Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
070079 UE Guided Reading Frauen- und Geschlechtergeschichte - Krieg und sexuelle Gewalt (2022W)
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 12.09.2022 09:00 bis Mo 26.09.2022 14:00
- Anmeldung von Mi 28.09.2022 09:00 bis Fr 30.09.2022 14:00
- Abmeldung bis Mo 31.10.2022 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
- Mittwoch 05.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 12.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 19.10. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 09.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 16.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 23.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 30.11. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 07.12. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 14.12. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 11.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 18.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Mittwoch 25.01. 14:15 - 15:45 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Die für das Guided Reading ausgewählten Texte (Aufsätze oder Buchkapitel, Experten-Interviews in Printmedien; ca. 20 Seiten pro Woche/Einheit, auf Moodle verfügbar gemacht) sind zur Vorbereitung auf die Diskussion in der jeweiligen Einheit von allen zu lesen und - entlang gestellter Leitfragen - schriftlich zu erörtern (Abgabe im jeweiligen Moodle-Ordner vor Beginn der Stunde).
Jede*r Teilnehmer*in hat zudem im Laufe des Semesters einen dieser Texte mündlich zu präsentieren (eventuell in Teamarbeit). Außerdem ist kontinuierlich aktive Beteiligung an den Diskussionen erforderlich.
Jede*r Teilnehmer*in hat zudem im Laufe des Semesters einen dieser Texte mündlich zu präsentieren (eventuell in Teamarbeit). Außerdem ist kontinuierlich aktive Beteiligung an den Diskussionen erforderlich.
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
mündliche Mitarbeit - 30 %
Präsentation - 20 %
schriftliche Aufgaben - 50 %
Präsentation - 20 %
schriftliche Aufgaben - 50 %
Prüfungsstoff
Literatur
Wird auf Moodle bereit gestellt.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Vertiefung zu: VO Frauen- und GeschlechtergeschichteEpoche (für BA 2012): Neuzeit, Zeitgeschichte
Aspekte/Räume (für Lehramt): Frauen- und Geschlechtergeschichte, Österreichische Geschichte 2
Aspekte/Räume (für Lehramt): Frauen- und Geschlechtergeschichte, Österreichische Geschichte 2
Letzte Änderung: Di 04.10.2022 12:49
Vor diesem Hintergrund wird das Guided Reading die Geschichte sexueller Gewalt im Kontext des Kriegswesens von der Frühen Neuzeit bis heute sowie unter Einschluss der wissenschaftsgeschichtlichen Entwicklung des Forschungsfeldes behandeln. Es thematisiert – auch mit dem Augenmerk auf Begriffserläuterungen, ältere und neuere Forschungskonzepte und Erklärungsmodelle – insbesondere (geschlechter-)politische und globale Dimensionen eines solchen Gewalthandelns in verschiedenen Kriegssituationen. In den Fokus rücken außerdem die Geschichte rechtlicher Gegenmaßnahmen und Hilfestellungen für Betroffene: Wie und von welchen Akteur*innen, NGO´s oder anderen Organisationen wurden diese gefordert und erarbeitet, wie erfolgte ihre rechtliche Kodifizierung, wie die Ahndung von sexueller oder sexualisierter Gewalt? Und was für Dimensionen derselben können – aufgrund ihrer oftmaligen Tabuisierung, Verleugnung und Nichtevidenz in schriftlichen Quellen wie mündlichen Erzählungen – überhaupt in den Fokus der Forschung kommen? Wie begegnete diese dem Dilemmata öffentlich-diskursiver Verzerrung, dem vielfachen und oft über Jahrzehnte anhaltenden Schweigen betroffener Frauen? Wie, wann und unter welchen Voraussetzungen konnten sich diese überhaupt selbst zu Wort melden?