Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070279 VU Historisch-sozialwissenschaftliche Methoden (qualitative und quantitative) (2025W)

Ich mache mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 50 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Montag 06.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 13.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 20.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 27.10. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 03.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 10.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 17.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 24.11. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 01.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 15.12. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 12.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 19.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00
  • Montag 26.01. 09:45 - 11:15 Seminarraum 5, Kolingasse 14-16, EG00

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

"Ich mache mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt". Wer kennt sie nicht (mehr), die zweite Zeile aus der Titelmelodie von Pippi Langstrumpf, eine Geschichte für Kinder, geschrieben von der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren. Gleich die erste Zeile lautet "Zwei mal drei macht vier, und drei macht neune - und darum wird es sinnbildlich in der VU gehen. Pippilotta Viktualia Rollgardina Pfefferminz Efraimstocher Langstrumpf weiß, dass die Rechnung nicht stimmt, doch stellt sie die Behauptung auf, weil sie die Daten in ihrem Interesse interpretiert.

Und das ist die Brücke zur Lehrveransaltung: Mit Statistiken lassen sich Informationen manipulieren und schönfärben. Das konkrete Ziel der Lehrveranstaltung, der inhaltliche Schwerpunkt, liegt auf dem Verständnis mit welchen historischen und sozialwissenschaftlichen Methoden Inhalte manipuliert werden können. Ausgehend von Innovationen im Methodenkanon der Geschichtswissenschaften führt die VU in verschiedene quantitative und qualitative, sowie hermeneutische Methoden ein, wie sie in den Geschichtswissenschaften angewendet werden (statistische Methoden, Grounded Theory, praxiologische Zugänge, Oral-History-Interviews, Diskurs- und Textanalyse…). Neben der Diskussion von Fragestellungen, die zur Wahl unterschiedlicher Zugangsweisen führen könnten, sollen v. a. das Verständnis quantitativ und qualitativ orientierter Analysen und eine kritische Auseinandersetzung mit diesen geübt werden. Dabei wird großer Wert auf transdisziplinäre Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen (Mathematik, Philosophie, Soziologie, Geographie etc.) gelegt. Theoretisch wird sich die Lehrveranstaltung auch mit Nutzen quantitativer und qualitativer Verfahren sowie deren Verknüpfungen in den Geschichtswissenschaften auseinandersetzen.

Gearbeitet wird das ganze Semester hinweg in Gruppen, die in der ersten Einheit nach den fünf Schwerpunkt-Themegebieten Arbeit, Bildung, Geschichte, Migration, und Politik bestimmt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Benotung erfolgt am Ende des Semesters anhand eines Punkteschlüssels. In
Summe können 100 Punkte erreicht werden. Diese 100 Punkte setzen sich zusammen aus:

• Übung 1: Themenfindung: 10 Punkte (Gruppenarbeit á 4-5 Personen)
• Übung 2: Quantitative Datenerhebung und -auswertung: 20 Punkte (Gruppenarbeit á 4-5 Personen)
• Übung 3: Qualitative Datenerhebung und -auswertung, 20 Punkte (Gruppenarbeit á 4-5 Personen)
• Übung 4: Präsentation und Diskussion: 50 Punkte (Gruppenarbeit á 4-5 Personen)
Die Reihung der Übung 2, 3 und 4 kann sich noch verändern; an den jeweiligen dazugehörigen Punktevergaben wird sich nichts ändern.

# Punkteschlüssel:
0 – 50 Punkte: Nicht genügend
51 – 62 Punkte: Genügend
63 – 75 Punkte: Befriedigend
76 – 88 Punkte: Gut
89 – 100 Punkte: Sehr gut

Bei der Verwendung von sogenannter "KI" ohne Auftrag der LV-Leitung müssen wir gemäß den Richtlinien der Universität Wien das Semester mit "X" bewerten (negativ mit Vermerk im Sammelzeugnis).

75%ige Anwesenheit gemäß den Vorgaben der SPL erforderlich --> bei 13 Einheiten maximal 3x fehlen.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Siehe oben.

Darüber hinaus ist entsprechend des Charakters der LV (VU) eine mindestens 75%ige Anwesenheit erforderlich, um das Semester positiv abzuschließen. Das bedeutet bei 13 Einheiten im WiSe 2025/26 ein Maximum von 3x fehlen.

Prüfungsstoff

Keine Prüfung am Semeserende vorgesehen. Die Benotung erfolgt auf Basis des oben genannten Notenschlüssels.

Literatur

Wird spätestens in der ersten Einheit bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BEd UF GSP: Quellen und Methoden 2, VU Historisch-sozialwissenschaftliche Methoden (3 ECTS)

Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:26