Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.
070095 SE Forschungsseminar - Matriarchat (2026S)
Eine Rechtsgeschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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An/Abmeldung
Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").
- Anmeldung von Mo 16.02.2026 09:00 bis Fr 27.02.2026 14:00
- Anmeldung von Mo 02.03.2026 09:00 bis Mi 04.03.2026 14:00
- Abmeldung bis Di 31.03.2026 23:59
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert
Das Seminar beginnt am 19.3.!
- Donnerstag 05.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 19.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 26.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 16.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 23.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 30.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 07.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 21.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 28.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 11.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 18.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
- Donnerstag 25.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum Geschichte 2 Hauptgebäude, 2.Stock, Stiege 9
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Diskussionsbereitschaft, Qualität der Beiträge, genaue Lektüre der Seminartexte, aktives Selbststudium Teilnahme an einer Arbeitsgruppe, Präsentation eines Studienprojektes, das in die Hausarbeit umgesetzt wird (ca. 15 - 20 Seiten).
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die folgenden wissenschaftlichen Fertigkeiten werden honoriert: Orientierungsfähigkeit im Fachgebiet, Kenntnis der wichtigsten Konzepte und Methoden der Wissenschaftsgeschichte, Fähigkeit zur eigenständigen Recherche in Fachbibliographien und Archivportalen, Vertrautheit mit exemplarischen Fällen, Maßstab ist zudem stets die generelle wissenschaftliche Befähigung: Originalität des Zugriffs, die Eigenständigkeit und Klarheit der Argumentation, kritischer Umgang mit dem Material, nuancierte Einschätzung der Forschungsliteratur, Tiefe der Recherche.
Prüfungsstoff
Prüfungsstoff
Prüfungsstoff
Das Forschungsseminar dient der Forschung in eigenen Themengebieten, die an das Seminarthema angrenzen sollten.
Literatur
Hartmann, Elke: Heirat, Hetärentum und Konkubinat im klassischen Athen Frankfurt a. M.: Campus 2002. (= Campus Historische Studien Bd. 30).
Wagner-Hasel, Beate: Matriarchat. In: Manfred Landfester (Hrsg.): Der Neue Pauly. Band 15: Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2001, Sp. 321–329.
Wagner-Hasel, Beate: Matriarchatstheorien der Altertumswissenschaft, Darmstadt 1992.
Wesel, Uwe: Der Mythos vom Matriarchat. Über Bachofens Mutterrecht und die Stellung von Frauen in frühen Gesellschaften vor der Entstehung staatlicher Herrschaft. Frankfurt a. M.: Suhrkampv 1980 (7. Aufl. 1994).
Patou-Mathis, Maryléne: Weibliche Unsichtbarkeit: wie alles begann. Aus dem Frz. Von Stephanie Singh. München: Hanser 2021 (Frz. Orig. L’homme préhistorique est aussi une femme. Allary éd., 2020).***
Seaver, James: A Narrative of the Life of Mrs. Mary Jemison. New York: American Scenic & Historical Preservation Society. 1924.
Lafitau, Joseph Francois.: Die Sitten der amerikanischen Wilden im Vergleich zu den Sitten der Frühzeit, Original Halle 1752, hrsg. u. kommentiert v. H. Reim, Weinheim 1987. (Frz: Orig: Moeurs des sauvages amériquains comparées aux moeurs des premiers temps, Paris 1724)
Morgan, Lewis H.: League of the Ho-dé-no-sau-nee, or Iroquois. Rochester: Sage & Brother 1851.
Morgan, Lewis H.: Systems of Consanguinity and Affinity of the Human Family. Washington D. C.: Smithsonian Institution 1871.
Morgan, Lewis H: Ancient Society. New York: Henry Holt 1877.
Bachofen, Johann Jakob: Das Mutterrecht. Eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1861.
Engels, Friedrich: Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats. Im Anschluss an Lewis H. Morgan’s Forschungen. Zürich, Stuttgart 1884.
Krader, Lawrence (Hg.): The Ethnological Notebooks of Karl Marx: Studies of Morgan, Phear, Maine, Lubbock. Assen: Van Gorcum 1972.
Bebel, August: Die Frau und der Sozialismus. Stuttgart: Verlag I. H. W. Dietz 1892.
