Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070166 PS Politische Bildung und Demokratieerziehung (2025W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

MO 06.10.2025 15.00-16.30
DO 06.11.2025 13.15-16.30
DO 06.11.2025 16.45-18.15
FR 07.11.2025 13.15-18.15
DO 04.12.2025 15.00-18.15
DO 11.12.2025 15.00-18.15
DO 15.01.2026 15.00-18.15

  • Montag 06.10. 15:00 - 16:30 Seminarraum 13 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
  • Donnerstag 06.11. 13:15 - 16:30 Seminarraum 8 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
  • Donnerstag 06.11. 16:45 - 18:15 Seminarraum 15 Oskar-Morgenstern-Platz 1 3.Stock
  • Freitag 07.11. 13:15 - 18:15 Seminarraum 3 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
  • Donnerstag 04.12. 15:00 - 18:15 Seminarraum 13 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock
  • Donnerstag 11.12. 15:00 - 18:15 Seminarraum 5 Oskar-Morgenstern-Platz 1 1.Stock
  • Donnerstag 15.01. 15:00 - 18:15 Seminarraum 14 Oskar-Morgenstern-Platz 1 2.Stock

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Rahmen der LV wird ein Einblick in transformatorische Bildungsprozesses gegeben, hier wird spezifisch das Verhältnis von subjektorientierter Politischer Bildung und selbstreflexiver Politischer Bildung vorgestellt und dabei auf ausgewählte Bereiche näher eingegangen. Anhand ausgewählter Themen, Theorien und Konzepte sollen Bereiche des gesellschaftlich-politischen Alltags gemeinsam mit den Studierenden erarbeitet und reflektiert werden. In diesem Zusammenhang sollen die Studierenden ihre Kompetenzen innerhalb der Bereiche politische Orientierungs-, Urteils- und Handlungsfähigkeit weiterentwickeln und Mündigkeitsperspektiven im Rahmen gesellschaftlicher Transformationsprozesse kennenlernen.
In dieser Lehrveranstaltung lernen die Studierenden (1) den Zugang einer subjektorientierten Politischen Bildung kennen: Dafür werden subjektive Vorstellungen als Grundlage für Lehr- und Lernprozesse behandelt.
Um eine politikdidaktische Auseinandersetzung mit demokratischem Alltag und Lebenswelt von Jugendlichen und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen zu ermöglichen, wird der thematische Schwerpunkt in dieser Lehrveranstaltung (2) auf Selbstreflexivität und Weiterentwicklung von Bedeutungsperspektiven im Zusammenhang ausgewählter Themen gesellschaftlicher Transformation.
Die einzelnen Einheiten werden gemeinsam mit den Studierenden interaktiv in Form von Inputs, Einzel- und Gruppenarbeit gestaltet. Konkret sollen die Studierenden diverse Methoden auf der Didaktik der Politischen Bildung kennen lernen und selbst anwenden sowie schließlich im Laufe des Semesters einen Unterrichtsentwurf entwickeln. Die Studierenden sollen Raum erhalten, sich die Themen möglichst im gemeinsamen Austausch zu erarbeiten.
Ein Fokus wird auf die sogenannten Episodischen Erzählungen gelegt:
Die Studierenden befassen sich in Einzelarbeit mit einer für sie herausfordernden Situation, die sie in ihrer Schulzeit, im Studium oder der Schulpraxis erlebt haben und schreiben diese als kleine Geschichte, die sie mit ihren Mitstudierenden teilen wollen, auf. Sie reflektieren dabei, wo ihre bisherigen Denkmuster Grenzen haben und welche neuen Perspektiven die erlebte Situation eröffnen kann. Auf dieser Basis erstellen sie schrittweise in Orientierung an Mezirows (u.a. 1991) Modell von Lernen als Transformation einen Aktionsplan mit einzelnen Handlungsschritten. Dieser Aktionsplan wird in Kleingruppen weiterentwickelt und schließlich im Plenum präsentiert. Durch Krisenerfahrungen und Irritationen werden bisherige Bedeutungsperspektiven somit hinterfragt, wodurch sie für transformative Veränderungsprozesse zugänglich gemacht werden. Der Anlass für einen Bildungsprozess ist hier also „eine Art von Krisenerfahrung, in der sich das bisherige Welt- und Selbstverhältnis eines Menschen als nicht mehr ausreichend erweist“ (Koller/Marotzki/Sanders, 2007, S. 7).

