Universität Wien FIND

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070177 KU Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (2019S)

Wie man Geschichte schreibt - Paradigmen, Arbeitsweisen und Entwicklungen der Geschichtsschreibung im europäischen Kulturraum von der Antike bis zur Gegenwart

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 35 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 07.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 14.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 21.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 28.03. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 04.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 11.04. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 02.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 09.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 16.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 23.05. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 06.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 13.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7
Donnerstag 27.06. 09:45 - 11:15 Hörsaal 30 Hauptgebäude, 1.Stock, Stiege 7

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Bei dem Kurs geht es einerseits darum, Einblick und Überblick über die wichtigsten historiographischen Texte und Ansätze der Europäischen Geschichte zu bekommen und andererseits davon ausgehend die theoretischen Grundlagen für die historiographische Arbeit zu verstehen und zu erlernen. Dafür werden ausgehend von den maßgeblichen Geschichtsschreibern der Antike und des Mittelalters die Entwicklungen in der Renaissance über die Aufklärung bis hin zur historistischen Arbeitsweise anhand maßgeblicher Texte erlernt. Einige der einflussreichsten Ansätze der Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts sollen den jüngeren Umgang mit Geschichte darstellen und aktuelle Ansätze und Fragestellungen der Geschichtswissenschaft zugänglich machen.
Damit verbunden ist das Lernen und Üben des Umgangs mit den historiographischen Quellengattungen. Ziel davon ist eine sichere Einordnung und Bearbeitung dieser Quellen zu erreichen und gleichzeitig einen reflektierten Umgang mit Geschichtsschreibung zu lernen.

In der Sitzung wird jeweils zunächst eine historiographiegeschichtliche Einführung in die jeweilige Epoche oder Schule gegeben. Anschließend wird auf Grundlage der Lektüre der Ausschnitte aus wichtigen Werken der europäischen Geschichtsschreibung, die vorher zuhause passiert ist, diskutiert, was die maßgeblichen Merkmale derselben sind und wie diese in die geschichtliche Entwicklung einzuordnen ist. Dabei werden Form, Inhalt und Geschichtsbild der Quelle untersucht.

Es werden nur deutsche und englische Texte/Übersetzungen gelesen.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Studierenden müssen die Texte für jede Stunde lesen und bearbeiten und für jeden Text die in der ersten Stunde gemeinsam erarbeiteten Frage an historiographische Quellen beantworten.
Es werden im Semester insgesamt vier Hausübungen abgegeben, wobei zwei eine Kurzdarstellung der Geschichtsschreibung über eine Epoche von Antike bis zur Neuzeit darstellen (gewählt werden kann zwischen Griechischer Antike, Römischer Antike, Frühmittelalter, Hochmittelalter, Humanismus, Aufklärung, Historismus), die dritte Hausübung ist eine kritische Auseinandersetzung mit einem modernen historiographischen Ansatz darstellt (gewählt werden kann hier aus: Annales-Schule, Historischer Materialismus, Historische Anthropologie, Gender als historische Kategorie und Globalgeschichte). Die vierte Hausübung soll ab Abschluss der Veranstaltung soll schließlich eine reflexive Arbeit über die Grundlagen der eigenen Geschichtsschreibung sein, die nach den erarbeiteten Kategorien eine methodische Grundlage für das eigene Historische Arbeiten des/der angehenden Historikers bzw. Historikerin darstellt.

Format, Inhalte, Bewertungskriterien und Abgabentermine werden in der Einführungssitzung und per Moodle bekanntgegeben.

Die Lehrveranstaltung ist prüfungsimmament, daher ist die Teilnahme verpflichtend. Sie dürfen maximal 2mal fehlen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es sind insgesamt 100 Punkte zu erreichen, die folgendermaßen verteilt sind:

1. Hausübung: 15 Punkte
2. Hausübung: 15 Punkte
3. Hausübung: 20 Punkte
4. Hausübung: 30 Punkte
Mündliche Mitarbeit: 20 Punkte

Für das Bestehen der Veranstaltung ist eine Erlangung von insg. mindestens 50 Punkten notwendig.

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte: Quellen und Methoden 2; Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (4 ECTS) | BA UF Geschichte: Quellen und Methoden 1; Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (4 ECTS) | Diplom UF Geschichte: Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (4 ECTS)

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:30