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070138 VO Zeitgeschichte als Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts (2011S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 10.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 17.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 24.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 31.03. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 07.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 14.04. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 05.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 12.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 19.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 26.05. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 09.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 16.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß
Donnerstag 30.06. 15:00 - 16:30 Hörsaal III NIG Erdgeschoß

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

NS-Verbrechen vor Gericht

Wie gingen die europäischen Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg mit den deutschen Kriegs- und NS-Verbrechen um? Die Alliierten der Anti-Hitler-Koalition, aber auch die von Deutschland überfallenen Länder sowie dessen einstige Verbündete und schließlich die Nachfolgestaaten des Dritten Reiches standen vor der Frage, was mit den Schuldigen geschehen solle. Die juristische Ahndung der Verbrechen warf vielfältige völkerrechtliche und moralische Probleme auf und wirkte sich zum Teil jahrzehntelang auf die zwischenstaatlichen Beziehungen aus. Ausgehend von rechtshistorischen Zusammenhängen bietet die Vorlesung einen Überblick über den Umgang mit den deutschen Kriegsverbrechen in den einzelnen europäischen Ländern. Dabei geht es um nationalspezifische Voraussetzungen und Erfahrungen ebenso wie um Fragen nach der juristischen Praxis und der nationalen Erinnerung und Mythenbildung.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Prüfungsmodalitäten: Klausur (1. Termin: 30. Juni), Beantwortung von Wissens- und Verständnisfragen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Ziel ist die Vermittlung fundierten Wissens über rechtshistorische, politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Europa in Bezug auf den Umgang mit der NS-Vergangenheit vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart.

Prüfungsstoff

Methodisch geht es darum, die Studierenden mit dem historischen Vergleich und dem transnationalen Forschungsansatz vertraut zu machen.

Literatur

Literatur: Norbert Frei (Hrsg.): Transnationale Vergangenheitspolitik. Der Umgang mit deutschen Kriegsverbrechern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg, Göttingen 2006. Volkhard Knigge / Norbert Frei (Hrsg.): Verbrechen erinnern. Die Auseinandersetzung mit Holocaust und Völkermord, München 2002. Peter Reichel / Peter Steinbach / Harald Schmid (Hrsg.): Der Nationalsozialismus. Die zweite Geschichte. Überwindung, Deutung, Erinnerung, München 2009.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte: Pflichtmodul Zeitgeschichte (4 ECTS); Lehramt: Pflichtmodul Zeitgeschichte (3 ECTS); Diplom: E4; EC Geschichte: WM Zeitgeschichte (5 ECTS);

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:30