Universität Wien

080032 PS Fallstudie II/III: Czech it out? Methodische Perspektiven auf die Kunst der Tschechoslowakei (2025W)

in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Hinweis: Ihr Anmeldezeitpunkt innerhalb der Frist hat keine Auswirkungen auf die Platzvergabe (kein "first come, first served").

Details

Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

  • Freitag 10.10. 12:30 - 14:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Freitag 24.10. 12:30 - 15:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Freitag 07.11. 12:30 - 15:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Freitag 21.11. 12:30 - 15:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Freitag 05.12. 12:30 - 15:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Freitag 16.01. 12:30 - 15:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
  • Freitag 30.01. 12:30 - 15:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Inhalte
Im Zentrum der Fallstudie steht die methodische Auseinandersetzung mit figürlichen Werken (vor allem Malerei, Skulptur und Fotografie) aus der Tschechoslowakei während der Phase der „Normalisierung“ (1968–1989). Dabei analysieren wir sowohl Werke der ersten als auch der zweiten Öffentlichkeit (offizielle bzw. inoffizielle Kunst). Jede thematische Einheit nähert sich einem spezifischen Zugang: feministischen und genderorientierten, politikhistorischen, ökokritischen und umwelthistorischen (Environmental Art History) sowie postkolonialen Theorien. Diese werden mit traditionellen formanalytischen (Ikonografie und Ikonologie) sowie stilistischen Methoden kombiniert. Gemeinsam werden wir darüber nachdenken, welche Fragen überhaupt an ein Kunstwerk gestellt werden können und wie diese wissenschaftlich weiterverfolgt werden. Punktuell werden auch andere Medien und Kunstrichtungen herangezogen. Wir werden im Laufe des Semesters eine Padlet-Webseite zum Thema der Fallstudie gestalten und sie am Semesterende online stellen.

Ziele
Nach Abschluss der LV sind die Studierenden in der Lage, zentrale kunstwissenschaftliche Methoden begründet auszuwählen, anzuwenden, miteinander zu vergleichen und kritisch zu hinterfragen. Sie arbeiten quellenkritisch mit Literatur und können Kunstwerke aus der Tschechoslowakei zwischen 1968 und 1989 eigenständig kontextualisieren und analysieren. Auf Grundlage methodischer Überlegungen vertreten sie eigene Positionen überzeugend, sowohl mündlich als auch schriftlich. Darüber hinaus entwickeln sie ein Bewusstsein für die Vielschichtigkeit möglicher Fragestellungen und können die Übertragbarkeit westlicher Analyserahmen auf zentraleuropäische kulturelle Bedingungen prüfen.

Methode
Die gesamte Lehrveranstaltung ist methodenorientiert aufgebaut, in jeder Einheit wird eine andere Methode im Fokus stehen. Die Studierenden werden zu jeder Einheit eigenständige Lektüre durchführen, die anschließend gemeinsam in der Lehrveranstaltung diskutiert wird. Dabei kommen Methoden zum Einsatz, die eine aktive Beteiligung aller fördern (Lesen mit Leitfragen, Diskussion in Kleingruppen und anschließend im Plenum). Nach den mündlichen Präsentationen werden die Studierenden sowohl im Geben als auch im Empfangen von wissenschaftlichem Feedback geschult.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

a) Aktive Beteiligung (Diskussionen, Feedback)
b) Zwei Kurzreferate (à 5 Minuten)
c) Kurztexte für die gemeinsam gestaltete Website

Mit der Anmeldung zu dieser LV stimmen Sie zu, dass die automatisierte Plagiatsprüfungs-Software Turnitin alle von Ihnen in Moodle eingereichten schriftlichen Teilleistungen prüft.

Jede*r Studierende bearbeitet ein Kunstwerk oder eine Kunstwerkserie: Dazu werden zwei Kurzreferate (Bildbeschreibung mit ikonografischer, ikonologischer und stilistischer Analyse sowie eine methodologische Annäherung) in einer Einheit gehalten und nachfolgend in Kurztexten von ca. 250 Wörtern verschriftlicht. Diese Texte werden innerhalb der methodischen Gruppe gegengelesen, vor Weihnachten bei der LV-Leitung eingereicht und abschließend auf der gemeinsam gestalteten Padlet-Webseite veröffentlicht. Ergänzend wird eine aktive Teilnahme an den Diskussionen zu den methodischen Zugängen erwartet.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- Anwesenheitspflicht: Bei Absenz ist die Lehrveranstaltungsleitung vorab zu informieren und ein schriftlicher Nachweis vorzulegen. Bei mehreren Abwesenheiten ist eine Ersatzleistung zu absolvieren.

Beurteilungsmaßstab:
a) Aktive Beteiligung (Diskussionen, Feedback) → 25 Punkte
b) Zwei Kurzreferate à 5 Minuten → 35 Punkte
c) Erstellung von zwei bis drei Kurztexten (à 250 Wörter) für die Webseite → 40 Punkte

Notenschlüssel:
1 (sehr gut): 100-91 Punkte
2 (gut): 90-81 Punkte
3 (befriedigend): 80-75 Punkte
4 (genügend): 74-51 Punkte
5 (nicht genügend): 50-0 Punkte

Prüfungsstoff

Prüfungsstoff ist der Inhalt der Lehrveranstaltung.

Literatur

Verpflichtende Literatur wird während des Kurses bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Mi 08.10.2025 10:06