Universität Wien

070324 UE Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (2026S)

4.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Dienstag 10.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 17.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 24.03. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 21.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 28.04. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 05.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 12.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 19.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 26.05. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 02.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 09.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 16.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 23.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Dienstag 30.06. 09:45 - 11:15 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Im Kurs befassen wir uns mit Ansätzen der Geschichtsschreibung aus verschiedenen Epochen. Wir analysieren ausgewählte historiographische Texte von der Antike bis zur Moderne auf hinsichtlich ihrer theoretisch-methodischen und narrativen Ansätze. Es geht einerseits darum grundlegende Zugangsweisen zu den Texten zu erschließen und andererseits einen Überblick über die Disziplingeschichte der Historiographie zu gewinnen. Dabei wird es unter anderem um die Schwelle zwischen Quellen und Forschungsliteratur gehen, außerdem um das Material, auf das sich historiographische Texte beziehen. Wir fragen nach Zeitvorstellungen, Raumkonzepten und Handlungs¬träger*innen. Wir analysieren (Meta-)Narrative und Rhetorik, außerdem die Subjektivität von Autor*innen und schließlich kritische und politische Perspektiven historiographischen Schreibens und nicht zuletzt die Konflikte, die sich daraus ergeben können.
Geschichtsschreibung rückt so als Praxis in den Blick, die selbst historisch ist – und nicht zuletzt als akademisches Fach sozial und politisch kontextualisiert werden muss.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Abstract: aktive Teilnahme an den Kurssitzungen (Vorbereitung, Diskussion etc.), Lernportfolio mit regelmäßigen syn- und asynchronen schriftlichen und Präsentationsübungen (Recherchen, Kurztexte), peer feedback (schriftlich und mündlich)

Insgesamt können 100 Punkte erreicht werden, die sich auf drei Bereiche verteilen: a) Mitarbeit (0-30 Pkt.) – Regelmäßige Beteiligung am Seminargespräch und kleineren Übungen im Rahmen der synchronen Phasen (Plenum und Kleingruppe). Anwesenheit allein zählt nicht als Beitrag; b) Peer Feedback (0-20 Pkt.) – schriftliche Vorbereitung und mündlich in Kleingruppen; c) Schriftliche und Präsentationsübungen – Form, Inhalt und Stil (0-50 Pkt.).
Näheres zu den schriftlichen und Präsentationsübungen wird laufend in den Kurssitzungen und per Moodle kommu¬niziert. Die schriftlichen Aufgaben sind fristgerecht vorzubereiten und hochzuladen. In begründeten Fällen (Care-Arbeit, Krankheit, Erwerbsarbeit etc.) können bei rechtzeitiger Nachricht (E-Mail) Fristverlängerungen bzw. Nachreichungen gewährt werden.
Die eingereichten schriftlichen Aufgaben werden in den Kurssitzungen in Kleingruppen gelesen, schriftlich kommen¬tiert und besprochen (peer feedback) und können anschließend überarbeitet und final eingereicht werden. Nach Absprache mit dem Kursleiter können die einzelnen Aufgaben noch einmal zur Verbesserung überarbeitet und im Rahmen einer Frist von sieben Tagen neu eingereicht werden.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Zur Erfassung der Kursinhalte ist eine regelmäßige, vorbereitete Teilnahme an allen (syn¬chronen und asynchronen) Kursteilen nicht nur maßgeblich, sondern bezüglich der Gruppenformate (peer review etc.) auch eine Frage des respektvollen Umgangs in der Gruppe. In begründeten Fällen (s.o.) ist das entschuldigte Fernbleiben von bis zu zwei Sitzungen möglich. Bei häufigen Ausfällen können in Absprache mit dem Kursleiter Ausgleichsarbeiten angefertigt werden. Plagiate und Betrugsversuche (insb. mithilfe von KI) werden geahndet und führen zu Notenabzug oder Ausschluss.
Die 100 zu erreichenden Punkte werden auf eine Notenskale abgebildet (5=0-59; 4=60-69; 3=70-79; 2=80-89; 1=90-100). Um den Kurs zu bestehen müssen 1) mindestens 60 Punkte erreicht, 2) in allen drei Bewertungs-bereichen mindestens 50% der Punkte erreicht und 3) alle Einzelleistungen bestanden werden.
Der Kurs ist mit 4 ECTS, also 100 (Zeit-)stunden kalkuliert. Die Präsenzanteile machen lediglich etwa 30 Stunden aus. Nehmen Sie sich also entsprechend Zeit für die Lektüre der bereitgestellten Kursliteratur, für Hinter-grund¬recher¬chen, die schriftliche Arbeit an Hausübungen, das schriftliche peer feedback etc.

Prüfungsstoff

s.o.

Literatur

Wird zu Semesterbeginn bekannt gegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

BA Geschichte (Version 2019): PM1 Quellen und Methoden, UE Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (4 ECTS).
BEd UF GP (Version 2014): UF GP 05 Quellen und Methoden 1, UE Lektüre historiographischer Texte und Historiographiegeschichte (4 ECTS).

Letzte Änderung: Di 03.03.2026 17:06