Universität Wien

070129 UE Fachdidaktische Anwendung I (2023W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Montag 09.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 16.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 23.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 30.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 06.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 13.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 20.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 27.11. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 04.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 11.12. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 08.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 15.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 22.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05
Montag 29.01. 15:00 - 16:30 Seminarraum 3 Porzellangasse 4, EG05

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Zentrale Zielsetzung dieser Veranstaltung ist es, in Hinblick auf den zukünftigen Beruf als Lehrer:in in didaktische Grundlagen des Geschichtsunterrichts einzuführen. Gemeinsam werden Theoriebausteine erarbeitet, die es ermöglichen, diverse Widersprüche, Spannungsmomente und Konfliktfelder des Arbeitsbereiches von Geschichtslehrer:innen zu erkennen. Neben historischen Inhalten und deren Verankerung in Curricula und Unterrichtsfächer, sollen verschiedene didaktische Konzeptionen kennengelernt und gegenübergestellt werden. Dies beinhaltet die Analyse und Reflexion grundlegender didaktischer Prinzipen und Zielsetzungen, sowie die Diskussion aktueller fachspezifischer Herausforderungen und Kontroversen im Fach Geschichte – Sozialkunde – Politische Bildung. Mit unterschiedlichen Arbeitsmethoden werden im Seminar daher auch erfahrungs- und prozessorientierte Zugänge zur Geschichtsdidaktik vermittelt.
Inhaltlich wird sich die Lehrveranstaltung mit geschlechtergeschichtlichen Aspekten der Arbeitsteilung von der Frühen Neuzeit bis in 21. Jahrhundert beschäftigen. Im Verlauf des Semesters werden sich Arbeitsgruppen inhaltlich und didaktisch auf ein bestimmtes Thema vorbereiten und dieses anschließend bei einem Schulauftritt erproben. Im Rahmen des inhaltlichen Schwerpunktes können die einzelnen Themen der Arbeitsgruppen frei gewählt werden. Projektorientiere Lehrveranstaltungen werden auch an außerschulischen Lernorten (Museen, Archive…) im Rahmen von Lehrausgängen und Exkursionen geplant und durchgeführt. In den Praxisphasen haben die Studierenden die Möglichkeit im Schulunterricht zu hospitieren und an Unterrichtsprojekten mitzuwirken. Die Lehrveranstaltung schließt mit einer Reflexion über die erlernten didaktischen Konzepte und ihre Umsetzung im Fachunterricht ab.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Diese Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent und es besteht für die gesamte Lehrveranstaltung Anwesenheitspflicht, die vor allem im Hinblick auf die Gruppenarbeiten unabdingbar ist. Die einzelnen Arbeitsschritte (inhaltliche Vorbereitung, methodisch-didaktische Planung, Schulauftritt, Reflexion) sollen in einer gemeinsamen Seminararbeit der Arbeitsgruppe dokumentiert werden. Zusätzlich wird die Diskussionsleistung während des Semesters in die Benotung miteinbezogen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Mindestanforderung:
Anwesenheitspflicht, Studierende dürfen bei den Vor-Ort Terminen, denen sie zugewiesen sind, 1x unentschuldigt fehlen (exkl. Covid-19-bedingte nachweisbare Hinderungsgründe). Bei den Online-Sitzungen ist die Teilnahme verpflichtend.
Die Gruppenpräsentation ist verpflichtend zu halten [vor Ort/ digital].
Termingerechte Abgabe der Abschlussarbeit

Prüfungsstoff

Alle in der Lehrveranstaltung durchgenommenen Inhalte. Unterstützende Lernmaterialien befinden sich auf Moodle.

Literatur

Maria Ågren (Hg.), Making a Living, Making a Difference. Gender and Work in Early Modern European Society, New York, 2017.
Andrea D. Bührmann, Angelika Diezinger, Sigrid Metz-Göckel, Arbeit im weiblichen Lebenszusammenhang: Geschlechtshierarchische Arbeitsteilung als Ursache der Geschlechterungleichheit, in: Dies., Arbeit, Sozialisation, Sexualität: Zentrale Felder der Frauen- und Geschlechterforschung, Wiesbaden [2000] 2014, 17 – 165.
Karin Hausen, Arbeit und Geschlecht, in: Jürgen Kocka, Claus Offe, Beate Redslob (Hg.), Geschichte und Zukunft der Arbeit, Frankfurt/M., New York 2000, 343 – 361.
Raffaela Sarti, Anna Bellavitis, and Manuela Martini (Hg.), What is Work? Gender at the Crossroads of Home, Family, and Business from the Early Modern Era to the Present, New York 2018.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 11.09.2023 17:47