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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070122 AR Methoden-Workshop - Historische Semantik. Zwischen mikrohistorischer Analyse und Big Data (2019S)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 05.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 19.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 19.03. 13:15 - 16:30 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 30.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 30.04. 13:15 - 16:30 Seminarraum 7 Tiefparterre Hauptgebäude Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 21.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 21.05. 13:15 - 16:30 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Montag 17.06. 08:00 - 13:00 Hörsaal 10 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Montag 17.06. 13:15 - 20:00 Hörsaal 17 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
Dienstag 18.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5
Dienstag 18.06. 13:15 - 16:30 Seminarraum 8 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die klassische Begriffsgeschichte hat in den letzten Jahren mit der Historischen Semantik eine Renaissance erfahren. Dabei ist die Bandbreite und Vielfalt der Herangehensweisen von der analogen Mikrosemantik und lexikografischen Untersuchung von Bedeutungswandel in Sprache und Diskurs bis zur digitalen Auswertung von Großkorpora durch Methoden des „text mining“ und „topic modeling“ sehr groß.

Die Lehrveranstaltung bietet im ersten Teil einen Überblick über dieses interdisziplinäre Feld und eine vertiefte Auseinandersetzung mit einer Auswahl der verschiedenen methodischen Ansätze zur Historischen Semantik. Im zweiten Teil werden wir uns mit einem im Aufbau befindlichen Forschungsprojekt einer internationalen, interdisziplinären ForscherInnen-Gruppe zu „Grammatiken der Abhängigkeit“ vertraut machen und zu dieser Thematik Texte historisch-semantisch analysieren und interpretieren.

Die Veranstaltung wird – nach einer obligatorischen Vorbesprechung für die Vorstellung des Semesterplans und die Verteilung der Aufgaben am Dienstag, 5. März (9:45-11:15 Uhr) – an vier Dienstagen (19.3., 30.4., 21.5., 18.6.) in 3x 90-minütigen Blöcken abgehalten und fasst die aktive Teilnahme an einem eintägigen Workshop einer ForscherInnen-Gruppe zu „Grammatiken der Abhängigkeit“ am Montag, 17.6.2019, mit ein. Einzelne Lehreinheiten finden außerdem im Co-Teaching zusammen mit internationalen ExpertInnen der Historischen Semantik (Ludolf Kuchenbuch, Silke Schwandt, Tobias Hodel, etc.) statt.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Anwesenheit und aktive Mitarbeit, Lektüre und Übungsaufgaben, Bearbeitung von Quellenmaterial zu „Grammatiken der Abhängigkeit“ und Vorstellung der Ergebnisse.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Anwesenheit und aktive Mitarbeit, Lektüre und Übungsaufgaben, Bearbeitung von Quellenmaterial zu „Grammatiken der Abhängigkeit“ und Vorstellung der Ergebnisse.

Prüfungsstoff

Literatur

Schwandt, S., "Digitale Methoden für die Historische Semantik. Auf den Spuren von Begriffen in digitalen Korpora", in: Geschichte und Gesellschaft 44, 2018, S. 107–134.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte: Methodenworkshop zum Schwerpunkt Mittelalter, Neuzeit, Digital Humanities, Frauen- und Geschlechtergeschichte, Wirtschafts- und Sozialgeschichte (3 ECTS) |
MA Zeitgeschichte und Medien: M2a Einführung in den Forschungsprozess. Design und Methoden I.
MA HPS: M 1.2, M 1.3

Letzte Änderung: Mi 19.06.2019 14:07