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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080041 PS Fallstudie I: Chardin (n.K.) (2016W)

Prüfungsimmanente Lehrveranstaltung

Details

max. 20 Teilnehmer*innen
Sprache: Deutsch

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

VORSICHT. Da das Tutorium im Anschluß an die LV stattfindet, müssen sich die TeilnehmerInnen den gesamten Mittwoch-Vormittag freihalten. An manchen Tagen ohne Tutorium wird die Fallstudie selbst als Doppelstunde abgehalten, so dass entfallende Termine (26. Oktober, 2. November...) ersetzt werden können.

Mittwoch 05.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 12.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 19.10. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 09.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 16.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 23.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 30.11. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 07.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 14.12. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 11.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 18.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20
Mittwoch 25.01. 09:00 - 10:30 Seminarraum 2 d. Inst. f. Kunstgeschichte UniCampus Hof 9 3F-EG-20

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Beschäftigung mit der Kunst des Malers Jean Siméon Chardin (1699-1779) bereitet nicht nur Vergnügen, sie kann darüber hinaus auch zur Einführung ins Fach Kunstgeschichte dienen, denn Chardins Werk ist seit langem ein wichtiger Gegenstand kunsthistorischer Forschung. Einige der heute einflußreichsten Kunsthistoriker -- z. B. Michael Fried, Michael Podro, Michael Baxandall, Jonathan Crary oder Norman Bryson -- haben sich auf je verschiedene Weise intensiv mit Chardin auseinander gesetzt. Dies geschah im Rahmen von methodologisch richtungsweisenden Studien, in denen jeweils eine bestimmte Auffassung davon, wie Kunstgeschichte betrieben werden kann, entwickelt wurde. Welche Fragen stellt die Kunstgeschichte? Geht es darum, die Möglichkeiten bildlicher Darstellung, die sich etwa in der Geschichte der Malerei nachweisen lassen, in ihrem ganzen Reichtum und ihrer ganzen Tiefe zu erfassen (Michael Podro)? Gilt das Interesse einer Geschichte des künstlerischen Umgangs mit der fundamentalen und scheinbar unhintergehbaren Bedingung, dass Kunstwerk dazu bestimmt sind, um betrachtet zu werden (Michael Fried)? Betreibt man Kunstgeschichte, um Aufschlüsse über eine Geschichte der Wahrnehmung zu gewinnen, die über die Kunst, ja sogar über das Bildermachen hinausgehen (Crary)? Oder gilt das historische Interesse hauptsächlich den Grenzen und der historischen Dynamik von Kodierungen sichtbarer Gebilde (Bryson)? Die LV bietet einerseits eine Gelegenheit, mit den hier angedeuteten methodologischen Optionen, die auf Namen wie 'Rezeptionsästhetik', 'Diskursanalyse' oder 'Semiotik' getauft wurden, vertraut zu werden. Zugleich sollen einige ausgewählte Gemälde Chardins möglichst intensiv betrachtet und in Auseinandersetzung mit der vorliegenden Fachliteratur beschrieben werden -- auch um Anhaltspunkte dafür zu gewinnen, ob und wie sich die methodologischen Großentwürfe im Detail bewähren.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Mitarbeit, Referat und (in erster Linie) schriftliche Hausarbeit.

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Es wird erwartet, dass die TeilnehmerInnen am Ende des Semesters eine gut recherchierte und möglichst gut lesbare schriftliche Hausarbeit zu einem am Beginn gewählten Thema abgeben. Diese Arbeit muss mit einem formal korrekten Anmerkungsapparat ausgestattet sein. (Zur Erwerbung der einschlägigen Fertigkeiten werden die Studierenden vom Tutor angeleitet.) Schwerwiegende Mängel im sprachlichen Ausdruck -- etwa in Wortwahl, Satzbau oder Idiomatik -- werden bei Studierenden, deren Muttersprache Deutsch ist, nicht toliert. Damit sind Mindestanforderungen angedeutet, die erfüllt sein müssen, damit die Arbeit positiv beruteilt werden kann. Aus einer negativ benoteten schriftlichen Arbeit resultiert automatisch eine negative Gesamtnote. Die anderen Leistungen -- Referat, Mitarbeit -- können in Zweifesfällen allerdings den Ausschlag geben.

Prüfungsstoff

Prüfungsimmanente LV.

Literatur

Wird in der ersten Stunde bekanntgegeben.

Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Di 28.03.2017 12:48