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080016 VO-L B230 Spezielle Felder: Zusammengenommen: Der alltägliche Gebrauch von Auto/Biographie und Medien (2018W)

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Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Dienstag 02.10. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 09.10. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 16.10. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 23.10. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 30.10. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 06.11. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 13.11. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 20.11. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 27.11. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 04.12. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 11.12. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 08.01. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 15.01. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 22.01. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse
Dienstag 29.01. 16:15 - 17:45 Seminarraum 1 (2.Stock, rechts) EE Hanuschgasse

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Biografieforschung, als zentrales Feld und gleichzeitig als Zugang, ist im Verständnis der Europäischen Ethnologie immer auch Medienforschung. Die Perspektive hinter dieser Prämisse ist interaktionistisch: Sowohl die Entstehung von Auto/Biografie und Gedächtnis als auch der Umgang mit Medien werden als permanente Prozesse der Aushandlung in sozialen Interaktionen verstanden. Individuen bewegen sich in unterschiedlichen, so Harald Welzer, „Erinnerungsmilieus, wie sie durch Familien, lokale Gemeinschaften, Interessengruppen, pädagogische Rahmenvorgaben und nicht zuletzt durch die Massenmedien geschaffen werden.“ In diesen sozialen Gruppen bildet sich über teils beiläufige, teils explizite Formen direkter wie auch mediengestützer Kommunikation ein gemeinsames Gedächtnis. In dieser lebenslangen Praxis des kommunikativen Gedächtnisses sind Medien mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit den Begrenzungen unter den Bedingungen medialisierter und mediatisierter Gesellschaften als Dispositive zu verstehen.

Die Interdependenzen zwischen medialen und auto/biographischen Praktiken und damit die Verknüpfung von Medien- und Auto/Biographieforschung stellen nicht nur eine mögliche Perspektivierung von Phänomenen wie Selfies, Vlogs, Homevideos, Fotoalben und Familienchroniken dar, sondern vielmehr einen Eckpfeiler qualitativen Forschens. In der Lehrveranstaltung sollen daher einerseits über Lektüren vertiefte Einblicke in die grundlegende theoretische Auseinandersetzung mit dieser Wechselbeziehung entwickelt werden, aber auch Ansätze der Analyse an ausgewählten Beispielen auto/biographischer, zeitgenössische wie historische Formate der Gegenwart diskutiert und erprobt werden.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Insofern werden sich in der Lehrveranstaltung Lektüren und Übungen systematisch abwechseln. Die jeweiligen Lektüre-Sitzungen (der entsprechende Reader wird auf Moodle zur Verfügung gestellt) werden durch kleine Gruppen vorbereitet, die Analyse-Übungen in der Runde werden in Ergebnisprotokollen festgehalten. Die Benotung über diese Lehrveranstaltung setzt sich aus beiden Aufgaben sowie aus der Beteiligung an Lektüre- und Analyse-Diskussionen zusammen.
Nicht prüfungsimmante Lehrveranstaltung.
Hilfsmittel: keine.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Für den erfolgreichen Abschluss der LV sind zumindest 50 von 100 möglichen Punkten zu erreichen.
Notenskala:
>= 87,5 sehr gut (1)
>= 75 gut (2)
>= 62,5 befriedigend (3)
>= 50 genügend (4)
< 50 nicht genügend (5)

Prüfungsstoff

Literatur


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

EC 120

Letzte Änderung: Mo 07.09.2020 15:31