Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070066 SE BA-Seminar - (2025W)

Unternehmensgeschichte im Spannungsfeld von Kolonialismus, Globalisierung und nationaler Identitätsbildung

10.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Das Seminar beginnt erst am 13. Oktober!

  • Montag 13.10. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 20.10. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 27.10. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 03.11. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 10.11. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 17.11. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 24.11. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 01.12. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 15.12. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 12.01. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 19.01. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02
  • Montag 26.01. 08:00 - 09:30 Seminarraum 17, Kolingasse 14-16, OG02

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Dieses Seminar lädt Studierende dazu ein, in ihren Bachelorarbeiten Unternehmensgeschichte im Spannungsfeld von Kolonialismus, Globalisierung und nationaler Identitätsbildung neu zu denken. Nach einer langen Phase kulturhistorischer Ansätze kehrt die Kolonialgeschichtsforschung wieder stärker zu wirtschaftlichen Themen zurück. Auch die Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte widmen sich zunehmend kolonialen Kontexten, inspiriert von der New History of Capitalism, globalen Wertschöpfungsketten und Fragen weltweiter Verflechtungen. Dennoch bleiben die Auswirkungen des Kolonialismus auf nationale Wirtschaften, insbesondere im Habsburgerreich und im modernen Österreich, weitgehend unerforscht. Warum gilt etwa der „Meinl-Mohr“ als „urösterreichisch“ (Kühschelm 2005, 60)? Hier setzt das Seminar an:
Block 1 (13.10.–3.11.): Einführung in Unternehmensgeschichte im globalen Kontext, Diskussion zentraler Begriffe und Zusammenhänge von Kolonialismus und Unternehmen. Vertiefung wissenschaftlicher Arbeitsweisen (Fragestellungen, Hypothesen, Argumentation).
Block 2 (10.11.–24.11.): Selbstständige Literatur- und Quellenrecherche für Bachelorarbeiten zu Unternehmen(sgeschichten) im Habsburgerreich oder im modernen Österreich.
Block 3 (1.–15.12.): Präsentation der Forschungsvorhaben; Diskussion und Feedback.
Block 4 (12.–26.1.): Zeit, an den Bachelorarbeiten zu arbeiten; es sind individuelle Konsultationen zur Unterstützung vorgesehen. Die Bachelorarbeiten sind bis spätestens 13. Februar einzureichen. Änderungen im Ablauf sind möglich.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Studierende müssen ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, sich selbstständig in spezifische Themengebiete einzuarbeiten sowie ihre Thesen und Fragestellungen in individuellen Exposés zu formulieren. Dazu sollen sie eigenverantwortlich Recherchearbeiten durchführen, ihre Ergebnisse mündlich präsentieren und abschließend eine Bachelorarbeit nach den Standards guter wissenschaftlicher Praxis auf Deutsch verfassen, einschließlich eines Abstracts in englischer Sprache. Beim Verfassen der Teilaufgaben und der Bachelorarbeit ist die Nutzung von KI nicht gestattet.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Studierende können sich an folgenden Bestimmungen orientieren:
• Es besteht Anwesenheitspflicht bei den Präsenzterminen.
• Mündliche Mitarbeit in den Seminardiskussionen sowie termingerechte Abgabe schriftlicher Hausübungen (30 %).
• Eigenständige Bachelorarbeit (70 %).

Prüfungsstoff

• Mündliche Mitarbeit in den Seminardiskussionen
• Termingerechte Abgabe schriftlicher Hausübungen (Exzerpte, Thesenpapiere o. Ä.)
• Eigenständige Bachelorarbeit nach den Standards guter wissenschaftlicher Praxis

Literatur

Der Seminarplan mit der Auswahl an Lektüretexten ist auf Moodle hochgeladen.
Die Literatur- und Quellenrecherche für die Bachelorarbeiten erfolgt selbstständig; individuelle Konsultationen zur Unterstützung sind vorgesehen (siehe Seminarplan).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte (Version 2019): PM7 Bachelor-Modul, SE Seminar (10 ECTS).
BEd UF GP (Version 2014): UF GP 12 Bachelormodul, SE BA-Seminar für GP (9 ECTS).

Letzte Änderung: Fr 05.09.2025 14:45