Universität Wien
Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

070356 SE Medien und Geschlecht im Austrofaschismus (2026S)

8.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Ein Museumsbesuch (2 Stunden) ist nach Bekanntgabe durch die Lehrende im Laufe des Semesters verpflichtend.

  • Mittwoch 11.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 18.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 25.03. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 15.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 29.04. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 06.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 13.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 20.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 27.05. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 03.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 10.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 17.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01
  • Mittwoch 24.06. 13:15 - 14:45 Seminarraum 8, Kolingasse 14-16, OG01

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Ausgehend von medien- und kulturtheoretischen Überlegungen des frühen 20. Jahrhunderts beleuchtet die Lehrveranstaltung sowohl das emanzipatorische Potenzial aufstrebender (massen)medialer Phänomene als auch deren inhärente Gefahren, die als mitverantwortlich für den Aufstieg des Faschismus beschrieben wurden. Zeitgenössische Überlegungen zum Umgang mit neuen Medien und zu ihrem Verhältnis zu faschistischen Bewegungen werden zudem um geschlechterhistorische Fragestellungen ergänzt. Wandelnde Geschlechterhierarchien wirkten sich schließlich gleichermaßen auf Produktionsbedingungen wie auf Repräsentationsformen visueller Kulturen aus. Anhand unterschiedlicher medialer Formate – Film, Fotografie, Grafik, Architektur und Ausstellungen – untersucht das Seminar die Übergänge von Demokratie zu Diktatur, die damit einhergehenden Geschlechterbilder und -aushandlungen, das Spannungsverhältnis von Tradition und Moderne sowie mediale Öffentlichkeiten im Austrofaschismus. Neben der Lektüre theoretischer und methodischer Grundlagentexte liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der analytischen Auseinandersetzung mit visuellem Quellenmaterial aus den Jahren 1933 bis 1938.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Aktive Beteiligung (25%), Präsentation (25%), Abschlussarbeit (50%).

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Aktive Beteiligung an den Diskussionen, selbständige Literaturrecherche, Erledigung von Lektüreaufgaben, Präsentation und Abschlussarbeit
1 (sehr gut) 100-90 Punkte
2 (gut) 89-81 Punkte
3 (befriedigend) 80-71 Punkte
4 (genügend) 70-60 Punkte
5 (nicht genügend) 59-0 Punkte

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Literatur

Die Literatur wird in der ersten Einheit besprochen und über Moodle bereitgestellt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

EAR: Zeitgeschichte.
MEd UF GP (Version 2015): UF MA GP 01 Fachwissenschaft , SE Vertiefungsseminar 1: Quellenkunde und Quellenkritik (6 ECTS).
MA Geschichte (Version 2019): PM4 Individuelle Schwerpunktsetzung, SE Seminar aus Geschichte (8 ECTS).
IDMA Zeitgeschichte und Medien (Version 2019): M4a SE Seminar zu Zeitgeschichte und Medien, SE Seminar aus Zeitgeschichte (8 ECTS) / M4b Wahlbereich - Spezialthemen zu Zeitgeschichte und Medien II, SE Seminar (8 ECTS, Bereich Zeitgeschichte).

Letzte Änderung: Mo 27.07.2026 09:26