Universität Wien

070153 GR Guided Reading (2018S)

Der Dreißigjährige Krieg aus der Sicht der Kulturgeschichte: Konfliktkulturen - Kriegserfahrung - Fremd-/Selbstbilder

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 05.03. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 19.03. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 09.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 16.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 23.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 30.04. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 07.05. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 14.05. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 28.05. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 04.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 11.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 18.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5
  • Montag 25.06. 14:15 - 15:45 Seminarraum 6 Hauptgebäude, Tiefparterre Stiege 9 Hof 5

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Der Dreißigjährige Krieg galt bis zum Ersten und Zweiten Weltkrieg als eine Art „Krieg der Kriege“. Gestützt auf eine lange Erinnerungskultur (etwa der Fall von Magdeburg), auf literarische Textzeugnisse wie Grimmelhausens „Simplicissimus Teutsch“ und auf breite textliche Überlieferungen (etwa durch das „Theatrum Europaeum“ oder Flugblätter) verbinden sich damit bis heute in der breiteren Öffentlichkeit vielfältige Assoziationen. Als Staatsbildungskrieg, als Konfessionskrieg, als Auseinandersetzung um die Vorherrschaft in Europa lässt sich dieser multinationale Krieg verstehen, aber auch Einzelpersönlichkeiten wie Ferdinand III., Wallenstein oder Gustav Adolf sind damit bis heute verbunden.
Vor diesem Hintergrund versucht die Lehrveranstaltung verschiedene Zugänge zum Thema zu eröffnen: etwa Militärgeschichte, Biographiegeschichte, Europäistik, Friedensforschung, Wirtschaft- und Sozialgeschichte, Kunst- und Kulturgeschichte, aber auch Selbstzeugnisse werden behandelt werden (zum Teil in Texten auf der Frühen Neuzeit und zum Teil in historiographischen Beiträgen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Woche für Woche werden wir gemeinsam Texte, die auf der Moodle-Plattform bereitgestellt werden, lesen. Im Vorfeld der jeweiligen Einheit müssen Sie kurze Essays zu diesen Texten verfassen, die wir dann gemeinsam mit dem Text diskutieren werden. Neben den Essays wird auch die Beteiligung an der Diskussion ein wichtiger Punkt sein.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Essays und Diskussionsbeiträge (Anwesenheitspflicht!)

Prüfungsstoff

Literatur

Klaus Bußmann, Heinz Schilling: 1648 – Krieg und Frieden in Europa. Katalogband und zwei Textbände (Münster/ Osnabrück 1998).
Heinz Duchhardt: Der Weg in die Katastophe des Dreißigjährigen Krieges. Die Krisendekade 1608–1618 (München 2017).
Heinz Duchhardt (Hrsg.): Der Westfälische Friede. Diplomatie, politische Zäsur, kulturelles Umfeld, Rezeptionsgeschichte (München 1998).
Christoph Kampmann, Europa und das Reich im Dreißigjährigen Krieg. Kohlhammer(Stuttgart 2008)
Benigna von Krusenstjern, Hans Medick (Hrsg.): Zwischen Alltag und Katastrophe. Der Dreißigjährige Krieg aus der Nähe (Göttingen 2001).
Herbert Langer: Hortus Bellicus. Der Dreißigjährige Krieg. Eine Kulturgeschichte (Gütersloh 1982).
Herfried Münkler: Der Dreißigjährige Krieg. Europäische Katastrophe, deutsches Trauma 1618–1648. Rowohlt Berlin, Berlin 2017,
Geoffrey Parker: Der Dreißigjährige Krieg. Aus dem Englischen übersetzt von Udo Rennert (Frankfurt am Main 1991).
Peter H. Wilson: Der Dreißigjährige Krieg. Eine europäische Tragödie (Darmstadt 2017).
Golo Mann, Wallenstein (Frankfurt am Main 1971).

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte: Neuzeit
BEd: Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung
Diplom UF: Historisch-kulturwissenschaftliche Europaforschung, Politikgeschichte
MA HPS: M1.2, M1.3

Letzte Änderung: Mi 15.12.2021 00:17