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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080029 PS Fallstudie I: Varvara Stepanova und Ljubov' Popova (nst.K.) (2018S)

Malerei, Konstruktivismus, Produktionskunst

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 25 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Die Lehrveranstaltung und das Tutorium finden wöchentlich abwechselnd statt. Die durchgehende Teilnahme an beiden Teilen des Kurses ist verpflichtend.

Dienstag 13.03. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 20.03. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 10.04. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 17.04. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 24.04. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 08.05. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 15.05. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 29.05. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 05.06. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 12.06. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 19.06. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27
Dienstag 26.06. 14:30 - 16:00 Seminarraum 4 d. Inst. f. Kunstgeschichte (1. Stock) UniCampus Hof 9 3F-O1-27

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Mit Varvara Stepanova und Ljubov’ Popova sind zwei Künstlerinnen benannt, die sich im avantgardistischen Zentrum der russischen Moderne bewegten und heute dem kunsthistorischen Kanon angehören. Als Künstlerinnen sind sie zugleich zwei Protagonistinnen der dornigen Geschichte der Kunstproduktion von Frauen* bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In der Fallstudie werden wir uns mit dem komplexen Werk Popovas und Stepanovas gleichermaßen aus sozialgeschichtlicher und formalistischer Perspektive auseinandersetzen, wobei die Analysekategorie Geschlecht im Vordergrund steht. In dieser Hinsicht interessiert beispielsweise der Umgang der Künstlerinnen mit semantischen Dimensionen von Geschlecht (etwa in Bezug auf die konstruktivistische Engführung von rationalistischer Bildsprache und Modernität), oder Stepanovas und Popovas künstlerische Arbeit als Vertreterinnen des Konstruktivismus und Produktivismus aus einem funktionsgeschichtlichen Blickwinkel: insofern beide Bewegungen auf eine Veränderung gesellschaftlicher Verhältnisse abzielen, lässt sich nach der allgemeinen Beziehung von Popovas und Stepanovas Arbeiten zur russischen Revolution ebenso fragen wie nach deren Relation zu einer spezifisch feministischen Agenda.
Ausgangspunkt aller Untersuchungen sind Werkbetrachtungen, die von den Teilnehmer/innen präsentiert und anschließend in der Gruppe geordnet, präzisiert und vertieft werden. Wir lesen und diskutieren außerdem ausgewählte kunsthistorische Interpretationsansätze und Quellentexte.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Im Laufe der Lehrveranstaltung werden Sie die Praxis des wissenschaftlichen Arbeitens kennenlernen und üben. Es wird erwartet, dass Sie einschlägige erworbene Fähigkeiten in Ihrer Abschlussarbeit einzusetzen wissen. Dazu gehören u.a. eine ausführliche Werkbeschreibung, die (kritische) Auseinandersetzung mit Quellen und einschlägiger Sekundärliteratur sowie ein formal korrekter Anmerkungsapparat. Details dazu in der ersten Stunde.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Die Benotung setzt sich aus Ihren Leistungen während des Semesters (Referate, aktive Teilnahme an Diskussionen, Hausübungen) und der Qualität Ihrer schriftlichen Arbeit zusammen. Die schriftliche Arbeit muss positiv ausfallen, damit Sie die gesamte Lehrveranstaltung positiv abschließen können. Sofern Sie Deutsch als Muttersprache haben, werden nur sprachlich einwandfreie Texte (in Wortwahl, Satzbau, Orthographie,...) akzeptiert. Lassen Sie Ihre Arbeit im Zweifelsfall Korrektur lesen.

Prüfungsstoff

Keine Prüfung

Literatur

Wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mo 19.02.2018 11:34