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070625 KU Analyse dinglicher und bildlicher Quellen (2006S)
Analyse dinglicher und bildlicher Quellen
Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
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Mittwoch, 08.03., 22.03., 05.04., 03.05., 17.05., 31.05. und 14.06.2006, 16.00-20.00 Uhr, Seminarraum 1, Institut für Zeitgeschichte, 1090 Wien, Spitalgasse 2-4, Hof 1
Details
max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch
Lehrende
Termine
Zur Zeit sind keine Termine bekannt.
Information
Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung
Im Kurs werden einerseits grundlegende Texte der Feministischen Filmtheorie aus dem angloamerikanischen und deutschsprachigen Raum seit den 70er Jahren bis heute diskutiert (E. Bronfen, M.A. Doane, C. Clover, B. Creed, H. S. Gottgetreu, C. Johnston, S. Kaltenecker, A. Kaplan, G. Koch, T. de Lauretis, L. Mulvey, H. Schlüpmann, L. Williams). Andererseits werden diese anhand von ausgesuchten Filmbeispielen illustriert, die sowohl aus dem klassischen Hollywoodkino als auch aus kritisch-subversiven Filmproduktionen stammen. Die theoretischen Überlegungen werden im Verlauf des Kurses immer wieder in konkrete Filmanalysen überführt, zu folgenden Filmen: Dietrich-Filme/1930er; Vertigo/1958; The Haunting/1963; Paris is Burning/1990; Boys Don't Cry/1999 u.a.
Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel
Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab
Die Feministische Filmtheorie schließt sowohl an die frühe (semiotische) Filmtheorie als auch an psychoanalytische Ansätze an (Freud/Lacan: Fetisch, Identifizieren, Begehren). Im Kurs werden Fragen gestellt nach dem ideologisch und genderspezifisch geprägten kinematographischen Apparatus, nach den Blickrichtungen und -regimen (des Kameraauges, der Personen auf der Leinwand und der ZuschauerInnenpositionen), nach Repräsentationsformen und nach beweglicheren Konzepten von Filmrezeption (queer), die über duale und heteronormative Vorstellungen hinausgehen. Schließlich wird gefragt, welche Forschungsdesiderate und Widerständigkeiten das diskutierte theoretische Ensemble produziert.
Dienstags abends vor den jeweiligen Kursterminen finden nicht verbindliche Filmscreenings der zu besprechenden Filme in ganzer Länge statt.
Dienstags abends vor den jeweiligen Kursterminen finden nicht verbindliche Filmscreenings der zu besprechenden Filme in ganzer Länge statt.
Prüfungsstoff
Literatur
- Riecke, Christiane: Feministische Filmtheorie in der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1998.
Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis
M2, LAGM5; anrechenbar im Modul "Frauen- und Geschlechtergeschichte" und für Gender und Cultural Studies; 4 ECTS
Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:49