor Ort inkl. Eintrittstests finden Sie unter https://studieren.univie.ac.at/info.

Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070016 UE Guided Reading Österreichische Geschichte 1 (2020W)

Mittelalterliche Judenfeindschaft und jüdische Selbstbehauptung

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Jeweils Dienstags 9.45-13.00 am 6.10. 13.10. 3.11. 24.11. 15.12 12.1. 19. 1. 26.1.

Dienstag 06.10. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Hörsaal 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 13.10. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Hörsaal 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 03.11. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 8, Währinger Straße 29 1.OG
Dienstag 24.11. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Hörsaal 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 15.12. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Seminarraum 2, Währinger Straße 29 1.UG
Dienstag 12.01. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Hörsaal 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 19.01. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Hörsaal 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 26.01. 09:45 - 13:00 Hybride Lehre
Hörsaal 5 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ziele: Kenntnis der grundlegenden judenfeindlichen Topoi und deren historischer Herkunft; Kenntnis von religiösen und kulturellen Resilienzstrategien im mittelalterlichen Judentum; Analyse unterschiedlicher Quellengattungen unter Anwendung der Methoden von Cultural Studies, Gender Studies und Fragen der Resilienzforschung; aktive Diskussion und gute Präsentation, Erfassen und Exzerpieren von Inhalten mit kritischen Fragestellungen.
Inhalte und MEthoden:
Das Guided Reading wird mit Methoden der Gender Studies, der Cultural Studies und der Resilienzforschung anhand von Quellen wie Chroniken, Vertreibungsurkunden, theologischen Traktaten und Passionsspielen sowie der wichtigsten Sekundärliteratur einerseits grundlegende judenfeindliche Topoi vorstellen und analysieren. Andererseits werden anhand übersetzter hebräischer Quellen sowie Bild- und Sachquellen die Strategien jüdischer Selbstbehauptung vermittelt. Geographischer Rahmen ist der Kulturraum „Aschkenas“, also die deutschsprachigen Gebiete des Reichs mit jüdischer Bevölkerung. Die Lerneinheiten bestehen in einer Einführung in das jeweilige Thema und der gemeinsamen Lektüre und Diskussion der vorbereiteten Texte (Original, Transkription und Übersetzung). Die auf Moodle bereitgestellten Texte werden in regelmäßigen Aufgaben exzerpiert.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, daher besteht Anwesenheitspflicht (Fehlen von 2 mal 45 Minuten erlaubt). Die Leistungskontrolle erfolgt aufgrund der Beteiligung an der Diskussion zu den vorher übermittelten Quellentexten.
In fünf Aufgaben ist jeweils ein Paper von 5000 Zeichen zu einem der auf Moodle bereitgestellten Artikel vorzubereiten und als "Aufgabe" auf Moodle hochzuladen. Die Leistungskontrolle erfolgt aufgrund der Beteiligung an der Diskussion (50%) und der schriftlichen Arbeit (50%). Die Arbeiten werden korrigiert und mit einem Feedback retourniert.
Covid-19: Sollten die COVID-19-Maßnahmen keine Präsenzlehre erlauben, werden die Quellen zeitgleich zu den LV-Terminen auf dem Moodle-Forum diskutiert. Studierende, die nachweislich einer Risikogruppe angehören, können per Video-Konferenz teilnehmen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent, daher besteht Anwesenheitspflicht, zwei Einheiten dürfen entschuldigt gefehlt werden. Zum Beurteilungsmaßstab siehe "Art der Leistungskontrolle".
Für die Benotung der schriftlichen Arbeiten wende ich folgendes Beurteilungsschema an (laut „Beurteilungsschema schriftlicher Arbeit, Center for Teaching and Learning der Univ. Wien, 19.02.2015, im Attachment): Höchstpunkteanzahl 100, zusammengesetzt aus 50 Inhalt, 30 Aufbau und Textorganisation (Struktur, Darstellung), 20 Form und Sprache (Zitierregeln, Grammatik-, Rechtschreib- und Beistrichfehler): 100-91 Sehr gut, 90-81 gut, 80-75 Befriedigend, 74-51 genügend, unter 50 Nicht Genügend.

Prüfungsstoff

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent.

Literatur

Wird auf Moodle bereitgestellt

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Vertiefung zu: VO Österreichische Geschichte 1

BA Geschichte (2012): Mittelalter (4 ECTS)
BA Geschichte (2019): Österreichische Geschichte 1 (5 ECTS)
BEd UF Geschichte: Österreichische Geschichte 1 (4 ECTS)

Letzte Änderung: Mo 05.10.2020 09:48