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Achtung! Das Lehrangebot ist noch nicht vollständig und wird bis Semesterbeginn laufend ergänzt.

080053 VO Zyklus IV: Kunst seit ca. 1750 (nst.K.) (2018S)

Details

Sprache: Deutsch

Prüfungstermine

Lehrende

Termine (iCal) - nächster Termin ist mit N markiert

ACHTUNG: Die Vorlesung am 11. Mai wird entfallen.

Freitag 09.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 16.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 23.03. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 13.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 20.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 27.04. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 04.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 11.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 18.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 25.05. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 01.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 08.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 15.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03
Freitag 22.06. 13:15 - 14:45 Hörsaal C1 UniCampus Hof 2 2G-O1-03

Information

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Diese Vorlesung bietet eine Einführung in die Geschichte der (europäischen) Kunst von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis ca. 1970. In Auseinandersetzung mit maßgeblicher Forschungsliteratur werden u.a. folgende Themen zu diskutieren sein: die Herausbildung des modernen Kunstsystems (Kunstausstellung und Kunstmuseum); Malerei des 18. Jahrhunderts: Gattungsfragen, Rezeptionsästhetik, institutioneller Kontext (Chardin, Greuze, Hogarth...); Kunst im Zeitalter der französischen Revolution (David, Blake, Goya u.a.); Landschaftsmalerei der Romantik in Deutschland und England (Runge, Friedrich, Turner, Constable u.a.); Historienmalerei und Politik in Frankreich (von David bis Manet); von der 'Malerei des modernen Lebens' zu Cézanne (Manet, Cassatt, Monet, Seurat, Cézanne); Rodin und die Skulptur des 19. Jahrhunderts; Der Kubismus und die Kunst Marcel Duchamps; Paradigmen ungegenständlicher Kunst (Kandinsky, Malewitsch, Mondrian, Lygia Clark); Aufhebungen der Kunst in die Lebenspraxis (William Morris, Bauhaus, russ. Avantgarde); Schrift, Bild und Ding in der Kunst des 20. Jahrhunderts (Magritte, Broodthaers); Kunst nach 1945 in Österreich (Lassnig, Wiener Aktionismus, EXPORT). Der Inhalt der Vorlesung wird durch Pflichtlektüre zur Geschichte der modernen Architetkur (Kenneth Frampton) sowie zu Theorien der Gegenwartskunst (Juliane Rebentisch) ergänzt. Siehe Literaturhinweise.

Die Vorlesung wird von einem fakultativen Tutorium begleitet, in dem auch die Pflichtlektüre behandelt wird. Die Termine werden noch bekannt gegeben.

Fragen zum Tutorium bitte direkt an die Tutorin, Hamida Sivac.

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

Die Studierenden beantworten zwei allgemeine Fragen zum Stoff der Vorlesung (inklusive Pflichtlektüre) und stellen auch anhand von vier ausgewählten Werkbeispielen die erworbenen kunsthistorischen Kenntnisse (oder im negativen Fall den Mangel solcher Kenntnisse) unter Beweis. All dies geschieht in schriftlicher Form und unter Berücksichtigung der Pflichtlektüre. Prüfungszeit: 80 Minuten. Erlaubte Hilfsmittel: Wörterbücher, keine elektronischen Geräte, natürlich auch keine Schummelzettel. Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch oder Italienisch. Papier und Stift nicht vergessen!

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

Im Rahmen einer 90-minütigen Klausur sollen die Studierenden zwei allgemeine Fragen zum Inhalt der Vorlesung (inklusive Pflichlektüre) beantworten und vier Werkbeispiele (aus der Vorlesung und/oder Pflichltektüre) kunsthistorisch einordnen. Eine negative Note bekommen mit Sicherheit alle, denen es gelingt, zu mindestens einer der zwei allgemeinen Fragen oder zu mindestens einem der vier Werkbespiele gar nichts Sinnvolles zu schreiben. Ansonsten wird die Benotung von der Qualität der jeweiligen Klausurarbeit abhängen. Geachtet wird nicht nur auf den Wissensstand (Faktenkenntnis), sondern auch auf das intellektuelle und sprachliche Niveau der Texte. Auch vergleichsweise kurze Klausurarbeiten können zu einem sehr guten Prüfungserfolg führen, vorausgesetzt, die darin ausgedrückten Gedanken rechtfertigen dies. Die Studierenden werden gebeten, sich auf eine Prüfung einzustellen, die das Gegenteil eins Multiple-choice-Tests ist: Sie werden als intellektuelle Gesprächspartner ernst genommen, aber auch gefordert. Die Benotung wird nicht etwa an einen Algorithmus delegiert, sondern dem Urteilsvermögen des Vortragenden anheim gestellt. Dieser läßt sich vor allem deshalb auf ein großes Pensum Korrekturarbeit ein, weil er überzeugt ist, dass eine Universität sich als Ort nicht des Auswendiglernens, sondern des Studierens und Forschens verstehen sollte.

Prüfungsstoff

Inhalt der Vorlesung und der Pflichtlektüre.

Literatur

Pfflichtlektüre:
Juliane REBENTISCH: Theorien der Gegenwartskunst zur Einführung. Hamburg (Junius) 2013;
Kenneth FRAMPTON: Die Architektur der Moderne. Eine kritische Baugeschichte. Aus dem Englischen übertragen von Antje Pehnt und Norma Keßler. 1. Auflage der überarbeiteten und erweiterten Neuausgabe in deutscher Sprache (der 8. Auflage). München (Deutsche Verlagsanstalt) 2010.

Zusätzliche Hinweise:
Hal FOSTER, Rosalind KRAUSS, Yve-Alain BOIS, Benjamin H. BUCHLOH: Art since 1900. Modernism, Antimodernism, Postmodernism, New York und London (Thames & Hudson) 2004;
Timothy J. CLARK: Farewell to an Idea. Episodes from a History of Modernism. New Haven/London 1999.


Zuordnung im Vorlesungsverzeichnis

Letzte Änderung: Fr 31.08.2018 08:42