Universität Wien FIND

070194 KU Kommunikationskultur in Universität und Arbeitspraxis I (2007W)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Termine:
Dienstag, 16. Oktober 2007, 9.00-13.00 Uhr, SR 4c
Dienstag, 6. November 2007, 9.00-18.00 Uhr, SR 6
Dienstag, 20. Nobember 2007, 9.00-18.00 Uhr, SR 6
Dienstag, 11. Dezember 2007, 9.00-13.00 Uhr, SR 6
Ort:
Fakultät für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF), Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Anmeldung bis 2. Oktober 2007 bei Beate Milkovits, IFF, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien, Tel.: 522 4000 - 526, e-mail: Beate.Milkovits@uni-klu.ac.at.

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine

Zur Zeit sind keine Termine bekannt.

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Nur selten beziehen Studierende ihr professionelles kultur- und sozialwissenschaftliches Wissen über Kommunikation und Interaktion auf ihre eigene alltägliche oder berufliche Lebenswelt. Auch in universitären und anderen beruflichen Bereichen ist jede Kommunikation stets durch die einzelnen beteiligten Personen wie auch durch organisatorische Kontexte strukturiert; Missverständnisse und Konflikte sind dabei weniger die Ausnahme denn die Regel. Fehlendes Verstehen ist jener Teil der Kommunikation, der oft wirksames Handeln verhindert. Da Arbeitszusammenhänge immer komplexer werden, ist es zunehmend wichtiger, Kommunikationsprozesse bewusst zu gestalten, Spannungsfelder zwischen Kooperation und Konkurrenz zu bearbeiten und anhand eigener Praxiserfahrung Kommunikation zu reflektieren. Vor allem in Situationen, an denen eine Vielzahl von AkteurInnen beteiligt ist - komplexe Projektstrukturen, Netzwerke, länderübergreifende Kooperationen - kommt Kommunikationsfähigkeit eine entscheide Rolle für das Gelingen der eigenen Arbeitsabläufe zu.
In dieser Lehrveranstaltung sollen Kommunikationskulturen in Universitäts- und Arbeitspraxis mit Hilfe sozial- und kulturwissenschaftlicher Theorieangebote reflektiert werden und Ausgangspunkt für praktische Übungen sein, um Kommunikation im Sinne eines Dialogs verstehen und Konfliktsituationen bearbeiten zu können. Im Vordergrund steht, dieses Wissen in der eigenen Arbeitspraxis in Projekten und Berufskontexten anzuwenden.
Voraussetzung für den Zeugniserwerb: permanente Teilnahme und Reflexionsprotokoll

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Literatur

Bourdieu, Pierre: Homo academicus. Frankfurt/M. 1992
Habermas, Jürgen: Theorie des kommunikativen Handelns. 2 Bde. (1981), Frankfurt/M. 1995
Isaacs, William: Dialog als Kunst gemeinsam zu denken. Köln 2003
Krais, Beate (Hg.): Wissenschaftskultur und Geschlechterordnung. Über die verborgenen Mechanismen männlicher Dominanz in der akademischen Welt. Frankfurt/M - New York 2000
Lindner, Rolf: Die Angst des Forschers vor dem Feld. Überlegungen zur teilnehmenden Beobachtung als Interaktionsprozeß. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde, Jg. 77, 1981, 51-66
Schein, Edgar H.: Prozessberatung für die Organisation der Zukunft. Der Aufbau einer helfenden Beziehung. Köln 2000.
Schulz v. Thun, Friedemann.: Miteinander reden. Störungen und Klärung. Allgemeine Psychologie der Kommunikation. 2 Bd., Reinbek 1992
Watzlawick Paul/Beavin, Janet H./Jackson, Don D.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. (1967), Göttingen 200010


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

FW; LA-FW

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49