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Pflichtlektüre ist vorbereitend für die 2. Einheit verpflichtend zu lesen!
Die aktive Mitarbeit und mündliche Inputs im Rahmen eines partizipativen Lernprozesses innerhalb der einzelnen Einheiten während des Semesters und didaktische Gestaltung sowie Präsentation eines thematischen Unterrichtsentwurfs zum Thema des Seminars während des Semesters ist vorgesehen. Für einzelne Einheiten sind im Rahmen der präsentierten Inhalte Aufgaben selbstständig zu erarbeiten.
Am Ende der Lehrveranstaltung ist ein schriftliches Portfolio inklusive einer Reflexion der einzelnen LV-Einheiten (= Lehrveranstaltungs-Tagebuch bzw. Mitschrift), einer Auseinandersetzung mit ausgewählten Methoden (= Methodenkoffer) und einem Unterrichtsentwurf über 1 Schulstunde für eine selbstgewählte Schulstufe abzugeben. Diese Unterrichtsentwürfe sollen neben einer Sachanalyse auch eine didaktische Analyse beinhalten. Bitte beachten Sie das Dokument „Vorgaben Portfolio“!
Bitte denken Sie daran, die Reflexionen der einzelnen LV-Einheiten von Semesterbeginn an zu erstellen und auch die Auseinandersetzung mit einzelnen Methoden schrittweise zu erstellen.
→ Auf die korrekte und einheitliche Zitation sowie die Verwendung genderreflektierter Schreibweise ist jeweils bei den schriftlichen Ausarbeitungen zu achten.
Die Abgabefrist wird in der LV bekanntgegeben, die Abgabe erfolt per E-Mail an die LV-Leitung (lara.kierot@univie.ac.at).
***
Hinweis der SPL:
Die Verwendung von KI-Tools (z. B. ChatGPT) für die Produktion von Texten ist nur dann erlaubt, wenn dies von der Lehrveranstaltungsleitung ausdrücklich gefordert wird (z. B. für einzelne Arbeitsaufgaben).
Hinweis der LV-Leitung:
Die Verwendung von KI für das Portfolio ist nicht zulässig.
Die Verwendung von KI für die Vorbereitung der Unterrichtseinheit und deren Präsentation in der Lehrveranstaltung ist zulässig unter der Voraussetzung, dass die Studierenden das verwendete Tool, die verwendeten Prompts und generierte Inhalte vollständig angeben und zitieren.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die aktive Mitarbeit und Bereitschaft zur wöchentlichen Lektüre und Diskussion von Literatur sowie die inhaltliche und methodische Mitgestaltung in den einzelnen Präsenzeinheiten sind Voraussetzung.
Die Studierenden sollen im Laufe des Semesters (voraussichtlich in Gruppenarbeit) einen Unterrichtsentwurf über 1 Schulstunde erarbeiten und präsentieren. Schließlich ist in Einzelarbeit ein schriftliches Abschlussportfolio zu erstellen, dass die einzelnen Lehrveranstaltungseinheiten, behandelten Themen und durchgeführten Methoden reflektiert (in Form vom Lehrveranstaltungstagebuch und dem Methodenkoffer) und schließlich inhaltlich (inklusive einem, zusätzlich zur ausgefüllten Unterrichtsmatrix, selbstständig in eigenen Worten ausformulierten Unterrichtsentwurf) vertieft. Ein besonderer Fokus gilt (sowohl während der Lehrveranstaltung als auch im verschriftlichten Portfolio) der Episodischen Erzählung.
Des Weiteren wird die regelmäßige Anwesenheit (max. 2 Fehlstunden bzw. eine Einheit, da diese jeweils zeitlich geblockt sind) vorausgesetzt.
Die Teilleistungen inklusive der aktiven Beteiligung und Mitgestaltung sowie mündlichen Mitarbeit während des Semesters sowie die schriftliche Ausarbeitung zu einem ausgewählten Thema am Ende des Kurses werden mit jeweils 50% Gewichtung in der Gesamtnote berechnet. Diese beiden Teilleistungen sind für die Absolvierung des Kurses positiv zu bestehen.

Prüfungsstoff

Diese Lehrveranstaltung ist prüfungsimmanent.
Für einzelne Einheiten sind verpflichtend Texte vorbereitend für diese jeweiligen Einheiten zu lesen. Sie finden jeweils die Textgrundlagen der einzelnen Einheiten auf auf dieser Moodle-Plattform: diese sind jeweils verpflichtend zu lesen.

Literatur

Siehe oben bzw. konkret auf der Moodle-Plattform.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 25.09.2025 13:06