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070478 VO Galizien im Fokus der Geschichtswissenschaften: Theorien und Methoden (2007W)

3.00 ECTS (2.00 SWS), SPL 7 - Geschichte

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Donnerstag 11.10. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 18.10. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 25.10. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 08.11. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 15.11. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 22.11. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 29.11. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 06.12. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 13.12. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 10.01. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 17.01. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 24.01. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3
Donnerstag 31.01. 09:00 - 11:00 Hörsaal 2 Tiefparterre Hauptgebäude Stiege 5 Hof 3

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Wissenschaftstheorie-Vorlesung diskutiert Theorien und Methoden der Geschichtswissenschaft in Hinblick auf ihre spezifische Anwendbarkeit auf Osteuropa im Allgemeinen, die Habsburgermonarchie und das habsburgische Erweiterungsgebiet Galizien im Besonderen.
Ausgangspunkt der Überlegungen bildet das Kronland Galizien, das 1772 im Zuge der polnischen Teilungen zur habsburgischen Provinz wurde. Welche Theorien und Methoden sind geeignet, die Entwicklung eines peripheren, wirtschaftlich schwach entwickelten, multiethnischen und multikonfessionellen Erweiterungsgebietes adäquat zu erfassen? Eine innere Kolonie im Spannungsfeld rivalisierender Großmächte, zentralisierender Zugriffe durch die Zentralmacht, nationaler Befreiungserwartungen und multikultureller Mythenbildung fällt durch sämtliche Vorgaben, die herkömmliche historiographische Muster der Reichs-, Staaten-, Kultur- und Nationalitätengeschichte bieten. Umgekehrt wird ein Raum wie dieser der Nachwelt erst durch deren interpretative Filter fassbar.
Themen:
" Osteuropa in unterschiedlichen geschichtswissenschaftlichen Traditionen (Universal-, Welt- und Globalgeschichte, Osteuropäische Geschichte, Sozial-, Wirtschafts- und Militärgeschichte, Kultur- und Religionsgeschichte) und Diskursen (Ethnizität -Klasse -Geschlecht; Grenzen; Innere Peripherien).
" Mental Mapping zwischen Kolonisierung, Rückständigkeit und Orientalisierung (Abhängigkeit, Bruchlinien, Übergangszonen)
" Regionale Perspektiven zwischen nationaler Befreiung und überregionaler Integration
" Der Rahmen der Habsburgermonarchie: Erbländer und Erweiterungsgebiete im Prozess von territorialer Konsolidierung, Binnenmarktintegration und regionalen Disparitäten

Leistungsbeurteilung: Schriftliche Prüfung über die Inhalte der Vorlesung und der Begleitlektüre; an die Stelle der schriftlichen Prüfung kann eine selbstständige schriftliche Arbeit auf Basis der Texte und weiterführender Literatur oder ein Besprechungsessay der Lesetexte treten.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Prüfungsstoff

Didaktik:
Vorträge der LV-Leiterin, Gastvorträge; Beiträge der Studierenden; Diskussion. Die Lehrveranstaltungsleiterin stellt zu jeder Einheit Begleitlektüre zur Verfügung.

Leistungsbeurteilung: Schriftliche Prüfung über die Inhalte der Vorlesung und der Begleitlektüre; an die Stelle der schriftlichen Prüfung kann eine

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

W2; LA-W2 (D700/Österreichische Geschichte bzw. D610)

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49