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080033 PS Fallstudie I: Jean Siméon Chardins Malerei als Prüfstein kunstgeschichtlicher Methoden (n.K.) (2019W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

An/Abmeldung

Details

max. 15 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

Bitte beachten Sie, dass die Teilnahme an dem die Fallstudie begleitenden Tutorium für alle Studierenden verpflichtend vorgeschrieben ist. Das erste Tutorium findet (wie alle weiteren) gleich im Anschluß an die Vorbesprechung am 3. Oktober statt, und zwar von 10:45 bis 12:45 (im selben Raum wie die Fallstudie). Ingesamt wird es 6 Tutoriumstermine geben. Die fünf Folgetermine werden am 3. Oktober bekannt gegeben. Das Tutorium wird von Anja Heitzer geleitet.

Donnerstag 03.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 10.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 17.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 24.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 31.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 07.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 14.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 28.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 05.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 12.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 09.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 16.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 23.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Donnerstag 30.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Beschäftigung mit der Kunst des Malers Jean-Siméon Chardin (1699-1779) bereitet nicht nur Vergnügen, sie kann darüber hinaus auch zur Einführung in das Fach Kunstgeschichte dienen, denn Chardins Werk ist seit langem ein wichtiger Gegenstand kunsthistorischer Forschung. Einige der heute einflußreichsten KunsthistorikerInnen -- z. B. Michael Baxandall, Jonathan Crary, Michael Fried oder Ewa Lajer-Burchharth -- haben sich auf je verschiedene Weise intensiv mit Chardin auseinander gesetzt. Dies geschah im Rahmen von methodologisch richtungsweisenden Studien, in denen jeweils eine bestimmte Auffassung kunstgeschichtlicher Forschung entwickelt wurde. Betreibt man Kunstgeschichte, um Aufschlüsse über eine Geschichte der Wahrnehmung zu gewinnen (Baxandall, Crary)? Gilt das Interesse dem -- historisch variablen -- Verhältnis zwischen Bild und Betrachterin (Fried)? Oder soll untersucht werden, wie Malerei zum Medium eines Individuationsprozesses werden kann (Lajer-Burchharth)? -- Die LV bietet eine Gelegenheit, diese und andere methodologische Optionen kennen zu lernen. Ausgewählte Gemälde Chardins sollen möglichst intensiv betrachtet und in Auseinandersetzung mit der vorliegenden Forschungsliteratur beschrieben werden -- auch um Anhaltspunkte dafür zu gewinnen, ob und wie sich die verschiedenen methodologischen Entwürfe im Detail bewähren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit, mündliche Präsentation und vor allem schriftliche Hausarbeit (kunsthistorischer Aufsatz, Anspruch und Umlang lt. Studienplan). Alle Hilfsmittel geisteswissenschaftlicher Forschung sind erlaubt, Plagiate selbstverständlich verboten.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es wird erwartet, dass die TeilnehmerInnen am Ende des Semesters eine gut recherchierte, wohl durchdachte und gut lesbare schriftliche Hausarbeit zu einem am Beginn gewählten Thema abgeben. Diese Arbeit muss mit einem formal korrekten Anmerkungsapparat ausgestattet sein. Bei der Erwerbung der betreffenden Fertigkeiten werden die Studierenden im Rahmen eines die LV begleitenden Tutoriums unterstützt. Schwerwiegende Mängel im sprachlichen Ausdruck -- etwa in Wortwahl, Satzbau oder Idiomatik -- führen bei Studierenden, deren Muttersprache Deutsch ist, zu einer negativen Beurteilung. Und aus einer negativ benoteten schriftlichen Arbeit resultiert automatisch eine negative Gesamtnote. Die anderen Leistungen -- Referat, Mitarbeit -- geben bei der Benotung in Zweifelsfällen den Ausschlag.

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente LV.

Literatur

Zur Einstimmung ins Thema empfiehlt sich die Lektüre des Chardin-Kapitels in Michael Podros Buch "Vom Erkennen in der Malerei", München: Fink, 2002. Eine ausführliche Literaturliste wird zu Beginn des Semesters zusammen mit einem detaillierten Semesterprogramm ausgeteilt.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Do 03.10.2019 13:47