Universität Wien

070038 KU Geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken und Archivkunde (2025W)

7.00 ECTS (3.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ca. 3 Sitzungen finden abweichend an folgendem Ort statt: QWIEN, Ramperstorffergasse 39, 1050 Wien. Genaue Daten folgen bis 1.10.

  • Dienstag 07.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 14.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 21.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 28.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 04.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 11.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 18.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 25.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 02.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 09.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 16.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 13.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 20.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 27.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Kurs bietet eine Einführung in geschichtswissenschaftliche Arbeitstechniken am Beispiel des Spezialthemas „Geschlechterordnungen im historischen Wandel“. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende in der Studieneingangsphase und hat das Ziel, zentrale Grundbegriffe und Methoden des geschichtswissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln:
• Strukturprinzipien und Verfahren wissenschaftlicher Darstellungen: Grundfähigkeit der Textkritik und wissenschaftlichen Argumentation;
• Grundkenntnisse der wissenschaftlichen Literatur- und Quellenrecherche;
• Fähigkeit, Rechercheergebnisse mündlich und schriftlich klar und nachvollziehbar zu kommunizieren;
• Grundfähigkeit, die eigene geschichtswissenschaftliche Seminararbeit zu verfassen und zu präsentieren
Konkret sollen die Studierenden
1) das kritische Lesen und Bearbeiten geschichtswissenschaftlicher Texte lernen (z.B. Woran erkenne ich einen wissenschaftlichen Text? Exzerpieren und Kommentieren; verfassen von kurzen Textsorten wie Zusammenfassung, Thesenpapier, Rezension);
2) grundlegende Kompetenzen der wissenschaftlichen Recherche und Konzepterstellung erwerben (Entwicklung einer eigenen Fragestellung; Literaturrecherche elektronisch und traditionell; Wie benutze ich eine Bibliothek? Grundbegriffe der Quellenrecherche; Dokumentation und Konzepterstellung);
3) das Verfassen eigener wissenschaftlicher Texte üben (Verfassen einer Seminararbeit). Besonderes Augenmerk gilt dabei dem Belegen und Zitieren!
4) Präsentationstechniken erlernen.

Der Kurs findet an der Uni Wien und bei QWIEN – Zentrum für queere Kultur und Geschichte statt. Die dortige Ausstellung „Geschichte machen: Ein queeres Jahrtausend in 27 unglaublichen Objekten“ ist Ausgangspunkt für eigenständige Recherchen, die in Form einer Kursarbeit dokumentiert werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Hausübungen: Nähere Informationen zu den Hausübungen finden Sie bei der jeweiligen Einheit auf Moodle. Die Hausübungen sind pünktlich zum angegebenen Datum auf Moodle hochzuladen; bei Verspätungen aus wichtigen Gründen (z.B. Erwerbsarbeit, Familie, Beeinträchtigungen, etc.) bitte vor der Deadline um Fristverlängerung bitten. Hausübungen können in Absprache mit der Kursleitung überarbeitet werden und bis spätestens 15. Februar 2026 erneut abgeben werden.

Kursarbeit zu einem Aspekt des Themas "Geschlechterordnungen im historischen Wandel": Umfang von ca. 25.000 Zeichen (mit Leerzeichen) (1½ zeilig und 12pkt. = ca. 9 Manuskriptseiten, einschließlich Fußnoten, Titelblatt, Inhaltsverzeichnis, Bibliographie, ohne Grafiken). Diese Arbeit ist bis zum 15. Februar 2026 gemeinsam mit einem englischsprachigen Abstract von ca. 1.000 Zeichen (mit Leerzeichen) hochzuladen. Eine Rohfassung der Arbeit kann bis 15. Januar 2026 abgegeben werden. Auf die Rohfassung gibt es intensives Feedback. Die Abgabefassung wird benotet (weiteres Feedback nur auf Nachfrage).

Mündliches Referat: Präsentation der Abschlussarbeit (5-10 Minuten, je nach Anzahl der Teilnehmenden), inklusive Abgabe eines Thesenpapiers.

Fristverlängerungen: In begründeten Ausnahmefällen kann für schriftliche Abgaben die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist berücksichtigt werden. Eine weitere Fristerstreckung ist nicht möglich.

Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden. Diese Punkte werden mit o.g. Leistungen erreicht:
(1) Mündliche/schriftliche Beteiligung: 0-20. Wir verwenden folgende Skala: 5 Punkte (wenig erkennbare Beteiligung), 10 Punkte (regelmäßige Beteiligung), 20 Punkte (besonders aktive Beteiligung). Hausübungen gehen in diese Note ein. Physische Anwesenheit allein ist kein Beitrag.
(2) Referat: 0-20
(3) Kursarbeit: 0-60. In begründeten Ausnahmefällen kann eine nicht fertiggestellte Arbeit bewertet werden.
Das heißt, dass die Hausübungen nicht einzeln benotet werden. Referat und Kursarbeit hingegen schon.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zum Bestehen müssen mindestens 44 Punkte erreicht werden. Umrechnung auf Noten:
5 = 0–43, 4 = 44–58, 3 = 59–72, 2 = 73–87, 1 = 88–100.

Es ist sinnvoll und respektvoll, dass Sie an allen Sitzungen sowie den asynchronen Kursteilen teilnehmen. In begründeten Ausnahmefällen (z.B. Erwerbsarbeit, Familie, Beeinträchtigungen, etc.) können Sie sich für einzelne Sitzungen entschuldigen. Es liegt im Ermessen des Kursleitung, Teilnehmende bei vermehrter Abwesenheit vom Kurs abzumelden.

Zur ungefähren Orientierung des erwarteten Arbeitsaufwand: Die LV hat 7 ECTS = 175 Stunden von 60 Minuten. Die Präsenzanteile machen lediglich 20-30 Stunden aus. Der Rest wird verwendet zur genauen Aufbereitung der Basislektüren, der Arbeit an Hausübungen und insbesondere für Recherche und Schreiben der Kursarbeit.

Prüfungsstoff

Ausgewählte Inhalte der Basislektüre und deren praktische Anwendung in Referat und Kursarbeit:
– Geschichte Online, das Online-Tutorium des Instituts für Geschichte (https://gonline.univie.ac.at/)
– Nils Freytag, Wolfgang Piereth, Kursbuch Geschichte. Tipps und Regeln für wissenschaftliches Arbeiten (UTB 2569, 5. aktual. Aufl. Paderborn/München/Wien 2011).
– Wolfgang Schmale (Hg.), Schreib-Guide Geschichte. Schritt für Schritt wissenschaftliches Schreiben lernen (UTB 2854, Wien/Köln/Weimar 2006).

Selbst recherchierte Inhalte zum Rahmenthema ausgehend von folgender Literatur:
– Claudia Opitz-Belakhal, Geschlechtergeschichte, 2., aktualisierte und erweiterte Auflage (Campus, 2018).
– Andreas Neumann u. a., Hrsg., Geschlechtergeschichte bleibt?!: Herausforderungen und Perspektiven historischer Geschlechterforschung (Transcript, 2025).
– Andreas Brunner, Sebastian Felten, Hannes Sulzenbacher, Hrsg., Queer Vienna: Einblicke in ein Bewegungsarchiv, Æther 08 (intercom, 2023), https://aether.ethz.ch/ausgabe/queer-vienna/.

Literatur

Siehe Moodle.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 30.09.2025 09:06