Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070184 UE Methodenworkshop - Geschichte/n schreiben: Zum Medium der Geschichtswissenschaft (2026S)

5.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 10.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 17.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 24.03. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 14.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 21.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 28.04. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 05.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 12.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 19.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 26.05. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 02.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 09.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 16.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 23.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 30.06. 15:00 - 16:30 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Geschichts- und kulturwissenschaftliches Arbeiten ist immer auch Arbeit mit Text. Im Methodenworkshop reflektieren wir das Schreiben und Lesen als Kernpraktiken der Historiographie und verwandter Fächer. Schreiben und Lesen sind eng mit den Sozioökonomien, Habitusgefügen und Machtkonstellationen in den Wissenschaften verbunden, die sie hervor bringen, karikieren und de/stabilisieren. In spezifischen Schreibszenen werden Geschichten erst als Geschichte lesbar (gemacht), wobei der fertige Text wiederum nicht ohne Lektüre auskommt – er geht aus ihr hervor und in ihr auf. Der Methodenworkshop verbindet die Analyse historischer Beispiele mit aktiver Selbstbeobachtung. Materiell-technologische Voraussetzungen, metaphorische Funktionen, poetologische Konsequenzen und epistemische Effekte werden anhand exemplarischer Quellen- und Forschungsliteratur sowie der eigenen Praxis – also eigener, im Laufe des Semesters selbst zu verfassender Kurztexte – untersucht. Ziel ist es, ein kritisches Verhältnis zum Text und der (eigenen) Textproduktion zu entwickeln und zu trainieren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abstract: aktive Teilnahme an den Kurssitzungen (Vorbereitung, Diskussion etc.), regelmäßige syn- und asynchrone schriftliche und Präsentationsübungen (Recherchen, Kurztexte), peer feedback (schriftlich und mündlich)

Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden, die sich auf drei Bereiche verteilen: a) Mitarbeit (0-30 Pkt.) – Regelmäßige Beteiligung am Seminargespräch und kleineren Übungen im Rahmen der synchronen Phasen (Plenum und Kleingruppe). Anwesenheit allein zählt nicht als Beitrag; b) Peer Feedback (0-20 Pkt.) – schriftliche Vorbereitung und mündlich in Kleingruppen; c) Schriftliche und Präsentationsübungen – Form, Inhalt und Stil (0-50 Pkt.).
Näheres zu den schriftlichen und Präsentationsübungen wird laufend in den Kurssitzungen und per Moodle kommu¬niziert. Die schriftlichen Aufgaben sind fristgerecht vorzubereiten und hochzuladen. In begründeten Fällen (Care-Arbeit, Krankheit, Erwerbsarbeit etc.) können bei rechtzeitiger Nachricht (E-Mail) Fristverlängerungen bzw. Nachreichungen gewährt werden.
Die eingereichten schriftlichen Aufgaben werden in den Kurssitzungen in Kleingruppen gelesen, schriftlich kommen¬tiert und besprochen (peer feedback) und können anschließend überarbeitet und final eingereicht werden. Nach Absprache mit dem Kursleiter können die einzelnen Aufgaben noch einmal zur Verbesserung überarbeitet und im Rahmen einer Frist von sieben Tagen neu eingereicht werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zur Erfassung der Kursinhalte ist eine regelmäßige, vorbereitete Teilnahme an allen (synchronen und asynchronen) Kursteilen nicht nur maßgeblich, sondern bezüglich der Gruppenformate (peer review etc.) auch eine Frage des respektvollen Umgangs in der Gruppe. In begründeten Fällen (s.o.) ist das entschuldigte Fernbleiben von bis zu zwei Sitzungen möglich. Bei häufigen Ausfällen können in Absprache mit dem Kursleiter Ausgleichsarbeiten angefertigt werden. Plagiate und Betrugsversuche (insb. mithilfe von KI) werden geahndet und führen zu Notenabzug oder Ausschluss.
Die 100 zu erreichenden Punkte werden auf eine Notenskale abgebildet (5=0-59; 4=60-69; 3=70-79; 2=80-89; 1=90-100). Um den Kurs zu bestehen müssen 1) mindestens 60 Punkte erreicht, 2) in allen drei Bewertungs-bereichen mindestens 50% der Punkte erreicht und 3) alle Einzelleistungen bestanden werden.
Der Kurs ist mit 5 ECTS, also 125 (Zeit-)stunden kalkuliert. Die Präsenzanteile machen lediglich etwa 30 Stunden aus. Nehmen Sie sich also entsprechend Zeit für die Lektüre der bereitgestellten Kursliteratur, für Hintergrundrecherchen, die schriftliche Arbeit an Hausübungen, das schriftliche peer feedback etc.

Prüfungsstoff

s.o.

Literatur

Wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

MA Geschichte (V2019): PM2 / PM3 - Methodenworkshop (5 ECTS).

Letzte Änderung: Di 10.03.2026 00:02