Schmidt, Wilhelm: Das Mutterrecht. Mödling bei Wien: Verlag der Missionsdruckerei St. Gabriel 1955.
Grosse, Ernst: Die Formen der Familie und die Formen der Wirthschaft. Freibrug i. Br.: Akademische Verlagsbuchhandlung J. C. B. Mohr 1896.
Wagner-Hasel, Beate: Matriarchat. In: Manfred Landfester (Hrsg.): Der Neue Pauly. Band 15: Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte. J. B. Metzler, Stuttgart/Weimar 2001, Sp. 321–329.
Wagner-Hasel, Beate: Matriarchatstheorien der Altertumswissenschaft, Darmstadt 1992.
Wesel, Uwe: Der Mythos vom Matriarchat. Über Bachofens Mutterrecht und die Stellung von Frauen in frühen Gesellschaften vor der Entstehung staatlicher Herrschaft. Frankfurt a. M.: Suhrkampv 1980 (7. Aufl. 1994).
Patou-Mathis, Maryléne: Weibliche Unsichtbarkeit: wie alles begann. Aus dem Frz. Von Stephanie Singh. München: Hanser 2021 (Frz. Orig. L’homme préhistorique est aussi une femme. Allary éd., 2020).***
Seaver, James: A Narrative of the Life of Mrs. Mary Jemison. New York: American Scenic & Historical Preservation Society. 1924.
Lafitau, Joseph Francois.: Die Sitten der amerikanischen Wilden im Vergleich zu den Sitten der Frühzeit, Original Halle 1752, hrsg. u. kommentiert v. H. Reim, Weinheim 1987. (Frz: Orig: Moeurs des sauvages amériquains comparées aux moeurs des premiers temps, Paris 1724)
Morgan, Lewis H.: League of the Ho-dé-no-sau-nee, or Iroquois. Rochester: Sage & Brother 1851.
Morgan, Lewis H.: Systems of Consanguinity and Affinity of the Human Family. Washington D. C.: Smithsonian Institution 1871.
Morgan, Lewis H: Ancient Society. New York: Henry Holt 1877.
Bachofen, Johann Jakob: Das Mutterrecht. Eine Untersuchung über die Gynaikokratie der alten Welt nach ihrer religiösen und rechtlichen Natur. Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1861.
Engels, Friedrich: Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats. Im Anschluss an Lewis H. Morgan’s Forschungen. Zürich, Stuttgart 1884.
Krader, Lawrence (Hg.): The Ethnological Notebooks of Karl Marx: Studies of Morgan, Phear, Maine, Lubbock. Assen: Van Gorcum 1972.
Bebel, August: Die Frau und der Sozialismus. Stuttgart: Verlag I. H. W. Dietz 1892.
Schmidt, Wilhelm: Das Mutterrecht. Mödling bei Wien: Verlag der Missionsdruckerei St. Gabriel 1955.
Grosse, Ernst: Die Formen der Familie und die Formen der Wirthschaft. Freibrug i. Br.: Akademische Verlagsbuchhandlung J. C. B. Mohr 1896.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
Schwerpunkte: WissenschaftsgeschichteMA Geschichte (Version 2019): PM2 Konzeption und Einübung selbstständiger Forschungsprozesse / PM 3 Durchführung eines selbstständigen Forschungsprozesses, SE Forschungsseminar (10 ECTS).
Letzte Änderung: Do 05.03.2026 12:26
Dieses Forschungsseminar im Bereich Wissenschaftsgeschichte bietet die Möglichkeit der Entwicklung eines eigenständigen Forschungsprojektes. In der Einführungsphase lesen wir gemeinsam zentrale Positionen zur Theoretisierung matrilinealer Gesellschaften im 18. und 19. Jahrhundert. Für die Recherchephase bilden wir Arbeitsgruppen die zu einzelnen Sitzungen weitere Materialien beitragen. Die Wissenschaftsgeschichte arbeitet mit einem gedruckten Quellenbestand. Je nach Bedarf und Fall können missions- und wissenschaftshistorische Archive herangezogen werden. In der Projektphase erarbeiten und präsentieren Sie auf dieser Basis ihre eigene Seminararbeit, die dann eigenständig bis September 2026 zu verfassen ist.